Dia gesetzlichen Voraussetzungen fUr die Zulassung der Revision nach j 219 Abs, 2 BEG liagan nicht vor. Es hält aber den Einwand dar klüger* der Erblasser habe nicht die freiheitliche demokratische Grundordnung* sondern nur die in der Bundesrepublik Deutschland bestehende Verlassungswlrklichkeit* die 3ich alt dem Grundgesetz zxicht decke* bekämpfen wellen* durch den Inhalt der von ihm hergestellten und vorteilten Agitationsschriften fUr widerlegt. Aus Hechtsgründen nicht zu beanstanden 1st schließlich auch die Auffassung des Berufungsrichtors* daß sich an dar rechtlichen Beurteilung der Handlungen des Erblassers trots gewisser Änderungen zwischen den beiden deutschen Staaten n«ch de® Urteil des Bundesgerichtshofs voa 21# Igtooer 1361 nichts Wasancllahea gsl&dart haöe» an da3 sich auch aus beutlgar Slant did Herstellung und Var» hroitung d@r dasallgen Agitationsschriften durch den c-ro-liissar als dins Beäanpfung der freiheitlichen daa&o&ratl-schca Gründer dnung darstelle» Dal sich das lorufuagsge* rieht dahai nicht ausdrücklich alt den von Landgericht eingeholten Gutachten von Frau Prof* Br* ausein-
BWJD2SGSRICHTSH0F IX 2B 213/32 B35CHLUS5 in der ii&tachddigungssache der unbekannten drhen des an 11* September 1961 verstört bsmsn, auletst in der 11» wohnhaft gewesenen Arthur H XIJgar und Beschwerdeführer, - FrozeBbavollmächtigtert Heehtsanwalti gegen Frei» und Hansestadt vertreten durch das Aat Xlir ^iedargutaachung» strafe 2S/30t H4 Beklagte und Beschwerdegegnerin Car IX* Zivilsenat das Bundesgerichtshofs hat durch dm Vorsitzenden Richter *$ai und die dichter Zorn, Fuchs, Dr* Lang und Gärtner na 29. Hä» 1933 beschlossen* Dia Beschwerde der Xlägar gegen die Hiebt-» Zulassung der lavision ia Urteil des 9* Zivilsenats das Hanseatischen Oberlar.de spricht a au Hamburg vom 16, äovenber 1962 wird au-rückgawiesen« Dia außergerichtlichen dosten des Besehwarda-verfshrens tragen die Häger* Dia gesetzlichen Voraussetzungen fUr die Zulassung der Revision nach j 219 Abs, 2 BEG liagan nicht vor. Das Berufungsgericht geht zutreffend davon aus, daß dar Ausschluß eines Verfolgten von dar Entschädigung nach j 6 Abs« 1 Nr« 2 BBS vegan Bekämpfung der freiheitlichen dsmo-krmtischen GruJKiordnung 1m 3inne das Gundgaaetzee nach den 23, Hai 1949 unabhängig davon lat, oh der Verfolgte wagen dieser Handlung straf gerichtlich verurteilt worden ist oder ob diese Handlung überhaupt alt Straf3 bedroht ist, Violaahr setzt § 6 Abs, 1 Nr* 2 BEG nur sine Tätigkeit voraus, dar objektiv nach Art und Umfang eine Bedeutung zukosat, als sie 2u einasi ins Gewicht fEilanden Faktor La Kampf uxa die Macn*- 3 Behauptung und Macfctervei tuning das Herrschaft asyataaui der SED und dar ihr an^esciilosssne» Organisationen auf dsa Ge-* bi at dar Bundesrepublik einschließlich Westberlins machen kann (vgl. BGH ftsW 1370* 403S 1973* 420). Hierzu stellt das Jerufuagsurtell ohne hechtsfehler lest* dal dis Xatlgkait das Erblassers darauf absielt®* die verfassungsmäßig® Ordnung ln der Bundesrepublik Deutschland su untergraben und Zustände herbcisuführen, bei denen sich das politische Leben nicht mehr nach der ln Grundgesetz nisdergelegten rechte«* staatlichen Ordnung abspie len würde. Das genügt, ua die objektiven Herkstal« des Bekämpfen® in Ginne des i 5 Aba. 1 Br. 2 BßG darxutua. Mit der subjektiven Seite des Aus a c hluDtatbe standee hat sich das Berufungsgericht zwar nicht ausdrücklich befaßt. Es hält aber den Einwand dar klüger* der Erblasser habe nicht die freiheitliche demokratische Grundordnung* sondern nur die in der Bundesrepublik Deutschland bestehende Verlassungswlrklichkeit* die 3ich alt dem Grundgesetz zxicht decke* bekämpfen wellen* durch den Inhalt der von ihm hergestellten und vorteilten Agitationsschriften fUr widerlegt. Außerdem bestätigt es das landgerlchtiiche Urteil* wonach der Erblasser die politischen Ziele der Westorganisation das a DGB als einer Ersatzorganisation der verbotenen KirD gekannt und im nahmen der Ihn durch die Organisation fugsteilten Aufgaben an der Erreichung dieser Ziele mitgearbeitet habe. Aus Hechtsgründen nicht zu beanstanden 1st schließlich auch die Auffassung des Berufungsrichtors* daß sich an dar rechtlichen Beurteilung der Handlungen des Erblassers trots gewisser Änderungen zwischen den beiden deutschen Staaten n«ch de® Urteil des Bundesgerichtshofs voa s/Jic 21# Igtooer 1361 nichts Wasancllahea gsl&dart haöe» an da3 sich auch aus beutlgar Slant did Herstellung und Var» hroitung d@r dasallgen Agitationsschriften durch den c-ro-liissar als dins Beäanpfung der freiheitlichen daa&o&ratl-schca Gründer dnung darstelle» Dal sich das lorufuagsge* rieht dahai nicht ausdrücklich alt den von Landgericht eingeholten Gutachten von Frau Prof* Br* ausein- an&ergsaetat hat» rechtfertigt nicht dis Zulassung der Revision* *ial Zorn