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BGH · IX ZB 241/72

Gericht: BGH · Aktenzeichen: IX ZB 241/72

Das Bsnfimssurtoil felgt der ReeHtspreehuns dos Bundesgerichtshofs in ft&W 1970 * 503* Der Beruf undichter vernaint im Rahnen seines tatiidohtexdichen Veranteorttr^shoreicho eine ‘ Zugehörigkeit des Klägers am deutschen Sprach- md Kulturtaroia schon deshalb* weil er die deutsche Sprache nicht wie eine Huttersprache beherrscht und daher nicht davon laisgogengea werden Rem* d&3 er sich dieser Bpr&ehcjin seinen persönlichen Bereich überwiegend bedient habe* Das ißt aus nechtsgritulcn nicht su beanstanden* Zutreffend ist euch die Auffassung des Borijft^srlchters# das die jiddische Sprache nicht clor ceute^. gXebdmactära ist# Jiddisch ist die Sprache der Onl vermittelt den Zugang sur ;}Udiache« Kultur* nicht EOigt gehalten hat# weil dosten eidesstattlicher Versicherung Wgoa der ieatgesteXXte» aengeXherftea Beherrschung der deutschen Sprache durch den länger kein OeaXcUt beides-sen werden könne«

©SpracheZeugeKlägerdos<V'crnoh-isung

Volltext der Entscheidung

Entscheid.'Samrr.ig. d. Senats
2503 005
BUNDESGERICHTSHOF
IX ZB 241/72 BESCHLUSS
Land RhöialftUd«?fal2#' vertreten durch das Ministerium dor Finalen*
Mainz, Kalear-Friodrich-Straöo i*
Beklagten und Becchvardegegaor
2
Per XX* Zivilsenat dos Pusidcssorichtshofs hat *V2 11* KUrs 1976 durch don Vorsitecn&an nicht or Uni und die Richter Zorn* Henkel* Pr* ihussn* und Portacna
 besohle ^aca*
Pie Beschwerde dos Klüvers gegen dio Hiebt«* suldssung der Revision in Urteil des 7* vils&a&tn - EntsehKdigisn^ssenats » des Ober* Isndesgorichts Koblcm von 25* Februar 1572 wird mrUckgevlescn *
Pas Beachwei'dovcrrchrcn ist gebühren-* und snslagonfrei; die außergerichtlichen Kesten trägt der Kläger*

§ 215 Abs* Z BES liegen nicht vor*
Das Bsnfimssurtoil felgt der ReeHtspreehuns dos Bundesgerichtshofs in ft&W 1970 * 503* Der Beruf undichter vernaint im Rahnen seines tatiidohtexdichen Veranteorttr^shoreicho eine ‘ Zugehörigkeit des Klägers am deutschen Sprach- md Kulturtaroia schon deshalb* weil er die deutsche Sprache nicht wie eine Huttersprache beherrscht und daher nicht davon laisgogengea werden Rem* d&3 er sich dieser Bpr&ehcjin seinen persönlichen Bereich überwiegend bedient habe* Das ißt aus nechtsgritulcn nicht su beanstanden* Zutreffend ist euch die Auffassung des
 Borijft^srlchters# das die jiddische Sprache nicht clor ceute^. Sprache juden und
gXebdmactära ist# Jiddisch ist die Sprache der Onl vermittelt den Zugang sur ;}Udiache« Kultur* nicht

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dagegen zm deutschen Sprach- md Ki&iurkreJU <20*2# Ec.;;^ VOS 14* Juni 1973 - IX ZS 480/71 ~).
Auch die VerXshronsreigen des ICl^oro greifen nicht durch (vgl* B6H Ä2W 1967# 50$)» Es 1st insussondsro nicht eraiossensf elilerhaXt# daß der Bcrui\uig©richtor eine V'crnoh-isung des Zeugen	&mäß § 398 ZPO für nicht enge»
EOigt gehalten hat# weil dosten eidesstattlicher Versicherung Wgoa der ieatgesteXXte» aengeXherftea Beherrschung der deutschen Sprache durch den länger kein OeaXcUt beides-sen werden könne«
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