* Auf prinzlaw.com finden Sie die Webseite der vom Medienrechtsanwalt Prof. Dr. Matthias Prinz gegründeten Kanzlei. Dies hier ist die davon unabhängige und eigenständige Webseite von Rechtsanwalt Matthias Prinz mit Kanzleisitz in Mainz.ok

BGH

Gericht: BGH

durch die Richter .Dr, Than, Zorn, denkel, ftiohs und Portaen» Die Beschwerde der Klägerin gegen die nicht-Zulassung der Revision in Urteil «Me 9. Hash tatrlehtsrlioher Feststellung leidet die KlSgerin as einer atypischen Psychose nit depressiven stlmngs Schwankungen, deren erste ml Phasen 194$ und 1946, «eitere erst nach eines längeren Intervall auf getreten sind. SaohverstltRdiger Beurteilung folgend, nisnt dae Berufungsgericht einen «uslösendeti tinflufl der Verfolgung auf die ersten beiden Phasen der endogenen Psychose an: es bezeichnet diese als durch die Verfolgung wesentlich nitveseuruacht. 190), also ub ein solans# w» da® mit an Sicherheit grämender fealurschatolichkeit featsuatelien ist» daß es auch ohne die Verfolgung entstanden w&re« Fuf dieses au* dogene Laidan kennen tutors IMstiade nach dar Beurteilung das Berufungsgerichts nur insoweit wirksam went au» als die einzelne Phasen dar Ihtanwskung atisauldsati vermögen* Ein yrsacheuwandal bei gleichgebiiebenem leid snafus tend» an dessen Feststellung mm Reohtsg^inäen die gencamteit tafoixiarungea su stellen wären, liegt deshalb nicht vor (vgl* auch BOB* Beschluß vom 9# Haimar 1969 - Xi £B 472/67)#

FeststellungVerfolgungmmmdarBeurteilungPhaseKlägerinRevision

Volltext der Entscheidung

Prttfefifeid -Sorarr^ Senots
2376 051
BUNDESGERICHTSHOF
»ESCHLU 3 S
in dar Entschädigungsaach*
Martha G
/Australian,
- '^roaeßhevoXlaäc^^
l&ägurln und l^aohvsroeiUhrarin, Raohtsammlt
 gag*»
Las4 EhiialiiMl«Plil2 »
vurtratm durch ins Miniatarlian dar Fiaatis*» in Main*»
äaiaaivFriadrioh«*str. 1#
lahlagtan und Beschwerdegegnar
 Der XX. Zivilsenat da« Stmdesgerlebtsliofs het am 34. Mai 197? durch die Richter .Dr, Than, Zorn, denkel, ftiohs und Portaen»
tWOUdSMBI
Die Beschwerde der Klägerin gegen die nicht-Zulassung der Revision in Urteil «Me 9. Zivil-
m	mm	aöJS	Ub#X*XSÖl€Hä?SH*
gerichts Kefclsas vom 24, Jenaer 1974 wird asu-
siielMEeid^s6B»
öas Heschverdeverfahren ist gebühren-lagenfrei t die auSergeriehtliehe» Kesten trKg.t die Klägerin*
£,HJUUfc
 Die gesetzlich«! Voraussetzungen itlr eine Zulassung der
 Revision (§ 219 Abs* 2 BSC) liegen sieht vor.
Hash tatrlehtsrlioher Feststellung leidet die KlSgerin as einer atypischen Psychose nit depressiven stlmngs Schwankungen, deren erste ml Phasen 194$ und 1946, «eitere erst nach eines längeren Intervall auf getreten sind. SaohverstltRdiger Beurteilung folgend, nisnt dae Berufungsgericht einen «uslösendeti tinflufl der Verfolgung auf die ersten beiden Phasen der endogenen Psychose an: es bezeichnet diese als durch die Verfolgung wesentlich nitveseuruacht. Cie später auf getretene« Phase« seien, dagegen mit an .-.ieinerheit grenzender wahrochelnlichkeit nicht auf die Verfolgung zu-riiekzuführen. Wenn sie •'lberha»g>t durch äudere Belastungen
 ausgelöat worden mtm§ m mttßtan hierfür mm aktuelle Situationen ftiwerdan. m fir die intstabung der Krankheit TOWllwahhingiie Faktoren to vordarg^rund stündet* aal m nicht täglich* die surttokliageande Var* folgung weitariiii* als aualiaandaa tksaerrt dar Kiferanfamg mmm&mm»
Damit ist das Baniftmgagaricht entsagen dar Ansicht dar Be«liwer*ie nicht m dar Rechtapx^hting das Bundes-garlehtskafs abgewlohan, nie bal fartdiöitmd« Laidens* sustasüd für die Annahme eine® Ora&chimwechssels die Feststellung fordert» welche Ursaoha nunmehr alt an Sicherheit grenaender ^ahrsohf-inlichkait für den Fortbestand dar Er-Isrankunf verantwortlich 1st (vgl* BO-K Rew 1968f 402), Mach dar Feststellung das fatriehtere handelt m sich um ein tolagalaiden in engeren* st rangen Sinne {BGH H*W 1969»
190), also ub ein solans# w» da® mit an Sicherheit grämender fealurschatolichkeit featsuatelien ist» daß es auch ohne die Verfolgung entstanden w&re« Fuf dieses au* dogene Laidan kennen tutors IMstiade nach dar Beurteilung das Berufungsgerichts nur insoweit wirksam went au» als die einzelne Phasen dar Ihtanwskung atisauldsati vermögen*
Ein yrsacheuwandal bei gleichgebiiebenem leid snafus tend» an dessen Feststellung mm Reohtsg^inäen die gencamteit tafoixiarungea su stellen wären, liegt deshalb nicht vor (vgl* auch BOB* Beschluß vom 9# Haimar 1969 - Xi £B 472/67)#
Wenn tatrlshterlloh angsooomn wird, «in BuBarmt itoateenä habe «io« Phase «Inas endogenen Leidens susgeldet, so enthält bereits diene Feststellung die Begrenzung der Ursächlichkeit tier Noxe gut eben diesen Krsnkheitssohub.