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BGH · IX za 226/7

Gericht: BGH · Aktenzeichen: IX za 226/7

.isnuar 1979 durch den Vorsitzenden Richter Mal und dl« ' tehter Zorn, Fuchs, Fr. Lang und Gärtner beschlossens Fie Beschwerde des Klägers gegen die Fflcht-«ulsssung der Revision ia Urteil des 14. ’in gesetzlicher Grund für die Zulassung der Revision (i 219 Abs. 2 3£G) liegt nicht vor. Ein etwaiger Anspruch auf Entschädigung für Schaden an Körper oder Gesundheit «ei wegen fehlender Substantlierung nach 3 190 a Abe. 1 BEO ait d«e 31. Oktober 1965 lehnte den Antrag auf Entschädigung für Schaden an Körper oder Gesundheit eit der Begründung ab, daß die Antragsfrist versäumt und fledereinsetsEung nicht tu gewahren sei. Abhilfe kaz» nur gewährt werden, wenn sich ln Zweit-verfehren die unanfechtbp.ro oder rechtskräftige Entscheidung in Iratverfehren als in Ergebnis unrichtig hereuesteUt. Infolgedessen sind die Gerichte m »ine von 4er latechädi-gungsbehärde in Zweitvsrfahren gewährte Wiedereiasetsuag in die Aatragefrist nicht gebunden, wenn im t retverf»hren die Wiedereinsetzung verweigert werden ist und des Zwelt-verfvhren nicht die Unrichtigkeit dieser Entscheidung ergibt (BGH Urteil v, 14, Heateaber 1978 - IX ZR 121/77 -, sur Veröffentlichung beetismt). Oktober 1964 Entschädigung erst nach Ablauf der Antragsfrist nach § 189 Abs. 1 380 beantragt. Mal 1965 gestellt worden ist, hat der Kläger nicht dargelegt, die Suche nach der Durchschrift des Entsehädigungaantrags von 20.

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Volltext der Entscheidung

BUHDESOERICHTSHOF
IX za 226/7B	BESCHLUSS
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Laad Nordrhein - Westfalen» vertrat«» durch dl« LandearantaabahOrda tferdri»iB*Vestfelen, TaananetraSe 26, Düsseldorf 3d,
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 beschlossens
Fie Beschwerde des Klägers gegen die Fflcht-«ulsssung der Revision ia Urteil des 14. Zivilsenats de» Oberlaadesgeriehts Msseldorf voa 28. April 1978 wird aurtlekgevleaen.
Fie auBergeriohtlichea Kosten des Beschwerde-verfchren» trägt der Klüger.
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’in gesetzlicher Grund für die Zulassung der Revision (i 219 Abs. 2 3£G) liegt nicht vor.
Das Berufungsurteii billigt die Verweigerung der Abhilfe. Ein etwaiger Anspruch auf Entschädigung für Schaden an Körper oder Gesundheit «ei wegen fehlender Substantlierung nach 3 190 a Abe. 1 BEO ait d«e 31. M8r* 1967 erloschen. Ob die Erwägungen des Beruffuagsriohters hierzu einer rechtlichen Nachprüfung atondhalten würden, kam» offeablaibea. Sein Urteil 1st aus einen ander«» Grunde richtig.
Der unanfechtbar gewordene Bescheid des Regierungspräsidenten in Köln ros 1. Oktober 1965 lehnte den Antrag auf Entschädigung für Schaden an Körper oder Gesundheit eit der Begründung ab, daß die Antragsfrist versäumt und fledereinsetsEung nicht tu gewahren sei. Fas SFO-GchluOgesetz
*. *5 -
gab dass Kläger UtrfBr kein neues Antragsreoht. !5pätana Gewährung von IntaehMigwgsleietungen k«a mithin nur la "weit- oder Abhilf»verfahren im Sinne der ntaeheidungen de» Bundeeverfassungsfericht» RsV 1970, 16c und 1971, 416 und de» Buadesgarichishofa Kafcf 1973, 5411 544; 346 in Betracht. Abhilfe kaz» nur gewährt werden, wenn sich ln Zweit-verfehren die unanfechtbp.ro oder rechtskräftige Entscheidung in Iratverfehren als in Ergebnis unrichtig hereuesteUt. Infolgedessen sind die Gerichte m »ine von 4er latechädi-gungsbehärde in Zweitvsrfahren gewährte Wiedereiasetsuag in die Aatragefrist nicht gebunden, wenn im t retverf»hren die Wiedereinsetzung verweigert werden ist und des Zwelt-verfvhren nicht die Unrichtigkeit dieser Entscheidung ergibt (BGH Urteil v, 14, Heateaber 1978 - IX ZR 121/77 -, sur Veröffentlichung beetismt).
Oer Kläger hat Bit den schreiben vom 6. Oktober 1964 Entschädigung erst nach Ablauf der Antragsfrist nach § 189 Abs. 1 380 beantragt. Cer Bescheid von 1, Oktober 1965 bat die kiederelnsetsung in die versaunte Antregsfrist su Beebt verweigert. Sie let erst an 7. Mal 1965 beantragt werden, obgleich di« Kläger, idle seine eidesstattliche Versicherung vom 22. hKrs 1965 ergibt, spätestens seit Erhalt des Schreibens des Regierungspräsidenten von 11, November 1964 bekannt war, defl dar arfcschädigungsantrag von 20. Mär» 1958 nicht alngagaagcn war, Anhaltspia&te dafür, daß daa Wiaderainaat-zungagesuch ebne schuldhaftes Zögern (vgl, BGH R*w 1974, 315 ■«M.) erst an 7. Mal 1965 gestellt worden ist, hat der Kläger nicht dargelegt, die Suche nach der Durchschrift des Entsehädigungaantrags von 20. Mn 1958 entschuldigt es nicht.
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