BGH · IX ZB 223/76 vom 03.11.1976
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es habe »einer langjäteigm ITfsteung als Entschädigung»« «nwalt entsprochen, das mit der Zustellung eines Urteile vor einer Woche nach Verkündung in keinem Fall au rechnen sei* Hach seiner Rückkehr aus dm Winterurlaub habe er machst «a 13* Januar 1976 bei ihr - der Klügerin - an« gefragt, ob eie da» Urteil erhalten habe, und nach Empfang einer verneinenden Antwort am 27* Januar 1976 da» Landgericht um Übersendung einer Urteilsabschrift gebeten* biete »ei erst am 6* Februar 1976 bei ihm eingegangen» sie • die Klügerin - habe sich »eit IS. Diese» Verschulden ihres FroseBbevollmlchtigten müsse sie sich wie eigenes anreeh« neu lassen* Bl» Versäumung der Frist beruhe aber auch auf eigene» Verschulden der Klägerin, weil sie Rechtsanwalt Dr* PfHH^wahrheitavidrig erklärt habe, über das Ergab« nie ihres Verschlla^enmgsantrags sei sie bisher nicht unterrichtet worden* Die Beschwerde mint, 4m Berufungsgericht steil« überspannte Anfofderungen m die von einer Partei und ihre« Vertreter au erwartende Sorgfalt, Bes zulässige Rechtsmittel hat in der Huche kei-um Erfolg» Die Berufungsfrist gegen dee an 5* Wove«-Der 1975 zugestellte landgeriohtlieh© Urteil betrug drei Monate <§ 218 Iba» 2 Bats 1 ÜG). Bai die Vollaaoht während des Laufs der Berufungsfrist erloschen wäre, ist nicht dargetan* Lie kein Grand, der der Einlegung der Berufung entgegen» stand* Denn sie hinderte die Klägerin nicht, «it Rechtsanwalt Br* FflHB über die Sache zu korrespondieren und ihn Vollnacht für das Berufimgsverlahren zu erteilen* Andere riiiK^rungsgrUnde sind nicht ersichtlich* X« übrigen liegt auch ela die Gewährung von Wiedereinsetzung aussehlieüendes Verschulden des weiteren Frozeibevollsichtigteis Br« darin, das er ohne weiteres davon ausging, das Urteil werde schon nicht vor Ablauf einer Woche nach Verkündung sugestellt sein, und dementsprechend die Berufungstrist auf den 10.