Bor XX, Zivilsenat de« Bundesgerichtshöfe bat an X, Juli 1980 durch den Vorsitsendan Richter Mei usd die Richter Henkel, Fuchs, Rortnann und Gärtner beschlosseni Oie Revision gegen das Urteil des 3. Mn 1979 wird sugelas-aen, soweit es den Anspruch aut Rente für eine verfolgungsbedingte Minderung der Erverbaföhigfcelt von 25 % nebst Zins« hieraus atgAdnt hat. &bschlie0ezide Entscheidung sei in Ergebnis richtig* Der Geauridheitaa cdmcimaanspruch sei nicht ausreichend inner« halb der Frist des § 190a BF0 substantiiert worden* Oie Klage wurde abgewiesen« Die Berufung alt dem Antrag» Heilverfahren sowie Kapital ©ntsohädigung und Rente für eine verfelguegsbe* dingte Minderung der BsverMfählgfcsit von nach mindestens 27»5 vH der Verglelehsbezüge des mittleren Dienstes nebst Zinsen zu gewähren» hatte Keinen Erfolg* 1. Mr Antrag vom 24* April 1953 war und ist wnwirfcsem» weil die Frist des § 169 Abs« 1 Satz 2 BEG versäumt» ein Gesuch um Wiedereinsetzung (§ 189 Abs« 3 Bats 2 BEG) nicht gestellt und dies# weder ausdrücklich noch stillschweigend durch eine Sachentscheidung der Bshörde im Erstverfahren nach | 189 Abs* 5 Hatz 2 gewährt werden ist* Da nach dem Saohatand nur eine Utevlelttng gemäß $ 31 Abs* 2 BEG nF» Art« HZ Hr* 1 Abs« 4 und $ BEG-öchlußO in Betracht körnst und diese auf dm Anspruch muf Baute für eine Minderung iw ^rwertoafählgkeit voa 25 5# beechrtekt ist (BGH Hab 1968» 267$ 1977# 149)» sind die Anbrüche auf eine höhere Rente» auf KapitaleeitschädigiOTg und Heilverfahren im Ergebnis zu Recht abgelehnt* Insoweit liegt kein ZiOmsmgugrund im Sinne des § 219 Abs« 2 MC vor* 185} der Kläger dm dee Anspruch begründenden sachnr erhalt nicht ausreichend dargelegt bet und deshalb bla 51. den Rentenanapruch ans I 51 Ate* 2 888 nr geltend genarbt und die in et weinen erläuterten Occwdhcltaaofaäden auf die ater als 6»j«hri«e Haft in hager Mautteueen «urttohgeführt« für diesee let erat in der SrgVO-6. W*M eine Zeitspanne angagaten werden, in der die Haftetätte ala Keneantratienelager ln Sinne tea § 51 Ate. 2 SSO gut. ala as eine Abhilfe deshalb ablehnt« weil die den krstverfteren ebetelietende anteeteidung den üterleltungaantreg von 15.
Entschärf.-Samrr.lp. d. Senai'J /s BUNDESGERICHTSHOF UJäL .ZVt/.fä BESCHLUSS in der Bntachttdigung&seche Juan Rue de V P - Pro seßbevollnäeht ig te $ Kllgir und B9ieb»«rd«fUlkrirv Rechtsanwälte Dr« gegen Land HhelsliQd - P f «1« , vertreten durch des Hinisterlun der Finanzen, i und Beklagten und Besohverdegegner 2 /'f Bor XX, Zivilsenat de« Bundesgerichtshöfe bat an X, Juli 1980 durch den Vorsitsendan Richter Mei usd die Richter Henkel, Fuchs, Rortnann und Gärtner beschlosseni Oie Revision gegen das Urteil des 3. Zivilsenats - Enteahödlgungaaenats - des Oberlandes-gerlchta Köhlens von 13. Mn 1979 wird sugelas-aen, soweit es den Anspruch aut Rente für eine verfolgungsbedingte Minderung der Erverbaföhigfcelt von 25 % nebst Zins« hieraus atgAdnt hat. ln Übrigen wird die Beschwerde des Klägers surUekge-wlesen. in 24, April 1996 beantragte der Klüger auch Entschädigung für äebadan an Körper oder Gesundheit, weil er als ehsnsliger "ftetapaniar* 1940 ln Frankreich verhaftet, in das Konsentra-tionslager Mauthausen Überstellt uerden sei, während der fest 4 1/2 Rührigen Oefengensehsft üntbebrungen und körperliche Mißhandlungen, u.a. da» Verlust wen swei Zöhnen, erlitten habe und lange Zelt nasb Mr Befreiung als landnann arbeitsunfähig gewesen sei. An 19. Juli 1970 beantragte und erläuterte der Klüger den auf § 31 Abs. 2 »Mt mit der ErgVO-6. W-BBS von 10. Januar 297« gestHtatsn Oesuodheltasohadeasanapruch. Mosen Antrag lehnte die Behörde als varspötet ab. Klage «u Berufung blieben ohne Erfolgs dea Berufungsurteil von 4. Dssenber 1973 ist rechtskräftig. // 1975 erklärt© aich die Behörde Bereit» wgtr» de© in* zwischen aufgefundeneo Antrags vom 24. April 195B erneut zu mtsoheium» lehnte aber eine Abhilfe ab* Denn die das &rat~ verfahre«! &bschlie0ezide Entscheidung sei in Ergebnis richtig* Der Geauridheitaa cdmcimaanspruch sei nicht ausreichend inner« halb der Frist des § 190a BF0 substantiiert worden* Oie Klage wurde abgewiesen« Die Berufung alt dem Antrag» Heilverfahren sowie Kapital ©ntsohädigung und Rente für eine verfelguegsbe* dingte Minderung der BsverMfählgfcsit von nach mindestens 27»5 vH der Verglelehsbezüge des mittleren Dienstes nebst Zinsen zu gewähren» hatte Keinen Erfolg* 1. Mr Antrag vom 24* April 1953 war und ist wnwirfcsem» weil die Frist des § 169 Abs« 1 Satz 2 BEG versäumt» ein Gesuch um Wiedereinsetzung (§ 189 Abs« 3 Bats 2 BEG) nicht gestellt und dies# weder ausdrücklich noch stillschweigend durch eine Sachentscheidung der Bshörde im Erstverfahren nach | 189 Abs* 5 Hatz 2 gewährt werden ist* Da nach dem Saohatand nur eine Utevlelttng gemäß $ 31 Abs* 2 BEG nF» Art« HZ Hr* 1 Abs« 4 und $ BEG-öchlußO in Betracht körnst und diese auf dm Anspruch muf Baute für eine Minderung iw ^rwertoafählgkeit voa 25 5# beechrtekt ist (BGH Hab 1968» 267$ 1977# 149)» sind die Anbrüche auf eine höhere Rente» auf KapitaleeitschädigiOTg und Heilverfahren im Ergebnis zu Recht abgelehnt* Insoweit liegt kein ZiOmsmgugrund im Sinne des § 219 Abs« 2 MC vor* 2« Die gemäß § 139 Abs« 1 Hatz 2 B£G unwirksame Anmel« dung des aesundheitssehsdmssnmruchs vom 24. April 1958 konnte noch Inkrafttreten des BEü«8efcim0geaetses als über* leitungsaartrag in Betracht kommen* Es kann unterstellt werden» ds0 bei dor Antragatalluag (vgl. aOti RsV 1975. 276» 1978. 185} der Kläger dm dee Anspruch begründenden sachnr erhalt nicht ausreichend dargelegt bet und deshalb bla 51. mrt 1967 die in § 190 Hr. 1 bie kSfcG basaltensten Angaben geeld Art. ZXX Nr. 1 Ate. 4 Bit 2 BBO-ScbluaQ, § 190a. 880 hätten naehgsholt werden eOeeee. Da dies nicht go-eobaten ist. kennte der Kläger ana der Aaneldung van 24* April 1958 keine Rechte wehr herleiten. Oer Kläger hat ater an 15. Juli 1970. alae innerhalb wen achte Monaten nach der an 16. Januar 1970 erfolgten Verbindung der är*Vö-6,w-BüG von 10. Januar 1970 (BOB! x 65). den Rentenanapruch ans I 51 Ate* 2 888 nr geltend genarbt und die in et weinen erläuterten Occwdhcltaaofaäden auf die ater als 6»j«hri«e Haft in hager Mautteueen «urttohgeführt« für diesee let erat in der SrgVO-6. W*M eine Zeitspanne angagaten werden, in der die Haftetätte ala Keneantratienelager ln Sinne tea § 51 Ate. 2 SSO gut. Senate wltet dae fierwfungeurteil insoweit von den Urteilen dee Bundesgerichtshöfe an 1979. 150 und van 21. 9. teuer 1980 - xx IR 116/76 ah. ala as eine Abhilfe deshalb ablehnt« weil die den krstverfteren ebetelietende anteeteidung den üterleltungaantreg von 15. Juli 1970 w Recht wagen Friatversäunung fUr unsuläe- - s - &lg «rechtet habe« Auf dleeer Abweichung *•»» <*•» B««-fun&aurtell auch beruh«»* «mit m <le» ^atWB^weh für eine verfelgungebedlagte ^rverbeeiaderung vea 23 % nehmt Ziaeen fceftd f 169 Me» 2 Beta 2 und 3 Ate» 3 Bfcft afegewleeen hat» Mel Note