dl« b#hhrd# von einer äsierreiehisahen Oemeinde die Auskunft erhalten hatte, daß di# Klägerin dort von September 1944 bis 1945 poliseilioh gemeldet und in d#r landwlrtsohnft tätig gewesen aei, ist 19&0 der behauptet# Pretheitaaeh^den :iueh .für dieseit ^sitp?rr» M© Klägerin feat ferner einen ciefrandheltasehadeft geltend geaeht und ihrem Anspruch unter anderem damit begründet« daB eie auf den Wege naeh rauth&ueen vergewaltigt ttad ameh in ihre** Lmdwirteehaftseineats v»«x»eU bedroht*4 worden eel und während dieses Bimsatses aus ItsindW^diii häufig den kntholieehen Gottesdienst habe beeuohen müssen« In einem Rechtsstreit m die Erhöhung der ^gebilligten Entschädigung für Gesundheitsschaden ist dm Landgericht aufgrund einer Vernehmung der Arbeitgeber ru der Bberseu~ gtmg gelangt» dsi die Klägerin mit de*» Kmsentr&timslager wauthaueen nie etwa» *u tun gehabt» sondern als Fre?~d&rbei~ terin im der Landwirtschaft unter durch««» menschenwürdigen Bedingungen gelebt hat« Bau frteil let der tnteehädlgwags-behdrde m 11# Wsvewber 1949 »«gestellt worden. Daraufhin hat die lehbrde nach Aaldmi der Klägerin durch Beeeheid wen 18« Mär» 1966 ihrem Beeeheid Uber dm Rreiheitsechadm und durch Beeeheid rm 4# April 1944 ihren Beeeheid über dm Oesundheitseehadea widerrufen* die erbrachten IftUIngm »uräohgeferftert und weitere Ansprüche versagt« Bleue Bescheide sind ult der vorlls-»enden Klag» angefeehtm« In der Beruf umgslmstans hat die Behdrde ihre Satsehet-düng mit der Vorspiegelung der Klägerin gerechtfertigt, sie habe dem Lager Mauthausen angehört. Biese Barsteilung 1st auch nach der Bbemeugimg des Berufungerlchters vor-sitslleh falsch und sollte der Erlangung einer Entschädigung für die Beit des fre^darbeitereinsatses dienen« Insoweit wirft das Beruffengsurtell keine Hecht »fragen ▼on grand*&tslIchor Bedeutung auf und weicht auch nicht ▼on Beehtajprwnds&ttcn de» Bundesgerichtshof» ah (5 219 Abs* 2 BBÖ}* Ber Berufwagsrichtcr geht untreffend daron aus, dai dor Sachbearbeiter das tatsächliche Atiewai der Unrichtigkeit der Angaben keimen «uS* u» den Schaldgrad beurteilen und einen aachgenkden Bntsehlni Ober widerruf» Intsiehung und Rückforderung und Uber derm Umfang fassen sa können« In welche« Augenblick die ausreichende Kenntnis rom ^iderrufegrund ln Sinne dos § £01 Abs* 2 BRS besteht* ist eine frage des Klnselfallest sie kann nicht rschtsgrundsttslieh entschieden werden* Insbesondere gilt das für die wen der Beschwerde gestellte Prags* ob die Behörde die Würdigung der ln eine« Rechtsstreit erhobenen Beweise durch da« Bericht ahrarten darf«
Bntsch.-Sa^lung des Senats BUHBBSöBRI CHTSHOP If KB 231/6g BESCHLUSS in d«r Knteehäd iga&g»»a©h« Ho»# r$A, - Pro*«öb«rollmftehtigt#t IlÄgorits «sd B#eehw«r4«führ#rln» BeehtesmEilte g«£*n B & y « r » * v®rtret«a durch di» B^lx%»flJia»Mlralctloa Äiteebon, 1 Ä«aoh#nf AflHBldtymS# #« 9«Vla#t*n «ad B#»otar#rd»g#«a«r *&mr TI. £trils#nat d«# But&d#«g#rioht#hofe hat unter Mitwirtung des äöiiötspr^isidsat« üai und der in«idserlebter MaslÄ« von der i^hlon, ^ern und H#*Ur#l in d#r Miwwng wr &+ -*&r# 19£9 beschloss«»s nt« »eechwerd# der Klägerin gegen dt« #ieht«ulaseung der Revision iw Urteil des 19* lirilssnst» des Oberland«sgeriehta rUneb*® w* 50. dull 19^7 wird »tirttokgewle- ?*&** Uesöhwsrdewerfahre» ist gebühren- und anelhgenfrett dl# suiergerichtliohen Kosten tr> di# Klägerin. 0 r % a & a » M# Jüdische £lt;g*rln h*t «inen FreiTiei teeehiden geltend gemacht und worgebrmobt» #i# sei ist September 1944, unter t&lsefcsw Stores lebend, in Folea aufgegriffen and in da» iT<ms#ntrati#«»l»f»r ^mmthauee» verschleppt word##. Uort sei sie -it Unterbrechungen durch ^laiat* ln lendeirt-sieha.ltlich«m Be trieben hl« siae ^ai 1945 verblieben# Si# hat ein Lichtbild vorgehaltener l&fel #Ingereicht, di# nach thron Angaben ihr# in £f&itttanft*n sslgte# dl« b#hhrd# von einer äsierreiehisahen Oemeinde die Auskunft erhalten hatte, daß di# Klägerin dort von September 1944 bis 1945 poliseilioh gemeldet und in d#r landwlrtsohnft tätig gewesen aei, ist 19&0 der behauptet# Pretheitaaeh^den :iueh .für dieseit ^sitp?rr» entsohädtgt vor- M© Klägerin feat ferner einen ciefrandheltasehadeft geltend geaeht und ihrem Anspruch unter anderem damit begründet« daB eie auf den Wege naeh rauth&ueen vergewaltigt ttad ameh in ihre** Lmdwirteehaftseineats v»«x»eU bedroht*4 worden eel und während dieses Bimsatses aus ItsindW^diii häufig den kntholieehen Gottesdienst habe beeuohen müssen« 1942 let aneh dleeer Sehaden entschädigt worden« In einem Rechtsstreit m die Erhöhung der ^gebilligten Entschädigung für Gesundheitsschaden ist dm Landgericht aufgrund einer Vernehmung der Arbeitgeber ru der Bberseu~ gtmg gelangt» dsi die Klägerin mit de*» Kmsentr&timslager wauthaueen nie etwa» *u tun gehabt» sondern als Fre?~d&rbei~ terin im der Landwirtschaft unter durch««» menschenwürdigen Bedingungen gelebt hat« Bau frteil let der tnteehädlgwags-behdrde m 11# Wsvewber 1949 »«gestellt worden. Daraufhin hat die lehbrde nach Aaldmi der Klägerin durch Beeeheid wen 18« Mär» 1966 ihrem Beeeheid Uber dm Rreiheitsechadm und durch Beeeheid rm 4# April 1944 ihren Beeeheid über dm Oesundheitseehadea widerrufen* die erbrachten IftUIngm »uräohgeferftert und weitere Ansprüche versagt« Bleue Bescheide sind ult der vorlls-»enden Klag» angefeehtm« In der Beruf umgslmstans hat die Behdrde ihre Satsehet-düng mit der Vorspiegelung der Klägerin gerechtfertigt, sie habe dem Lager Mauthausen angehört. Biese Barsteilung 1st auch nach der Bbemeugimg des Berufungerlchters vor-sitslleh falsch und sollte der Erlangung einer Entschädigung für die Beit des fre^darbeitereinsatses dienen« Bas Berufungsurtell billigt ($ 211 »ES) die angefochtenen Bescheide« Bern Begimrn der Frist des 5 203 Abs« 2 BEO bestirnt es auf den der Zustellung des Urteils im VcrproseS* 4 M# Beschwerde Mint» 41# widerrufefrlst habe - wenn nicht sehen «It i«r Au»lw»ft der österreichischen i*e*slndef 4a8 die nach ihren Angaben elite« Konzentrationslager an-giMrtid« Kl&gertn pollseilich geweidet gewesen »#1 -apltestens «It de» dugeng dee Protokolle fiber die Vtr-nehwnng dor Arbeitgeber twit dor Behörde (6. Jail 19f>5) begonnen. Her Sachbearbeiter der Behörde habe au« diesen Aussage» mile erfordern oben Schlüsse «leiten können and »fiesen and nicht die IsmI «Würdigung des Oerlehts abwar-tos dürfen* Insoweit wirft das Beruffengsurtell keine Hecht »fragen ▼on grand*&tslIchor Bedeutung auf und weicht auch nicht ▼on Beehtajprwnds&ttcn de» Bundesgerichtshof» ah (5 219 Abs* 2 BBÖ}* Ber Berufwagsrichtcr geht untreffend daron aus, dai dor Sachbearbeiter das tatsächliche Atiewai der Unrichtigkeit der Angaben keimen «uS* u» den Schaldgrad beurteilen und einen aachgenkden Bntsehlni Ober widerruf» Intsiehung und Rückforderung und Uber derm Umfang fassen sa können« In welche« Augenblick die ausreichende Kenntnis rom ^iderrufegrund ln Sinne dos § £01 Abs* 2 BRS besteht* ist eine frage des Klnselfallest sie kann nicht rschtsgrundsttslieh entschieden werden* Insbesondere gilt das für die wen der Beschwerde gestellte Prags* ob die Behörde die Würdigung der ln eine« Rechtsstreit erhobenen Beweise durch da« Bericht ahrarten darf« - 5 ~ Bi« weitere von dor Beschwerde aufgeworfene &rmgo «tollt «ich nichts der Vergleich von 1955» mit welche* der Kllgerta der Orandbetrag der frelhelteuchadeaaent-«ch&digiing von 4500 DJ äugebilligt ^itrde, let von Ihr angefochten worden* Mea« üntsehädtgtinie beruht i ;*~ eafitbetra# von 9750 W? auf den widerrufenen Bescheid mm dom Jfmhro I960* jial von der Mühle»