BGH · IX ZB 142/83
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Dar Beohtsatreit wirft Maina rechtsgrundsätallche Frag# auf* dia noch einer Entscheidung durch den Bundes« Gerichtshof bedürft#* Dar Senat hält an seiner ständige» Rechtsprechung feat* Daanaob besteht ein# Aöspruehsbe-rechtlgung nach § 150 3&G «J* nur, wann bi# zu» 26* Hei 1969 ein nach § 139 && wirksaser Fntscliddigungsentrag gestallt wer* und ein schutswürdiger Vertrausöstatbaatand nicht verleg* sofern ainea vor da# 26* Mai 1965 gestellten ¥iadarein#ata»nsg#entriig nicht hätte entsprochen werden dürfen (vgl* RzW 1977, 214| 1973, 105)* Da3 da» I960 for- mularn&Big gestellten Wiedereinsetzussaantpag des Kläger* euch noch seiner ^gtozuag in Februar 1963 nicht hatte entsprechen werden dürfen* weil er die erforderlichen Angaben sticht enthielt (vgl, hierzu dOli H*W 1971* 510s 1972, £&** Beiufimgagericbt führt zutreffend aus* der &Lägsr habe auch spater keine konkret* und nachprüfbare ^ledarelsset» xungafrcgründxsag gegeben, ee daB die tftagel des kledereln» Setzungsgesuch* bis heute fortbestsnden, Oie hiergegen g#* richtete* auf } 273 Abs, 3 ZPO gestützte VerfshrensrUge greift nicht durch, Omm Bundesverfassungsgericht hat in zahlreichen Satscheldtmgea die Rechtsprechung des Bundasgsrlchts-hefS zu i 119 Abs, 3 S£ö nicht nur für Verfassung»* rechtlich unbedenklich* eendem auch für sachgerecht erklärt« In den grundsätzlichen Beschluß vom 15« Da» senber 1932 * 2 Bv& 393/79 - weist es ausdrücklich dar» auf hin* das auch unter Berücksichtigung des Vorrangs der materiellen Gerechtigkeit ln Wledergutaachuiigsrecht die Verfolgten aus der Obliegenheit zur Beachtung von fristen und Förmlichkeiten, ohne dl# ein geordnetes Verfahren und damit Rechtssicherheit und Reehtssta&t-llohkelt nicht zu erreichen sind» nicht entlassen sind» \md die iiUtn Zweck darin haben* die Voraussetzungen für die Zulassung eines verspätetem Antrags schleunigst feetzustaXlen* 2u dies«» Erfordernissen gehöre «in hinreichend substantiierter Vertrug des Ecchverhalta* der die rechtzeitige Aatragstollung hinderte* so dad eine Qrundlsge XUr 41* Beurteilung der Bchul&osig&sit an der Frtatvershunni* und Rechtzeitigkeit der hackholimg des Antrag* gegeben «ei* Die ^iedereinsetzt^gsanforderimgen würden nicht überspannt werden» wem von denjenigen» der die Verspätung seine* ^ntschä^iiipingsentr^gee aiz seiner Unkeimtnis von der Ansprucheherechtigung entschuldigen wollet verlangt werde» die Beseitigung der Unkenntnis durch Angehe eine* konkreten» zeitlich hinreichend be-etineten Ereignisses dar zu tun* Der SUitltah« Dusasaem-hang zwischen der Hachbolusg der vorsäu&tsa Aatrag-Stellung und der temtaieerlengung von der aöglichen Anspruehsherechtigung erlaube nicht nur die Beurteilung der Uratchllchhelt der Bechtsunhenntni* für di* Versäumst!