Die Beschwerde des Klägers gegen die Miedst» Zulassung der Revision in Urteil des 8. auslagenfrei; die außergerichtlichen Kosten trägt der Kläger. August 1964, der die Ansprüche des ita Dezember 1946 von der <SSR nach den USA ausgewsadertea Klägers auf Entschädigung für Sohaden an Körper oder Oe» stißdheit ablehnte, weil trötx tmA HsImyM Anfragen nicht beantwortet und Unterlagen nicht vorgelegt worden waren, wurde den nach der Feststellung des Berufung»» geriohte von Kläger bevollmächtigten, in New fork wohnhaften Rechtsanwalt BUenbogen nittels Eapfangabekenntnia (§ 9 Abs. 2 VwZG} zugestellt. DIMM trägt nur die Uatersatorift des ttedbtsenwalta taad den Verona* dss fages das Ringangs bei dar Behörde (8. Ob die Zustellung deshalb, well das äapfangsbekeontais nicht alt einem oattsa versehen ist, als wirkungslos angesehen werden m3 {vgl. Beim die Zustellung ist sohon deshalb unwirksam, veil sie an den in Ausland wohnhaften Empfänger nicht in der Form des Kopf angsbekonntnl»aes naoh § 5 Abs. g VwZG, sondern nur naoh § 197 Abs. 2 BEG oder gern. Der Mangel der Zustellung ist aieht heilbar, soweit sie die Klagfrist in Lauf setzen sollte (§ 9 Abs. 2 VwZG). Auf dar davon abweichenden Ansicht des Berufungsgerichts beruht sein Urteil Jedoch nicht. Es hat ln Eirttlang mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (RzV 1962, 327; 1967, 230; 1970, 76), von der Beschwerde unbeanstandet, eine Verwirkung des Kla-gereohts gegen den Bescheid vom 21. August 1964 bejaht und die dagegen gerichtete Klage vom 16. April 1968 als Ob die Verwirkung des Klagerocbts naoh dem 18. September 1965 eingetreten ist und deshalb eine Angleichung (Art. XV Br. 1 Abs. 1 BEG-SchluBG) und Überleitung (Art. XXX Kr. 1 Abs.3 ääi~8ohlueG) unzulässig sind, kann auf sich beruhen. Eine Angleichung nach Art. XV Mr. l Abs.la oder Nr. 2 BSG-SchluöG hat das Berufungsgericht in übereinsthaauiig mit den Entscheidungen des asidesgeriohtshofs Rsrtf 1969, 357 Mr. 39; 361 abgelehnt. Danach ist der genii Ar# 111 Hr# 1 Abs* 1 und 3 BBO-SchtuiG erhobene Anbruch seit 1.
fcfi O ifjjclo" !*j i
2/j
*w
ifRir!,;! C.. OßflCfo
006
BONDBSCERICHTSHOF
mämUrn,
B B S C H L U S I
"ir? ***»•« M
if #
R-Oaä,
/ '!ra3aS*W“«»llH^e>Jftlgt*!r»
l/UBA,
UMipr o»J 3w*<0«w«rtlar,Sirer, 'tso’itsamfalt ■■Bl*
Iäsä Räsialisä-ffili,
v**t**t«i awroh 4as Mliiljtffte Mr Finenst« la Hoi»*
1.
*• 2 ~
Der XX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat an 13. Juni 1976 durah dis Richter Br. Thums, Zorn, Henkel,
Fuchs »**vf Portniann
beschlossen s
Die Beschwerde des Klägers gegen die Miedst» Zulassung der Revision in Urteil des 8. 21»
filletts ** m öb#F~
JL600®66j^MrtliCälv8 V®S X2* XsPi 3
wird surüokgewieaen.
Bas ist steMihrsii*»
auslagenfrei; die außergerichtlichen Kosten trägt der Kläger.
&XJ.&4J8
Der Besoheld von 21. August 1964, der die Ansprüche des ita Dezember 1946 von der <SSR nach den USA ausgewsadertea Klägers auf Entschädigung für Sohaden an Körper oder Oe» stißdheit ablehnte, weil trötx tmA HsImyM
Anfragen nicht beantwortet und Unterlagen nicht vorgelegt worden waren, wurde den nach der Feststellung des Berufung»»
geriohte von Kläger bevollmächtigten, in New fork wohnhaften Rechtsanwalt BUenbogen nittels Eapfangabekenntnia (§ 9 Abs. 2 VwZG} zugestellt. DIMM trägt nur die Uatersatorift des ttedbtsenwalta taad den Verona* dss fages das Ringangs bei dar Behörde (8. September 1964)«
Ob die Zustellung deshalb, well das äapfangsbekeontais nicht alt einem oattsa versehen ist, als wirkungslos angesehen werden m3 {vgl. Bffii NJW 1961, 759 und 1969, 1279 SU § 212 a ZPOl BGH mV 1974, 1469 rn § 190 2P0; BFH Der Betrieb 1971, 2293i BVerwG DöV 1972, 390; BGHZ 57, 160,
162; BGH HJtf 1975, 1171 zu § 5 Abs. 2 VwZG), kann hier offen bleiben. Beim die Zustellung ist sohon deshalb unwirksam, veil sie an den in Ausland wohnhaften Empfänger nicht in der Form des Kopf angsbekonntnl»aes naoh § 5 Abs. g VwZG, sondern nur naoh § 197 Abs. 2 BEG oder gern. § 197 Abs. 1, § 14 VwZG hätte erfolgen dürfen. Der Mangel der Zustellung ist aieht heilbar, soweit sie die Klagfrist in Lauf setzen sollte (§ 9 Abs. 2 VwZG). Auf dar davon abweichenden Ansicht des Berufungsgerichts beruht sein Urteil Jedoch nicht.
Es hat ln Eirttlang mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (RzV 1962, 327; 1967, 230; 1970, 76), von der Beschwerde unbeanstandet, eine Verwirkung des Kla-gereohts gegen den Bescheid vom 21. August 1964 bejaht und die dagegen gerichtete Klage vom 16. April 1968 als
Ob die Verwirkung des Klagerocbts naoh dem 18. September 1965 eingetreten ist und deshalb eine Angleichung (Art. XV Br. 1 Abs. 1 BEG-SchluBG) und Überleitung (Art. XXX Kr. 1 Abs. 3 ääi~8ohlueG) unzulässig sind, kann auf sich beruhen.
Eine Angleichung nach Art. XV Mr. l Abs. la oder Nr. 2 BSG-SchluöG hat das Berufungsgericht in übereinsthaauiig mit den Entscheidungen des asidesgeriohtshofs Rsrtf 1969, 357 Mr. 39; 361 abgelehnt.
',rt, ill
:.s*ur«*4^.ss*to. %», «to* Wlttlton^ i ,\W. 3. ; 15c ar
„r iy?4f iia) cnmls® qhb> mti *» &n&m a»
I’j.iieisttUat (, iGc sbg) «o&m nach täMm r^oa« mstomm»
<t mm&m. mi* wüÄfe mm <tor SBfee«sts#i*
<ftn& fiee SuaitoeeartohtaheKfa Pst lff&, @3 aS>j 4eoa «*
«tos* teStte SistsMe *#ßt£«#tiUt* 41# WW&Wh 4afl <Sar KUtfOS1 dt* «£-m*s#sti£ysje«i des sc 17. Sipi*»toßr 1965 »5^#&as4« fia«ötxiä,2abe.,;i il'i‘s «jsCtSlt* /-ucfc darauf im&t das Jmisunsaurteil :]Se4©oh aiclt.
0*s* Ä%#r isatt# fcs .'’.K®„-sri;;#'/a«fiiir« 8#la*t» 'jjteolife-
iBÖfe #M«8*1&^jlfl£4Sr V«mMDE
WS 1,1* JMMKP > laii'i nakirafe f i
SUWWtiÄ
:^slat^ Äag^ifep* räÄlMilMlS n%öt£§Ä *ii^iiMriifi^Mft hM**s%&m.
: yfjf^ ipg^ ^p>y Sbse'^bsbh^^
.jfxfjjp- j|jgI \^@s
■Afihi 4i« vmmammmm&rn cm | am Bt*> iwiaxfc. xe dar ■ aljasait wr 4$r m£ im^tü&kgmt um «®*
nioiii vaitar m& 4«#ia*tj alip>*
:><mmM wmäma tod 4l###mSs@^#te«i. gsBSigta, wiw 4a# aorts»
§si»l tsA# fc&sü Wj%m Wmmm^Mm^. dm
.«tt ħI:* M*'!« X1J,
«r* 1 .».Shu# i «JMtoätoiMk mrnvmmtmu *stm atoM. wa’
.a^-ei' aiat# öanftt «« ie Mitfi il#a ^:,.-^*jl«.k,
aaiT laar «*ä4*ma #a^niääa^na^l«i» aä# la
£äijsm rföltao^ umnm moLLU, afefet mir ö« Aa^iruab ö#»
$®&s&mmt omsrnn ijmasB /-xt. xix i-x* i /ii»# 4 ium^itwiac# j 12- c j. .. .,ase-'- ii*w -ieaJsv«»^iaat» eus dao «l«K «aa’; aaüwr WMrtiin» *4u# noue .^.xm-as.iwfiis^o «tf.-aöaß liTmit®* ««a&i^tHM to
groben Zi\gm bis 31* MBrrn 1967 darstellen (BGH Urteil vom 29. Januar 1976 - IX W, 176/71), Bas hat der Kläger nicht getan* Br hat erstmals in der l^mfungsbeipHindwig an 3* September 1969 darauf hingerissen, da3 nach § 130 BBG in der durch das ffiC^SchluigesetE geänderten Fassung die 2^gehärigkeit zm deutschen Sprach« und Kulturkreis genüge f und erat ln der SchluOwrhan&lung vor de® Oberlaadesgericht am 22* De-ssenber 1972 behütet» in Familienkreis sei m Beginn der Verfolgung ausschlleaiich oder sumiiideat tlbeiwiegand deutsch gebrochen worden. Danach ist der genii Ar# 111 Hr# 1 Abs* 1 und 3 BBO-SchtuiG erhobene Anbruch seit 1. April 196? er-loschen*
Die ausdrücklich begehrte Abhilfe gegenüber dem unanfechtbar gewordenen Bescheid vom 21* August 1964 hat der Beklagte verweigert» ml1 der Kläger vor BrlaB dieses Bescheides »einer rlil^irkungspflioht schuldhaft nicht nach-gekommen sei* Der tatrlohter hat die Itetinde featgestellt, die diesen Scteldvos*vurf rechtfertigen* Auf dieser Grundlage sind die Mmm®wm®r&ä$mgm äm Beklagten nicht zu beanstanden (vgl* BGB Bs¥ 1973# 2»* 1973# 246),
Dr. Ihn»
FuoliS