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BGH

Gericht: BGH

Baklagtaa und Baachwrdagagnar Der IX« Zivilsenat des Bundesgerichtshof* hat durch den Versitzenden Richter her* und die Richter Zorn» Fuchs« Dr. lang und Winter Jär geht dabei von den Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs RzW 1970« 903 aus« kann sich aber nicht davon Überzeugen« da3 der 33lenann der Klägerin bei Verlassen des Yertrelbungsgshietes sich in seinen persönlichen lobensbereich überwiegend der deutschen Sprache bedient habe.

jüdischSprechenFSprachedarKlägerinRevisionKultur

Volltext der Entscheidung

BUNDESGERICHTSHOF Pf	BESCHLUSS
in dar Entschttdigungaaach*
Ungarin und Baschwardaltihrarin v - ProuBbavolla&chtlfftari Ractotaanwalt	*

Laad Bbiioliad - Pfalz, rartrataa durch da* Jttniatarlua dar Finanzen,
 Straß« 1r Mala* 1,
Baklagtaa und Baachwrdagagnar
 Der IX« Zivilsenat des Bundesgerichtshof* hat durch den Versitzenden Richter her* und die Richter Zorn» Fuchs« Dr. lang und Winter
m 2« Februar 1984 feeechlossens
 Die Beschwerde der Klägerin gegen die Micht-au3 assung der Revision in Urteil des 9« Zivilsenats - Satschädigungssenats - des Ober-lendesgerichts Kohlen* von 19» Hei 1SNB3 wird surUckgewleaen.
Die außergerichtlichen Kosten des Beschwerde-Verfahrens trägt die Klägerin«
Die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung der Revision nseh § 219 Ahe« 2 BSG liegen nicht vor«
Sie Klägerin stutzt Ihre Axupruchsbereehtiguag nach § 190 BSD nF nur darauf « daS ihr ffihanarm» den sie 1946 noch in Rumänien geheiratet habe nlt den Susannen eie in Israel eingewandert sei« den deutschen Sprach- und Kulturkreis angehdrt habe (f 190 Abe« 3 B28)« Daa verneint der Berufimgsriehter in Rahnen seines tatrichterlichen Verantwortungsbereichs ebne Rechtsfehler. Jär geht dabei von den Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs RzW 1970« 903 aus« kann sich aber nicht davon Überzeugen« da3 der 33lenann der Klägerin bei Verlassen des Yertrelbungsgshietes sich in seinen persönlichen lobensbereich überwiegend der deutschen Sprache bedient habe. In Betracht kenne neben der ungarischen und rumänischen nur der Gebrauch der jiddischen Sprache.
Bar Rechtsstreit wirXt Keine ungeklärte Rächtsirage ▼on grundsätzlicher Bedeutung au£. Aus nor Entstehungsge-eehichte von $ 150 &30 nF ergibt sich# dad dar Gesetrge-bar bad dar SiaiUbrung das BegriXXs dar Zugehörigkeit sun "deutschen Sprach» und Kultur hr ad«11 nicht an dan ln Osteuropa labandan jüdischen Personenkrei* gadaeht hat» dar nicht in «inan geschlossenen deutschen Siedlungsgebiet labte und sich deshalb nicht dar deutschen» sondern dar jiddlachen Sprache als Itegengsspracho bediente (vgl* Beeker-Kuber-Küster» dundesentschädigiasgsgesets» Ann. 12 cu } 8 BSrgO)» Der Senat hat dla von dar SaschuerdaXUh» rer ln attXgeeerXene Frage» ob die jiddische Spreche als deutsche Sprache anxusehen sal» stats dahin beantwortet» daS Jiddisch nicht Deutsch ist und als Spreche dar Qet» jeden den Zugang sur jüdischen Kultur» nicht aber nur deutsch« Kultur erüXXnet (rgl* SeaehluS von 14« Juni 1973 -ZB 460/71 - und een 24» üerenber 1963 - IX 23 130/63)«
Zern