Der XX* Zivilsenat de» Bundesgerichtshofs hat an 1# Oktober 1931 durch den Vorsltsenden Richter Mai und die Richter Zorn, Pucha, Pr* Leng und Pr. Jlhnke beschlossen* Die Klägerin hat am 6* Januar 1901 gegen da« ihr am 10* Oktober 1930 augeatellte Urteil des Landgericht« Berufung eingelegt und des Rechtsmittel mit einem am 9« Februar beim Oberlandesgericht «1 «gegangenen Schriftgut! Dagegen wendet sieh di« Klägerin alt dar fins- und fristgerecht eingelegten sofortigen Beeohwerde. Das enthob ihn aber » wie dar Barufiatgsriehtar richtig siebt -nicht der Verpflichtung, den Frlsteblauf salbst nschsu-prufan, als ihn die Handakten sur fartlgung dar Berufungs-Begründung vorgalagt wirten. Danit wird di« MBgliehkeit, di« gereotaung dar trist suntehat den Büropersonal au ttbarlasaen, kaiaaowaga sinnlos, wie die Beschwerde naint.
u BUNDESGERICHTSHOF JäLM 138/81 Beschluss ln der Entaohädlgung«a*cha Charlotte 1 ■■■■■■■■ , - l^aeBbevollngehtigter t Klägerin und BeeehwertofUhrerla f «egen Land Rbiinlinä * Hil i , vertraten dtndi dt# üinltttrlm dar Üimiiaii t BaU agtan und Beaoheorilogogiiar ft Der XX* Zivilsenat de» Bundesgerichtshofs hat an 1# Oktober 1931 durch den Vorsltsenden Richter Mai und die Richter Zorn, Pucha, Pr* Leng und Pr. Jlhnke beschlossen* Die Beschwerde der Klftgsrin gegen den Beschluß de» ^* Zivilsenats - Häntsch^digungseennts - de» Oherlende»gericht« Zweibrückern von ?.% M^ra 1901 wird wirückgewlosen. Die außergerichtlichen Kosten des Beschwerde» verfahren« tr^gt die Klägerin. O r ü n-d_e Die Klägerin hat am 6* Januar 1901 gegen da« ihr am 10* Oktober 1930 augeatellte Urteil des Landgericht« Berufung eingelegt und des Rechtsmittel mit einem am 9« Februar beim Oberlandesgericht «1 «gegangenen Schriftgut! begründet* Am ?b% Februar 19S1 hat eie \m Wiederelneetaung in die versäumte Berufimg»begrt!rdt*ngsfriat gebeten* Sie hat vorgatra-gen, ihr Proaeöbovollmüchtigter habe die Berechnung und Eintragung der Frist in den Frintenkslender »einer «onat äu-varldssigen und genügend überwachten Sekretärin überlassen* Diese habe versehentlich Samstag, den 7* Februar 1901# al» letzten Tag der Friet notiert* Auf diese Eintragung habe sich der ProreßbevollaiHchtigte verlassen, als er am 5* Februar 1931 die Berufungsbegründung gefertigt habe* Dm Berufungsgericht hat dap Klägerin die begehrt« Miedereineetsung in dan vorigen Stand versagtand ihre Be-rufirac verworfen. Dagegen wendet sieh di« Klägerin alt dar fins- und fristgerecht eingelegten sofortigen Beeohwerde. Du fteohtsnittel hat keinen »felg. Dae Berufungs-gepieht hat rlohtlg MtMkladan. ta gaht «straffend davon aus, daft «in Rechtsanwalt di« routlnsntftiga Berechnung «aid Kontrolle dar in aainan Büre «tägigen fristen einer suverltaslgen und sorgfältig Überwachten Bürokraft Ubarlaasen darf (BOHZ 43, 146). Das enthob ihn aber » wie dar Barufiatgsriehtar richtig siebt -nicht der Verpflichtung, den Frlsteblauf salbst nschsu-prufan, als ihn die Handakten sur fartlgung dar Berufungs-Begründung vorgalagt wirten. Dann aBalleh war di« Naeh-prUfung dar PMst kein« reutinanKBlg« Büroarbeit nähr, vislaehr di« geboten« feste talliaig einer gaaataliehan Vor-aussetauag, von dar die Zulässigkeit dar baahaiohtigtas PreaeSbandlung abhing (BSH BJV 1976* 627» LH § 233 (ft) ZPO kr. 41 • MJM 1979, 2614). Danit wird di« MBgliehkeit, di« gereotaung dar trist suntehat den Büropersonal au ttbarlasaen, kaiaaowaga sinnlos, wie die Beschwerde naint. Bl« entlastet den Hechta-anwalt solang«, bis ihn di« Akten sur Vorbereitung einer fristgabundenan Pro««Handlung vorgelegt worden. Blae bis dahin etwa schon sing«traten« friatvarsdunung bat «r nicht su verantworten. Bai dar «iganwi Bearbeitung dar Saab« sur Fertigung dar BarufhngshagrOndung darf dar Naobtaanwslt sieh aber nicht darauf verlassen, sein Büropersonal warte die trist sohon richtig berechnst «Ad eingetragen beben. SI • 4 • Mitt« d«r der CUftrla diti feeaohtet, ala er u 3, Februar 1381 dl« ö«rufungsb«grtta~ dung «erber*ltstef so Mtt« ihs dl« fdiititftit« Frlstfe*» mtan ««law StkrtUrl« suffellen süssen, und «r UtH deittr sorgen kbamt dal dl« «a 6« rebruer sblsufeiid« Frist ««wehrt watt, bl« Hlgnrlii and «leb dieses Ver-schulden Ihre« Anwalts andm lessen (I 65 Ms. 2 £F0)« Des Berufuiigsgerletit bet deaeeb sit Msebt dsn Antrag auf itedereiasstguag surUeksswiesstt und die Berufung els us* sulKsslg nmrfsi« Mel Dr« lesg