Beklagten und Beschwerdegegner Dar 22. April I960 durch dan Ycraltxandaa Hlchtar Mai und di» P.icht»r fucb*. Berufungsgericht folgt dar Rechtsprechung da« Se« »ata, da0 für auf deutsch veranlagter Freiheitsentziehung beruhende Gesundheit*« und Lebensschäden kein Himentrags« rächt nach Art* XXI hr* 1 BEC-SchluöO besteht (SCH E*tf 1971, 184 *lr* 23? Es legt ferner zutreffend dar, daö das i.Q&sr*im9tzvm&3g*2Uch da» JCl&gers nicht den an ein solche» Gesuch nach der ständigen Hecht« eprechung des Senate au stellenden inhaltlichen Anforderungen entsprach* Bas sieht die Beschverde auch nicht in £vei« fei* Auf den Grundsatz des Vertraueneschutses kann der Kid« ger sich nicht eilt Erfolg berufen* Beine Anvendurg k£»e nur in Betracht, wem* der Kläger durch ein Verhalte» der Be« hdrde datu verahi&St worden wäre, von einer ordaussgsgeaKBen Begrünung seines wiedereinsetsui^geeuches absuaehen* Eine entsprechende BehördenUfeuag stellt aber der fatrlchter nicht fest* De« Berufungaurteil ist nur au entnehnen, d&0 die rheinland«pfälaisehen Entschädlgungsbeh^rden bis 1963
Abschrift
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BUNDESGERICHTSHOF IX 23 BESCHLUSS
in der KzrUehHdigungsancha
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K18g&r und Beschwerdeführer*
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vertreten durch das Ministerium der Fincnnen,
StrstBe 1*
Beklagten und Beschwerdegegner
Dar 22. ZlvUstttt do« Bundesgerichtshofs hat m 29. April I960 durch dan Ycraltxandaa Hlchtar Mai und di» P.icht»r fucb*. P&rtma&n, £r. bang und Cdrtw»r
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Ci» SendMrt« d«a KlBg*** g«(to dl» hiebt» dar E«viiUa ia Urteil m 8» 2i* vilaenata - £»t*d)*dlgi^^ « Gee über**
landesgerichts Kefcümm vom 23» Februar 1979 *lrd curUchgeviesen*
tie cu3ergeriohtllchen Kosten dar Beschwerde
trügt dar lOäger»
0 r ö a d s
Ei» gesetzlicher Grund für die Zuleesting dar Revision {§ 219 Aba* 2 BEO) liegt nicht vor*
Berufungsgericht folgt dar Rechtsprechung da« Se« »ata, da0 für auf deutsch veranlagter Freiheitsentziehung beruhende Gesundheit*« und Lebensschäden kein Himentrags« rächt nach Art* XXI hr* 1 BEC-SchluöO besteht (SCH E*tf 1971, 184 *lr* 23? 1974, 183 Hr* 18 und ständig). Es legt ferner
zutreffend dar, daö das i.Q&sr*im9tzvm&3g*2Uch da» JCl&gers nicht den an ein solche» Gesuch nach der ständigen Hecht« eprechung des Senate au stellenden inhaltlichen Anforderungen entsprach* Bas sieht die Beschverde auch nicht in £vei« fei* Auf den Grundsatz des Vertraueneschutses kann der Kid« ger sich nicht eilt Erfolg berufen* Beine Anvendurg k£»e nur in Betracht, wem* der Kläger durch ein Verhalte» der Be« hdrde datu verahi&St worden wäre, von einer ordaussgsgeaKBen Begrünung seines wiedereinsetsui^geeuches absuaehen* Eine entsprechende BehördenUfeuag stellt aber der fatrlchter nicht fest* De« Berufungaurteil ist nur au entnehnen, d&0 die rheinland«pfälaisehen Entschädlgungsbeh^rden bis 1963
in Freibelts Schadensfällen auch bei unvollkommen begründeten Wiedereinsetzungsgesuchen die Wiedereinsetzung in den vori-gen Stand geehrten* Für GesundheiteschadensfäUe, bei denen die Rechtslage anders war (vgl« BGH RzW 1979# 223)# stellt der Tatrichter eine entsprechende Übung nicht fest« Es be*» darf daher keiner Entscheidung» ob die genannte Übung überhaupt geeignet war» einen Vertrauenatatbestand bezüglich der Anforderungen an ein Wiedereinsetzungsgesuch za schaffen»
Im übrigen wird auf BGH RzW 1979# 223 verwiesen» Bas Beschwerdevorbringen gibt dem Senat keine Veranlassung» von seiner Rechtsprechung abzugehen»
Mal
Br» Lang