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BGH

Gericht: BGH

Die Entschädigungsbehörde wies den Antrag zurück» weil diese Darlegung nicht die Voraussetzungen des § 190 Abs* 1 bis 4 BEG erfüllte* Klage und Berufung blieben er folglos. Dahinstehen kann» ob die Auffassung des Berufungsgerichts zutrifft» daß die Klage mangels Vortrags eines an-spruchsbegründenden Sachverhalts nicht ordnungsgemäß erhoben sei (§ 209 Abs. 1 BEG» § 233 Abs. 2 Nr. 2 ZPO)* Denn die Klägerin ist nach § 190a BEG mit ihren Ansprüchen ausgeschlossen (BGH Urteil vom 13. März 1967 genügen nicht den Anforderungen in § 190a Abs. 1 in Verbindung mit § 190 Abs. 1 bis 4 BEG. Die Entschädigungsbehörde wurde durch dieses Schreiben nicht in den Stand gesetzt» die Entschädigungsberechtigung der Klägerin zu prüfen und gezielt« Ermittlungen einzuleiten« Unerheblich ist» daß die Klägerin "ab 1930 bei dem Bürgermeisteramt Merzenich" Entschädigung mündlich beantragt und dort seinerzoit ihr Verfolgungsschicksal vollständig vorgetragen haben vlll* Es ist nicht behauptet» daß dieser Antrag vor den 31.

Zitierte Normen: § 190a BEG
GrundBEGSachverhalt®EntschädigungsbehördeKlägerin

Volltext der Entscheidung

059
UO r SGHR ICHTSHOF
XX 2B 19
BESCHLUSS
in der Etotsch&dlguagffsache
 Maria v
Klägerin und Beschwerdeführerin,
 Proste ShevoX Xmächtigter:	Hecht	saawalt
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vertraten durch den egi erungsprMe identen in K^, letra
 Beklagten und Beechverdegegner
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 unt■.■■?* "litwiricung 4am. o^nat&priaidentin *»s*i -on4 1*r iMiesriatit^r Zorn* Henkel, Fucfc* und rr* ftouswn
 in dar Sitzung vom 9* Oktober lv?i &r*>£ohleSftant
 nie ^eachwerde <*er Klägerin gegen aie ttlchtzulaafttxng der B^vi&ion is Urteil des r>. Zivilsenat* des Ob« rlu&des Berichts R&Xn vo® 25* Februar 1971 wird zurUchgewlesen*
Dar BeaiJbwerdeverfahr^n ist gebühren« und ausiagsafrei; die außergerichtliche® Kasten trfjgt die Rüger in.
Der Klägerin wird da« Arwsiireeht für dam Be achwerdev#r£ ähren verweigert.
Q r U n d *•
Di# > Vüfung de« herufuttgourtell* hat keinen a*tä!leben Grund für die Zulassung der Revision (*• 219
 Abs* 2 Ei Cr) «rgftbaR»
Dia Klägerin Mldet» ft» 14« September 1966 *buf Grund 4et KG8 all# ihre wledtrgut»aohungi»ftaaprü$d%e ebne Angabe von Einzelheiten an. Am 17* Ülrz 1967 berichtet® eie über verschiedene tage rauf enthalte von 1940 big 194? uni behauptetet sie und ihr Kind hätten ln dieser Zeit "freiheits-, b§rui‘^- and gesundheltsm^ig groß« '-chdd^n und Ausfälle* erlitten.
 
Die Entschädigungsbehörde wies den Antrag zurück» weil diese Darlegung nicht die Voraussetzungen des § 190 Abs* 1 bis 4 BEG erfüllte* Klage und Berufung blieben er folglos.
Dahinstehen kann» ob die Auffassung des Berufungsgerichts zutrifft» daß die Klage mangels Vortrags eines an-spruchsbegründenden Sachverhalts nicht ordnungsgemäß erhoben sei (§ 209 Abs. 1 BEG» § 233 Abs. 2 Nr. 2 ZPO)* Denn die Klägerin ist nach § 190a BEG mit ihren Ansprüchen ausgeschlossen (BGH Urteil vom 13. Hai 1971 - IX ZR 300/69» zur Veröffentlichung vorgesehen)« Die Angaben im Schreiben vom 11. März 1967 genügen nicht den Anforderungen in § 190a Abs. 1 in Verbindung mit § 190 Abs. 1 bis 4 BEG. Insbesondere die Darstellung des anspruchsbegründenden Sachverhalts (§ 190 Abs. 2 BEG) setzt die Schilderung des schadenstiftenden Ereignisses» des Yerfolgungsgrundes und der Schädigung s folgen voraus. Daran fehlt es hier. Die Entschädigungsbehörde wurde durch dieses Schreiben nicht in den Stand gesetzt» die Entschädigungsberechtigung der Klägerin zu prüfen und gezielt« Ermittlungen einzuleiten«
Unerheblich ist» daß die Klägerin "ab 1930 bei dem Bürgermeisteramt Merzenich" Entschädigung mündlich beantragt und dort seinerzoit ihr Verfolgungsschicksal vollständig vorgetragen haben vlll* Es ist nicht behauptet» daß dieser Antrag vor den 31. März 1967 on die zuständige Entschädigungsbehörde gelangt sei« Die mündlichen Angaben bei dieser Antragstellung könnten daher nur berücksichtigt werden» wenn di« Klägerin in dem bei der Entschädigungsbehörde seit 14« September 1966 anhängigen Verfahren darauf vor Ablauf der Frist in § 190a BEG verwiesen hätte. Das ist nicht geschehen*
X ragt-xt von grand v-itzl lens r Bedeutung *ix 1 cer ^treiti&il nicht auX; die B^&cfc^er&e iet unb* grhnh unc wird zurUckgr&ies&n*
Bei dieser B&o&X&ge koOTt sine Bewilligung
 Hrs&nrtchts nicht in Betracht*