BGH · IX ZB 180/68
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
§nt£f von der fühlen und Dr# tfeeauer in der Vltsamg vom 16* Januar 1969 beschlössest Me Beschwerde der Klägerin gegen die »loht-sul&sraug der Bevieiim i» Orteil dee 14* Bi-vileen&t* des Oberland« sgsri eh ts Düsseldorf vom 1* Deseafeer 196? De» Jüdischen Vater der f lügen» wurde 1959 1» Alter von 70 Jahre» sein GescMft und ein Teil seiner ohnung genes»»»* Seit dieeor Zeit verlief er das Haus nicht »ehr* Br wurde von der Schelmen ntnftte^llsel wiederholt verxioaaea und midhaudelt« A» 1 i* Januar 1945 wurde er tot auf gefunden. Der lerufungsriehter hat einen felbstaord auch unter An» vendnng von 5 i?& Abs* 2 BIG als nicht feststellbar erachtet« Dor Berufüngerichter hält da« entgegen, dnS oo eich nur um »hypothetische Erwägungen* handle und die Amte «angele verwertbarer Doterlagen euöeretande aalen, irgendein bestlMKtee Leiden festsnetellen, den durch die Ter» Denn der BntseMdlgumgsriehter hat die *hrecb#lalichk*it de« Gesundheit «schaden« (§ 2B Abe* 1 S, 2 B£G) im konkreten Fall festsuatellen, ln allgmein« wird er dabei von der statlstl» sehen Wahrscheinlichkeit der Modi sin aussugehen hebe« ^ es wird Mutig su seiner öberseuguagsbildung genügen, daß die Per» eoneagruppe, der der Terfolgt® angehörte, unter den Lebemsbe» dingmngen, die featgestellt worden sind, nach »edislnioeher Ir» fahrung ln der Hegel gesundheitlich gestört und in ihrer Lehme» kraft geschwächt und daß ihr Tod beschleunigt wird« X« konkreten Falle können aber besondere U&ötände mch gegen eine erfahrungsgemäß# Reaktion des Verfolgten auf die Verfolgungebelastung sprechen« Hier ki«e in Betracht, daß der Verstorbene nach de« Ilsgevortreg eit siebzig Jahren noch völlig gesund war ufid aus einer Familie stemmte, deren Angehörige ausgesprochen langlebig waren« Daher läßt sieh nicht rechtagrunasätsiich bestimmen, unter welchen Voreuesetsungen amgeaoamen werden darf, daß ein lean der Beruiungerichter bet sieh erkennbar nicht davon so überzeugen vermocht« daß über» heart ein nachteiliger llaflttß der lebeasuastände auf den de-»axadheltesustaud des Verstorbenen wahrscheinlich sei. Beer neuro-psychiatrlsche» Begutachtung bedurfte ee nicht» weil eich der psychische testend de« Verstorbenen nicht »ehr