Volltext der Entscheidung
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BUNDESGERICHTSHOF
IX ZB 217/78
BESCHLUSS
In dor Eatschddlgungasache
Blanch* K mmp 9 Hoad,
rUSA,
Klägerin und BeschMxtieiUhreria, - Proao6bovollsiäcditlgt#r3 Rechtaanwali
gegen
Freistaat Bayern,
vertrete» durch die Bemirhaflnanedirektiw
Beklagten und Beschwerdegegner
Der XX« Zivilsenat des Bundesgerichtsbois hat am 11« Bezenber 1979 dnreh die Richter Br* Thuam» Zorn# Henkel» Fuchs und Portnarm
beschlossen;
Die Beschwerde der Klägerin gegen die Wicht» Zulassung der Revision in Urteil des 17» Zivilsenats des Oberlsndesgeriohte München von 25* Oktober 1977 wird zurüekgewiesen*
Die außergerichtlichen Kosten des Beschwerde-Verfahrens trägt die Klägerin»
Gründe
Die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung der Revision nach § 219 Aba« 2 BEO liegen nicht vor»
Der Beklagte verweigert Abhilfe mit der Ermessens-orwägung» die Klägerin habe das Erstverfähren nachlässig betrieben« Das bestätigt das landgerichtliche Urteil von 7» Mai 1973» auf dessen Gründe das Berufungsurteil Bezug nimmt, Ein Mitverschulden des Beklagten bei Erlad des Bescheides von 2« Juli 1937 stellt der Berufungsrichter nicht fest« Dafür ergeben sich auch keine Anhaltspunkte«
Auch bei Berücksichtigung des Grundsatzes» dag in wiedergutaadnmgsreoht den Prinzip der naterlellen Gerechtigkeit gegenüber den Gebot der Rechtssicherheit größeres Gewicht zükoont» begegnet die Verweigerung der
AbhilJto la Wege des Zveltbeaehelde« alt dar Begründung, das Er atverfehren aal nachlässig betrieben vorden* veder ontschädl^ungsratÄtlichaa (vgl» BGH R*b 1979# 246# 247) noch verfassungsrechtlichen Bedenk*» (SVerfO Beschloß vorn 19* September 1973 - 1 BvR 392/78).
Zorn
fr. Thuan