* Auf prinzlaw.com finden Sie die Webseite der vom Medienrechtsanwalt Prof. Dr. Matthias Prinz gegründeten Kanzlei. Dies hier ist die davon unabhängige und eigenständige Webseite von Rechtsanwalt Matthias Prinz mit Kanzleisitz in Mainz.ok

BGH

Gericht: BGH

Zivilsenat des Bundesgerichtshofs tat a* Bas Oberlandeegericht verneint in ütaraiiistisMSiiig «tit dar ständigen Hechteprechung das Bundesgerichtshofs sin Eeuantregarecht dar Klägerin »sah Art. Ill Hr. 1 BEG~ SehluSQ «it I 130 BRG nF. Bar Beru-itagsrlchtar stallt in Rahnen sainas t&trichterlichen Var» antsrortungsbereleli» fast9 daß dia Klägerin aus einen deutsch» sprachigen Elternhaus stasaat und noch hauta die deutsche Sprache fließend spricht und liest. Der luridesgericlitshcf hat die tatrichterliche Fest* Stellung, ein Verfolgter sei nach Afest&tasmng# brache« Er* Ziehung und Kultur to deutschen Sprach- und Kulturkrels s^aurechnen, nach dem tis mm 1?« September 19&5 geltenden Recht für ausreichend gehalten# um die Voraussetzungen der §1 150, 4 Abs. 2 BEG sF# tu erfüllen (vgl* MV I960, 218 ür.

Zitierte Normen: § 1 BEG
BarBasdeutschenKulturkrelsständig®BundesgerichtshofsKlägerinRevision

Volltext der Entscheidung

2378 064
/
r
Abschrift zur Entscheidungssammlung des Senats BUNDESGERICHTSHOF
-«P/»	Beachlugj
 in d®r Entachldigungeaeche
M* RMHHh ftlom« wj r* lirfttlf
 Klüger!« und Baachweräeftihrerin,
» Proa®Sb«v®XX®&ehtlirt*r t ^ehUftuiwlt
C • 8 • n
Land r&einland-Pföla,
 vertraten durch da® Miniateriun dar Finanzen, Kaia®r-Fri®dricfe~Straö® lf Maina»
Beklagten und Baschwerdagegner
 Bar IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs tat a*
24* tal 1f77 durch dl# Richter Br. !ta»t tarn, Henkel* Puch« uta Pertaetm
 HübIcssetu
 Bia Beschwerde der IDfiitHfi |i«tft dis Klchtaulassuiig der Revision ia ürtall des 5* Zivilsenats da« Oberlendesge-rieht« ZWeihrUeken als Entschädigung*» sonst voa 13. Februar 197* wird surüek» gewiesen.
Bas Besehwerdsverfehren ist gebühren» ata aualag «»frei ? dis außergerichtlichen loste» trügt dis Klägerin,
 Bis gesetzliche» Vonaussetsungen für dis Zulassung dar Revision »sah § 219 Ata. 2 880 liegen nicht vor.
Bas Oberlandeegericht verneint in ütaraiiistisMSiiig «tit dar ständigen Hechteprechung das Bundesgerichtshofs sin Eeuantregarecht dar Klägerin »sah Art. Ill Hr. 1 BEG~ SehluSQ «it I 130 BRG nF. (vgl. R*V 197** 181). Bar Beru-itagsrlchtar stallt in Rahnen sainas t&trichterlichen Var» antsrortungsbereleli» fast9 daß dia Klägerin aus einen deutsch» sprachigen Elternhaus stasaat und noch hauta die deutsche Sprache fließend spricht und liest. In ihre» Elternhaus sei-
on deutsch# Zeitungen und deutsche Klassiker gelesen wor» den* Dl# Klägerin gehdre damit nach Abstammung, Sprache und Eraiehunf dem deutsch«# Sprach- und Kulturkrels an
 und sei sehen nach §150 HG nF* © nspruchs be recht! g t ge» wesen*
Der luridesgericlitshcf hat die tatrichterliche Fest* Stellung, ein Verfolgter sei nach Afest&tasmng# brache« Er* Ziehung und Kultur to deutschen Sprach- und Kulturkrels s^aurechnen, nach dem tis mm 1?« September 19&5 geltenden Recht für ausreichend gehalten# um die Voraussetzungen der §1 150, 4 Abs. 2 BEG sF# tu erfüllen (vgl* MV I960, 218 ür. 30| 1963* 221).
Auch die Ausführungen des Berufungsgerichts Cher das Vorliegen der Vertriebeneneigensehaft der Klägerin nach § 150 BEO eF. nit § 1 Ah«. 2 Nr* 1 BVFG entsprechen der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs.