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BGH

Gericht: BGH

Dar Beohtsatreit wirft Maina rechtsgrundsätallche Frag# auf* dia noch einer Entscheidung durch den Bundes« Gerichtshof bedürft#* Dar Senat hält an seiner ständige» Rechtsprechung feat* Daanaob besteht ein# Aöspruehsbe-rechtlgung nach § 150 3&G «J* nur, wann bi# zu» 26* Hei 1969 ein nach § 139 && wirksaser Fntscliddigungsentrag gestallt wer* und ein schutswürdiger Vertrausöstatbaatand nicht verleg* sofern ainea vor da# 26* Mai 1965 gestellten ¥iadarein#ata»nsg#entriig nicht hätte entsprochen werden dürfen (vgl* RzW 1977, 214| 1973, 105)* Da3 da» I960 for- mularn&Big gestellten Wiedereinsetzussaantpag des Kläger* euch noch seiner ^gtozuag in Februar 1963 nicht hatte entsprechen werden dürfen* weil er die erforderlichen Angaben sticht enthielt (vgl, hierzu dOli H*W 1971* 510s 1972, £&** Beiufimgagericbt führt zutreffend aus* der &Lägsr habe auch spater keine konkret* und nachprüfbare ^ledarelsset» xungafrcgründxsag gegeben, ee daB die tftagel des kledereln» Setzungsgesuch* bis heute fortbestsnden, Oie hiergegen g#* richtete* auf } 273 Abs, 3 ZPO gestützte VerfshrensrUge greift nicht durch, Omm Bundesverfassungsgericht hat in zahlreichen Satscheldtmgea die Rechtsprechung des Bundasgsrlchts-hefS zu i 119 Abs, 3 S£ö nicht nur für Verfassung»* rechtlich unbedenklich* eendem auch für sachgerecht erklärt« In den grundsätzlichen Beschluß vom 15« Da» senber 1932 * 2 Bv& 393/79 - weist es ausdrücklich dar» auf hin* das auch unter Berücksichtigung des Vorrangs der materiellen Gerechtigkeit ln Wledergutaachuiigsrecht die Verfolgten aus der Obliegenheit zur Beachtung von fristen und Förmlichkeiten, ohne dl# ein geordnetes Verfahren und damit Rechtssicherheit und Reehtssta&t-llohkelt nicht zu erreichen sind» nicht entlassen sind» \md die iiUtn Zweck darin haben* die Voraussetzungen für die Zulassung eines verspätetem Antrags schleunigst feetzustaXlen* 2u dies«» Erfordernissen gehöre «in hinreichend substantiierter Vertrug des Ecchverhalta* der die rechtzeitige Aatragstollung hinderte* so dad eine Qrundlsge XUr 41* Beurteilung der Bchul&osig&sit an der Frtatvershunni* und Rechtzeitigkeit der hackholimg des Antrag* gegeben «ei* Die ^iedereinsetzt^gsanforderimgen würden nicht überspannt werden» wem von denjenigen» der die Verspätung seine* ^ntschä^iiipingsentr^gee aiz seiner Unkeimtnis von der Ansprucheherechtigung entschuldigen wollet verlangt werde» die Beseitigung der Unkenntnis durch Angehe eine* konkreten» zeitlich hinreichend be-etineten Ereignisses dar zu tun* Der SUitltah« Dusasaem-hang zwischen der Hachbolusg der vorsäu&tsa Aatrag-Stellung und der temtaieerlengung von der aöglichen Anspruehsherechtigung erlaube nicht nur die Beurteilung der Uratchllchhelt der Bechtsunhenntni* für di* Versäumst!

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Volltext der Entscheidung

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 fa» 20* Oexesher 1963 beschlossen*
01# Beschwerde das didders gagao <Ua Nichtzulassung der Havislon la Urteil da# 11* Zivilsenat* (j&tschddigun&ssca&ts) da# Gbar-Isndasgerlcht* &51a von 23« Februar 1963
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Die außergerichtlichen Kosten da# Sescbverde-verfahrene trägt dar iCUger*
01# gesetzliche» Voraussetzungen für die Zulassung d#r levisien stet I 219 Aba* 2 M& Ui|tu nicht rar*
Dar Beohtsatreit wirft Maina rechtsgrundsätallche Frag# auf* dia noch einer Entscheidung durch den Bundes« Gerichtshof bedürft#* Dar Senat hält an seiner ständige» Rechtsprechung feat* Daanaob besteht ein# Aöspruehsbe-rechtlgung nach § 150 3&G «J* nur, wann bi# zu» 26* Hei 1969 ein nach § 139 && wirksaser Fntscliddigungsentrag gestallt wer* und ein schutswürdiger Vertrausöstatbaatand nicht verleg* sofern ainea vor da# 26* Mai 1965 gestellten ¥iadarein#ata»nsg#entriig nicht hätte entsprochen werden dürfen (vgl* RzW 1977, 214| 1973, 105)* Da3 da» I960 for-
 
mularn&Big gestellten Wiedereinsetzussaantpag des Kläger* euch noch seiner ^gtozuag in Februar 1963 nicht hatte entsprechen werden dürfen* weil er die erforderlichen Angaben sticht enthielt (vgl, hierzu dOli H*W 1971* 510s 1972,
271 1975* 27&), stellt dee Beniftegsge&ht oha« Vechta* fahler fast« Ob eia ordmtngsgenäBer ftiedcreinsetsun^ai^ trag unter Berufung auf das Vertrauen ia eins abweichende kölner Varvsltim£spraxls euch nach das» 26« Hel 1965 noch hätte naehgebelt werden körnten, keim hier offenhleihen«
£&** Beiufimgagericbt führt zutreffend aus* der &Lägsr habe auch spater keine konkret* und nachprüfbare ^ledarelsset» xungafrcgründxsag gegeben, ee daB die tftagel des kledereln» Setzungsgesuch* bis heute fortbestsnden, Oie hiergegen g#* richtete* auf } 273 Abs, 3 ZPO gestützte VerfshrensrUge greift nicht durch,
 Omm Bundesverfassungsgericht hat in zahlreichen Satscheldtmgea die Rechtsprechung des Bundasgsrlchts-hefS zu i 119 Abs, 3 S£ö nicht nur für Verfassung»* rechtlich unbedenklich* eendem auch für sachgerecht erklärt« In den grundsätzlichen Beschluß vom 15« Da» senber 1932 * 2 Bv& 393/79 - weist es ausdrücklich dar» auf hin* das auch unter Berücksichtigung des Vorrangs der materiellen Gerechtigkeit ln Wledergutaachuiigsrecht die Verfolgten aus der Obliegenheit zur Beachtung von fristen und Förmlichkeiten, ohne dl# ein geordnetes Verfahren und damit Rechtssicherheit und Reehtssta&t-llohkelt nicht zu erreichen sind» nicht entlassen sind»
£s könne insbesondere verfassungsrechtlich nicht besä» standet werden, daß hinsichtlich Frist \md Inhalt von Wiedereiaeetzimgsantr^g^n bestirnte Anforderungen ge» stellt werden, die in eilen Verfahrensordnungsa gelten
\md die iiUtn Zweck darin haben* die Voraussetzungen für die Zulassung eines verspätetem Antrags schleunigst feetzustaXlen* 2u dies«» Erfordernissen gehöre «in hinreichend substantiierter Vertrug des Ecchverhalta* der die rechtzeitige Aatragstollung hinderte* so dad eine Qrundlsge XUr 41* Beurteilung der Bchul&osig&sit an der Frtatvershunni* und Rechtzeitigkeit der hackholimg des Antrag* gegeben «ei* Die ^iedereinsetzt^gsanforderimgen würden nicht überspannt werden» wem von denjenigen» der die Verspätung seine* ^ntschä^iiipingsentr^gee aiz seiner Unkeimtnis von der Ansprucheherechtigung entschuldigen wollet verlangt werde» die Beseitigung der Unkenntnis durch Angehe eine* konkreten» zeitlich hinreichend be-etineten Ereignisses dar zu tun* Der SUitltah« Dusasaem-hang zwischen der Hachbolusg der vorsäu&tsa Aatrag-Stellung und der temtaieerlengung von der aöglichen Anspruehsherechtigung erlaube nicht nur die Beurteilung der Uratchllchhelt der Bechtsunhenntni* für di* Versäumst! der Frist* sondern auch die Feststellung* ho der Antragsteller alsbald noch der Aufklärung Uber die Hechte-lege den ^tzel&digimgsmsprueh gestellt hebe«
Diesen all&sos taten Ausführungen schließt das Bundesverfassungsgericht dann dis auf den besonderen Fell zu-gv schnitten« Feststellung an» da& die generelle routine-ntdige Sesttgn&hae auf die örtliche Jüdisch« Zeitung entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin den Zweck des Erfordernisses der Begründung des VI tdereinsetzungs-aatrages Glicht genügen könne und die Bazeieksnmg eines individualisierten* zeitlich näher bestlssrtan Vorgangs der SCemtaisnafcoe rieht als •evident ss&hwidrlge 2uU*s-sigkeitsvorsuesetzuag für die Wiedereinsetzung» angesehen
 wrdan feSsne« Hieraus su folgern, da« BundaawrXassuags-» gsricht hah« «He vom Bundesgerichtshof in atändiger Rechtsprechung aufgestellte« Forderungen am die Zulässigkeit eines ViedmrtiM«t2i«gmtrs|M mar nicht aU "evident seehviärlg* angesehen* steht Im eindeutigem Widerspruch su de» oben viedergegebenen JUssfUbrungea das Bundesverfassungsgerichts sur allgemeinen ^tvamdlgksit aims hinreichend substantiierten Vertrages des Sachverhalts sur Begründung des Wiedereinsetsuagssntrages«