Volltext der Entscheidung
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
IX ZB 183/10
vom 17. März 2011
in dem Rechtsstreit auf Erteilung der Restschuldbefreiung
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Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser und die Richter Prof. Dr. Gehrlein und Vill, die Richterin Lohmann und den Richter Dr. Fischer
am 17. März 2011 beschlossen:
Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 7. Zivilkammer des Landgerichts Bochum vom 22. Juli 2010 wird auf Kosten des Schuldners als unzulässig verworfen.
Der Gegenstandswert wird auf 5.000 € festgesetzt.
Gründe:
1 Die gemäß §§ 238 Abs. 2 Satz 1, 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO, §§ 6, 7,
296 Abs. 3 Satz 1 InsO statthafte Rechtsbeschwerde ist unzulässig, weil sie keinen Zulassungsgrund (§ 574 Abs. 2 ZPO) aufdeckt.
2 Die Zurückweisung des Wiedereinsetzungsgesuchs wird allein durch den
Hinweis auf die fehlende Glaubhaftmachung des Wiedereinsetzungsgesuchs (§ 236 Abs. 2 ZPO, § 4 InsO) getragen. Der dem Schuldner zur Notwendigkeit einer Glaubhaftmachung erteilte gerichtliche Hinweis war unmissverständlich.
Kayser Gehrlein Vill
Lohmann
Fischer
Vorinstanzen:
AG Bochum, Entscheidung vom 17.03.2010 - 80 IN 1153/02 -LG Bochum, Entscheidung vom 22.07.2010 -1-7 T 183/10 -