£*r IX# Zivilsenat des Bundesgerichtshof a bat aa 19» Juni i960 durch den Vorsitzenden Richter Mai und die Richter Zorn# Fische# Br» Thuwm und Gärtner beschlossen 3 Bie Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision ia Urteil des 10» Zivilsenats des Oberlandesgerichte Frankfurt (Main) von 14# April 1978 wird zurUckgeviesea* Ein gesetzlicher Cnmd für die Zulassung der Revision (5 219 Abs» 2 HEG) liegt nicht vor, Bas Berufungaurteil ist richtig» Der Kläger hatte i» Erstverfahren den Anspruch auf Entschädigung für Berufsschäden nur auf die Verdrängung aus der Tätigkeit als hehrer an Jüdischen Schulen in Frankfurt gestutzt und unter Bezugnahme auf § 112 BSD Kapitalentachädigung für die Zeit ab der Auswanderung (1* September 1939) bis zu» Beginn der Pension (1# Oktober 1932) verlangt. Weil es für den erst im September 1963 erhobenen Mehraaa-apruch wegen Verdrängung aus der entgeltlichen Tätigkeit als Angestellter Trainer und Sportlehrer des w Jüdischen Turner-
Ent$che*id.*Sarom!g.d* Senats BUNDESGERICHTSHOF £LM 222Ü2L BJSCHIUS S ln der Bntschädigungasache Dayid F ^ Hfm|Roedf 'Israel, - Pro^eSbevollaächtigteri Kläger und Beachwerdeführer» Rechtsanwalt gegen Land Hessen» vertreten durch den Hessischen Sozialminister» MHHfetraB* 7» Beklagten und Beschwerdegegner / 2 •GJ. C £*r IX# Zivilsenat des Bundesgerichtshof a bat aa 19» Juni i960 durch den Vorsitzenden Richter Mai und die Richter Zorn# Fische# Br» Thuwm und Gärtner beschlossen 3 Bie Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision ia Urteil des 10» Zivilsenats des Oberlandesgerichte Frankfurt (Main) von 14# April 1978 wird zurUckgeviesea* Oie außergerichtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens trägt der Kläger# G r ü n e Ein gesetzlicher Cnmd für die Zulassung der Revision (5 219 Abs» 2 HEG) liegt nicht vor, Bas Berufungaurteil ist richtig» Der Kläger hatte i» Erstverfahren den Anspruch auf Entschädigung für Berufsschäden nur auf die Verdrängung aus der Tätigkeit als hehrer an Jüdischen Schulen in Frankfurt gestutzt und unter Bezugnahme auf § 112 BSD Kapitalentachädigung für die Zeit ab der Auswanderung (1* September 1939) bis zu» Beginn der Pension (1# Oktober 1932) verlangt. Pie Bescheide vom 27» September 1962 und 16» Januar 1963 haben diesem Antrag entsprochen# mithin einen geltend gemachten Anspruch auch nicht teilweise abgelehnt» Weil es für den erst im September 1963 erhobenen Mehraaa-apruch wegen Verdrängung aus der entgeltlichen Tätigkeit als Angestellter Trainer und Sportlehrer des w Jüdischen Turner- ** 3 ** funded 1a Frankfurt an öiae*a ihn su Unrecht ablehnenden Bescheid fehlt, findet Abhilfe nicht statt (vgl* BGH R*W 1973» 174 «r# 6j 19761 191)# Pie nachträgliche Erweiterung des rechtsbeständig geregelten Anspruchs ist nicht möglich* Mai