Der B«ruiljßg»rioht#r hat Anaprüoh# dar Klägerin aus Art« VI BSX^cJ&uSG verneint* Er 1st nietst davon Überzeugt* dai di# polnisch# Nationalität ganz oder wesentlich dar Orund für sin# Verbringung in das Konssntrationslagsr Raveasbrück oha* gerichtliche* Verfahren war* Di# Vernutung in Art* VI Rr* 1 Abs« 1 Satt 3 BE£«Sehlu0G wendet «r an, Mit sl« aber für widerlegt* well di« Tätigkeit dar Klägerin hei Redaktion und Verteilung der illegalen Zeitschrift *2nak" sowie das Be« streben der natiomlsoziallstlachen Rechthaber, in Interesse der Sicherung der deutschen Besetzung in Polen nicht nur ge» binden, den bestimmenden Grund dafür gebildet haben, daß die Klägerin ohne gerichtliche Verurteilung und ohne gesetzliches Verfahren ln ein £<mseatrmtleaslager eingewiesen worden lat. Die Feststellung des SehEdigmcsgrundes und der für die Widerlegung der Verwuiiiiig wesentlichen fataaohen sowie die hier-» bei erforderliche Würdigung historischer Ereignisse fällt in den Verantwortungsbereich des Tatrichters und unterliegt nicht der Nachprüfung durch das E wie 1 onageri aht * Des Berufungsurteil stimmt mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, inebeeen» dere den Grundsätzen der Entschsidimgea KsV 1969, 519 kr.
Entscheid.“Sornrnig. d. Senots 2456 018 BUNDESGERICHTSHOF BKSCHLUSS in d*r BotsaMkUflungsMCh« Merle 0 Wj£ öroäbritannien, Klägerin und Beacinrerdeftl^^ Rechtsanwalt gegen Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch des Bun4e»v»i^ieltungee»t in K61xt, Beklagte und Beec^wwrdegesfterin tmr IX# Elvilsemt dm® Wmfidm&gorientshofii hat m It* Juni 197% durch dl.« Kloh&tr 55omp Henkel* Fuchs, Dr* fJaasai imd ?oMnm temAdMieaftf Me Besah*erde der Klägerin gegen 41« Nichtzulassung der Revision in Urteil da* 9» Zivilsenat* ins Oberland« age-richts I01n vm 14* Oktober 1971 wird zurüekgewisssn# Das Bs#eln#m^d«v^rfsnr«ri ist gebtBuresim und auslageafrei f 41# &u3#rgerichtli« oben Kosten trägt di# Klägerin* M# Wlfnn^ des B*rufungsurt#ils hat keinen gesetzll* chan Grund für di# Zulassung dar Revision (f 219 Aba* 2 BEO) ergeben« Der B«ruiljßg»rioht#r hat Anaprüoh# dar Klägerin aus Art« VI BSX^cJ&uSG verneint* Er 1st nietst davon Überzeugt* dai di# polnisch# Nationalität ganz oder wesentlich dar Orund für sin# Verbringung in das Konssntrationslagsr Raveasbrück oha* gerichtliche* Verfahren war* Di# Vernutung in Art* VI Rr* 1 Abs« 1 Satt 3 BE£«Sehlu0G wendet «r an, Mit sl« aber für widerlegt* well di« Tätigkeit dar Klägerin hei Redaktion und Verteilung der illegalen Zeitschrift *2nak" sowie das Be« streben der natiomlsoziallstlachen Rechthaber, in Interesse der Sicherung der deutschen Besetzung in Polen nicht nur ge» waltsame» Widerstand und so»dem «weh propagandist!«* schon IDaagif gegen den Staat au unter* binden, den bestimmenden Grund dafür gebildet haben, daß die Klägerin ohne gerichtliche Verurteilung und ohne gesetzliches Verfahren ln ein £<mseatrmtleaslager eingewiesen worden lat. Die Feststellung des SehEdigmcsgrundes und der für die Widerlegung der Verwuiiiiig wesentlichen fataaohen sowie die hier-» bei erforderliche Würdigung historischer Ereignisse fällt in den Verantwortungsbereich des Tatrichters und unterliegt nicht der Nachprüfung durch das E wie 1 onageri aht * Des Berufungsurteil stimmt mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, inebeeen» dere den Grundsätzen der Entschsidimgea KsV 1969, 519 kr. 68 un4 572 Mr. 33 überein* Entgegen der Auffassung der Beschwerde wirft der Streitfall keine Rechtsfragen auf, die einer ibitsetieidtstg de« dundeege* richtshofa bewirf in* Bl# Einwände richten sieh in Kern gegen die tatrlchterilche Foststslluag und Würdigung des historischen Sachverhalts, Me Verwertung neuen historischen Materials durch dm Tatriohter ist kein Zulassungsgrund« Me Frege, Ob Wider* Standshandlungen in dem Kreis der Schädigung aus Gründen der hatlcnalität einsubexiehen sind, ist durch boh RzW 1969, 972 Mr. 33 i^chtsgrundsätslich geklärt* für eine Fortbildung des Rechts in diesen Zusammenhang besteht Imin AnlaS. Zorn Henkel