Zivilsenat des Bundesgerichtshofs tat a* Bas Oberlandeegericht verneint in ütaraiiistisMSiiig «tit dar ständigen Hechteprechung das Bundesgerichtshofs sin Eeuantregarecht dar Klägerin »sah Art. Ill Hr. 1 BEG~ SehluSQ «it I 130 BRG nF. Bar Beru-itagsrlchtar stallt in Rahnen sainas t&trichterlichen Var» antsrortungsbereleli» fast9 daß dia Klägerin aus einen deutsch» sprachigen Elternhaus stasaat und noch hauta die deutsche Sprache fließend spricht und liest. Der luridesgericlitshcf hat die tatrichterliche Fest* Stellung, ein Verfolgter sei nach Afest&tasmng# brache« Er* Ziehung und Kultur to deutschen Sprach- und Kulturkrels s^aurechnen, nach dem tis mm 1?« September 19&5 geltenden Recht für ausreichend gehalten# um die Voraussetzungen der §1 150, 4 Abs. 2 BEG sF# tu erfüllen (vgl* MV I960, 218 ür.
2378 064 / r Abschrift zur Entscheidungssammlung des Senats BUNDESGERICHTSHOF -«P/» Beachlugj in d®r Entachldigungeaeche M* RMHHh ftlom« wj r* lirfttlf Klüger!« und Baachweräeftihrerin, » Proa®Sb«v®XX®&ehtlirt*r t ^ehUftuiwlt C • 8 • n Land r&einland-Pföla, vertraten durch da® Miniateriun dar Finanzen, Kaia®r-Fri®dricfe~Straö® lf Maina» Beklagten und Baschwerdagegner Bar IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs tat a* 24* tal 1f77 durch dl# Richter Br. !ta»t tarn, Henkel* Puch« uta Pertaetm HübIcssetu Bia Beschwerde der IDfiitHfi |i«tft dis Klchtaulassuiig der Revision ia ürtall des 5* Zivilsenats da« Oberlendesge-rieht« ZWeihrUeken als Entschädigung*» sonst voa 13. Februar 197* wird surüek» gewiesen. Bas Besehwerdsverfehren ist gebühren» ata aualag «»frei ? dis außergerichtlichen loste» trügt dis Klägerin, Bis gesetzliche» Vonaussetsungen für dis Zulassung dar Revision »sah § 219 Ata. 2 880 liegen nicht vor. Bas Oberlandeegericht verneint in ütaraiiistisMSiiig «tit dar ständigen Hechteprechung das Bundesgerichtshofs sin Eeuantregarecht dar Klägerin »sah Art. Ill Hr. 1 BEG~ SehluSQ «it I 130 BRG nF. (vgl. R*V 197** 181). Bar Beru-itagsrlchtar stallt in Rahnen sainas t&trichterlichen Var» antsrortungsbereleli» fast9 daß dia Klägerin aus einen deutsch» sprachigen Elternhaus stasaat und noch hauta die deutsche Sprache fließend spricht und liest. In ihre» Elternhaus sei- on deutsch# Zeitungen und deutsche Klassiker gelesen wor» den* Dl# Klägerin gehdre damit nach Abstammung, Sprache und Eraiehunf dem deutsch«# Sprach- und Kulturkrels an und sei sehen nach §150 HG nF* © nspruchs be recht! g t ge» wesen* Der luridesgericlitshcf hat die tatrichterliche Fest* Stellung, ein Verfolgter sei nach Afest&tasmng# brache« Er* Ziehung und Kultur to deutschen Sprach- und Kulturkrels s^aurechnen, nach dem tis mm 1?« September 19&5 geltenden Recht für ausreichend gehalten# um die Voraussetzungen der §1 150, 4 Abs. 2 BEG sF# tu erfüllen (vgl* MV I960, 218 ür. 30| 1963* 221). Auch die Ausführungen des Berufungsgerichts Cher das Vorliegen der Vertriebeneneigensehaft der Klägerin nach § 150 BEO eF. nit § 1 Ah«. 2 Nr* 1 BVFG entsprechen der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs.