* Auf prinzlaw.com finden Sie die Webseite der vom Medienrechtsanwalt Prof. Dr. Matthias Prinz gegründeten Kanzlei. Dies hier ist die davon unabhängige und eigenständige Webseite von Rechtsanwalt Matthias Prinz mit Kanzleisitz in Mainz.ok

BGH · IX ZB 111/83

Gericht: BGH · Aktenzeichen: IX ZB 111/83

Dls Beschwsrds dar Klägerin gegen dla iUcht-Zulassung dsr Revision is Urteil dss 13« 21« vil* exists des Gberlandesgerlchts München vom 30« Dezember 1932 wird zurüokgeviesen. Aus de» Zusaasenhang dar J^tscheldungagründe ergibt sich eindeutig dis auf das Gutachten das asdlzinischea dachvsrstdn« dlgen Pr* fBBB und auf dis Krmnkenun ter 1 agen gestützte Jber« Zeugung dss 2atrichtere, da£ dis Klägerin nach ihrer eigenen Angabe bis 1950 gesund war und dis ssitdea sufgetretanen Oe« sundfceltaschädan nicht mit Wahrscheinlichkeit durch die Ver« folgung entstanden oder ai tverurs acht norden sind» Pisse ne« dis,tatsche Begründung trügt die Ablehnung der Klcgeansprüche.

BundesgerichtshofsBehördeZulassungMünchenfehlerhaftBegründungKlägerin

Volltext der Entscheidung

BUNDESGERICHTSHOF IX ZB 111/83	BESCHLUSS
ln d*r i&tschädigia'igssacha

Ür. 19/6, Israel,
- Proaeßtrevollaächtlgteri
 Klägerin und Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt
 gegen
Freistaat 3 a 7 a r s »
vertreten durch die Seslrkaflnanzdirektlro München,
 traße 3, Minches
22,
Beklagten und Öeachwerdegegner
<y
- 2 ~
Der Xfi. Zivilsenat das Bundesgerichtshofs hat durch die Hlehter Fuchs» Zorn, aenksl» Dr. Langund Gartner
 sm 6* Oktober 1933 beschlossen;
Dls Beschwsrds dar Klägerin gegen dla iUcht-Zulassung dsr Revision is Urteil dss 13« 21« vil* exists des Gberlandesgerlchts München vom 30« Dezember 1932 wird zurüokgeviesen.
Dl# außergerichtliches Kesten des Beschverde« Verfahrens trägt dl# Klägerin*
° *a n d 9
Dss Berufungsgericht geht davon aus» daß dl# Begründung des Erstbeseheldas von 23* Oktober I960 für dl# Ablehnung der Anspruch# auf Entschädigung für Gesundheit«schaden fehlerhaft 1st* Dessen ungeachtet bestätigt es dl# Ermessenservägung der Behörde» das nach den derzeitigen Stadium des Verfahrens Anhaltspunkte dafür fehlten» daß der Bescheid ia Endergebnis fehlerhaft sei* Damit 1st es von der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs abgewichen (vgl* ftztf 1973» 135; 1976» 109; 1978» 111)» daß es allein von der Begründung der früheren Entscheidung abhängt» ob die Behörde den Ablehnungsgrund des Fehlens von Anhaltspunkten für die Fehlerhaftigkeit der früheren Entscheidung zu Recht geltend gemacht hat* Das angafoch-tene Urteil beruht jedoch nicht auf dieser Abweichung*
Aus de» Zusaasenhang dar J^tscheldungagründe ergibt sich eindeutig dis auf das Gutachten das asdlzinischea dachvsrstdn« dlgen Pr* fBBB und auf dis Krmnkenun ter 1 agen gestützte Jber« Zeugung dss 2atrichtere, da£ dis Klägerin nach ihrer eigenen Angabe bis 1950 gesund war und dis ssitdea sufgetretanen Oe« sundfceltaschädan nicht mit Wahrscheinlichkeit durch die Ver« folgung entstanden oder ai tverurs acht norden sind» Pisse ne« dis,tatsche Begründung trügt die Ablehnung der Klcgeansprüche. 31e liegt auf tatsächliche» Gebiet* ein gesetzlicher Grund für dis Zulassung der Revision (§ 219 Ahe» 2 i&G) ergibt sich daraus nicht» Pie verfahrensrachtlichan Angriffe der Beschwerde rechtfertigen die Zulassung nicht (vgl» BGH Rad 1967» 281 Nr. 33t 431t 3GH2 81» 53)#
fuchs
 Henkel