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BGH · IX m 177/70

Gericht: BGH · Aktenzeichen: IX m 177/70

Di« befleißerde meint, der fatriehter tetM gegen Grund» situ« der Rechtsprechung dec Buadesgericbtshofs verafcoSen, weil er die "Sachverständigen» Zeugen* Bres, hivebusa, Stellfertb und Mittler sowie die in Polen wohahiiften Zeuge« nicht wmmmmmm habe. mir unterbleibe« dürfe* «es» der viliige üaeert des Beweismittel« f eststebe, ins» besondere wenn «ater IMNdfc&sichtlgutig einer ffeirehgeftlhrteii Bei^iaaufiuihae 2 ade Kdgllehkeit ausgeschlossen sei» deft die beantragte ZeugenveroeiKn^ Seihidienliches ergeben werde. Auch in Antsemiti&Hageveitf ehren köim** von einer Beweis» erbeteani abgesehen werden* wenn da» Gericht überzeugt sei* da$ sie für das Ergebnis des Rechtsstreit« kein# Bedeutung beben kttoKe» Diese Auffassung steht is Einklang alt der Rechtsprechung des Bundesgerichtshof® IM ZPü § 266 (fc) 21s© Sa« Benifungegericht weicht daher bei der Anlegung von ¥ «rfhhrenaVorschriften nicht von Orundsktzen ab, die der Bundesgerichtsfcof entwickelt hat (vgl. mn »2W 1967* 281 Ir. 53f 4|1 Sr, 4t), Bei der tat-richter im vorliegende« Eechtastre.it die engen ¥orau® setzuagen für ein ttoterbleiben der Vernehmung der polnischen tauge» bejaht hat», wirft keine grunicitslieh# Rechtsfrage auf.01# der beiden Arzte Br. nicht ergebe t iai «otacfeaidtja^aerfeebliefee Wsbmefammgm über die Art «ad Meise ms$ dm Hergang dar A^mmrimtmmg l» ihr Vlaa«a gestellt seift». Dari» liegt keine Abweichung von dar n#cfetspr® efesaag das Bundesgerichtshofs bei der Auslegung von V arf efer^aeversoitriftea (BGH aaO). Bern die La Bescheid aiedergelegiaa Eruas saasgxKlnda das Landes halten dar 8twrpr0ftsu| nach § ail BEG stand.

£adSrmAuge®RechtsprechungfatriehterBescheid

Volltext der Entscheidung

Abschrift
BUNDESGERICHTSHOF
IX m 177/70 BESCHLUSS
in der intscbidigunfsseeSie
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t&Äger mi Beschwerdeführer»
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 Recht summit Dr
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vertreten durch die Befirksfinansdirektion Künche»»
Beklagten \md Beschweräegegner
 Der If. £lvil«*n*t ft«ß Birad*sgeriehtehöfs h«t mm 12, April, fff3 durch den fertitnrndAa Richter W*i und dl« Richter W#t«»b#rg, Steak*!, Faeh# «ad Porta«®«
bceehloesem
 Bi* feMMdnrMri* ft»# Kläger« gegen fti« nicht-
d#r Revision la Urteil ft*« 15. Xivtl-iMts <!«# Ota^laafteagerloht# H8»*h«a *«s®
10. B*m*al*r ffi# wirft ämHiefcgewIesen.
Baas B##efew*i^*v«rfelir«a 1st gebühre«- und
 frei* di# «uftergericbtllehen Kosten trügt ft#r Klüger.
&jLiLaJLt
 Ha 2mXessaagBgrauft ft«# § tlf üb#* f BEO liegt nicht v®r.
Bl® S^tsehMigiaifsbehftrfte «flaggt* 1» J#m«*r 1967 fi*s®tsle von Rehaaftluag*u«t«rl»gen au# d«a Jahr* 1#&?»
Bfsjameti hastte der Klager sein Hak## Auge aicht, vi« «ater ■ forlage eidesstattlicher V«r#l ehertmgea i« lateebiftigimg«* verfahre» Msauptat* durch #ta* Mfthandlung ftureh «endern bereits 1f2f durch «in# Ralkveritsiaig verlor»».
Darauf wUmrnrrivf di® Behörde 1» Hai 1f67 ftea Bescheid vom 1i. Jiml 1957, ft»r aech §f m ff »Hi K*pital#nt**hftftlgung, Real# vm4 ti«ilv«r£slir#f* gewirrt«, di« nachfolg«»*!*« Änderung#-fe*seh«ld« uaft dl® Bescheid« über dl« IrstettuEtig von Mtilver* fafor*a#koct«a, «otaag di*#« Ansprüche «ad fordert* di*
Melier erbrecht«* teistuafre» von 56*27**15 BR *«rü€k.
Oee Berufungsgericht ist aufgrund der Unterlagen des Jahres 1947» der *lgmm Angabe®t des Kläger# und des Out» sdltteas der Augenklinik der Univerai tut München vo»
25# Sovasifeer 1967 überzeugt, 4mI er vorsätzlich falsch« Angabe« gemacht bet« im für den Verlust sei»«« Auges die gewährte aoTaehädiguiig zu erlange«.
Di« befleißerde meint, der fatriehter tetM gegen Grund» situ« der Rechtsprechung dec Buadesgericbtshofs verafcoSen, weil er die "Sachverständigen» Zeugen* Bres, hivebusa, Stellfertb und Mittler sowie die in Polen wohahiiften Zeuge« nicht wmmmmmm habe.
Iss trifft ledoeb nieht za, Der fatriehter gebt davon aus« daft eine fers«insaag von leugen. mir unterbleibe« dürfe* «es» der viliige üaeert des Beweismittel« f eststebe, ins» besondere wenn «ater IMNdfc&sichtlgutig einer ffeirehgeftlhrteii Bei^iaaufiuihae 2 ade Kdgllehkeit ausgeschlossen sei» deft die beantragte ZeugenveroeiKn^ Seihidienliches ergeben werde.
Auch in Antsemiti&Hageveitf ehren köim** von einer Beweis» erbeteani abgesehen werden* wenn da» Gericht überzeugt sei* da$ sie für das Ergebnis des Rechtsstreit« kein# Bedeutung beben kttoKe» Diese Auffassung steht is Einklang alt der Rechtsprechung des Bundesgerichtshof® IM ZPü § 266 (fc) 21s©
Sr. 1| EheiaschiffahrtspolAr.e 1 Vö von 18, Januar 1959 Sr* 2| DftU 1959. 252? ixt 1967# 423). Sa« Benifungegericht weicht daher bei der Anlegung von ¥ «rfhhrenaVorschriften nicht von Orundsktzen ab, die der Bundesgerichtsfcof entwickelt hat (vgl. mn »2W 1967* 281 Ir. 53f 4|1 Sr, 4t), Bei der tat-richter im vorliegende« Eechtastre.it die engen ¥orau® setzuagen für ein ttoterbleiben der Vernehmung der polnischen tauge» bejaht hat», wirft keine grunicitslieh# Rechtsfrage auf.
01#	der	beiden	Arzte	Br.	«ad
 Dr. MflHPalK lauge» feat dar feiriefeier abgelebnt, wall «Ich a«# ihre» Atteste» und ata# dm	da®	Kllger#
nicht ergebe t iai «otacfeaidtja^aerfeebliefee Wsbmefammgm über die Art «ad Meise ms$ dm Hergang dar A^mmrimtmmg l» ihr Vlaa«a gestellt seift». Dari» liegt keine Abweichung von dar n#cfetspr® efesaag das Bundesgerichtshofs bei der Auslegung von V arf efer^aeversoitriftea (BGH aaO).
Dia auf § A©4 Afes» 1 £P0 gestiitst« Veig«ru»g, «atspraisfeaBd dem Beweis««trag das IXÄgers ala Gutachten das Atzten Br. Rivcfeu® einauholeo, 118t keinen farfafereaaverstoS erfeenit«».
Bar fetrtifiHaisri^itar aiaaat auf die Ausführung®» das Landgerichts s» dar Sramasenseateeheliaftt das «iderrafabesefeeids Bfttttf* Ob die &rwttgunffa& das Landgerichte in allen Punkte« wmtmiim (vgl. iÄ .Ist IW, 35G Mr. «t tfrtail vom 1|. dull Ifff - II m 516/70) kam effanbleiba«. Bern die La Bescheid aiedergelegiaa Eruas saasgxKlnda das Landes halten dar 8twrpr0ftsu| nach § ail BEG stand.