Bee Verfahren let geboren« md auslagenfrei; die außergerichtlichen Kosten trägt der Kläger. Dae Oberlandesgericht hat nit den angefochtenen Beschluß die Berufung des Eiligere als verspätet verworfen« Mit der Beschwerde nacht der Klüger geltend» sein Korrespondenzanwalt in Kanada habe irrtümlich angenesmen» die nach §§ 213» 175 2FD erfolgte Zustellung des landgerichtlichen Urteils gelte nicht schm nit der Aufgabe zur Fest» sondern erst nit der In-enpfengnehne als bewirkt. Juni 1974 nach §§ 215» 175 ZPO erfolgte Zustellung de» land-gerichtliche» Urteil» durch Aufgabe nur Pest in Lauf gaaetst und wer «11, Dessnher 1974 afegelaufea« Me an 12« Betanker 1974 eingelegte Berufung wer eine verspätet« In Verfahren nach § 519 h ZPO lat nur Uber die Zulässigkeit der Bern-tmg zu befinden. Davon zu trennen let des Verfahren der Wiedereinsetzung in den vorigen Staad. Die Beschwerde gegen die Verwerfung der Berufung kann deshalb nicht darauf gestutzt werden, et lige ein fciedereinsetrimgagnaid vor (Baurt>aeb-I.a«t«r*aob,
Ent s chei dungs s ammlung des SEnats BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS i» dar latstfc&di Antoai $ fö.Ig#r und Beschwerdeführer, ^roaeibevoIljsiMchtigteri Rechtsanwalt Dr, Bundesrepublik Deutschland, vertraten durch das Bund*®r*rv*ltuftgsa*t in Win, Bshlaits und Beschwere«gsgnsrln Der IX« 21vilsen?it dm Bundesgerichtshofs hat am 29* April 1975 durch dm Vorsitzenden Richter Mai und die Richter Henkel, fuchs, Portaam* und Dr, Lang beschlossen* Die Beschwerde dee Klägers gegen dm Beschluß See 5* Zivilsenats dee Oberlandesgerichts Köln vo® 12. Februar 1975 wird zurückgtviesen* Bee Verfahren let geboren« md auslagenfrei; die außergerichtlichen Kosten trägt der Kläger. Gründe * Dae Oberlandesgericht hat nit den angefochtenen Beschluß die Berufung des Eiligere als verspätet verworfen« Mit der Beschwerde nacht der Klüger geltend» sein Korrespondenzanwalt in Kanada habe irrtümlich angenesmen» die nach §§ 213» 175 2FD erfolgte Zustellung des landgerichtlichen Urteils gelte nicht schm nit der Aufgabe zur Fest» sondern erst nit der In-enpfengnehne als bewirkt. Infolge dieses Irrtuns sei der ProseBbevollnächtigte in Kiln erst m 11« Dsssn-ber 1974 telefonisch angewiesen worden, Berufung einsulsgen« Me Einlegung der Berufung habe somit "notwendigerweise nicht vor dm 12« Deseaber 1974 geschehen Icönnen«* Ir sei dwelt einen Peststreik gehindert gewesen» dient Umstände vor frlaß den angefochtenen Beschlusses versutregsn* Mt Beschwerde hat keinen Brfclg• Des Berufungsgericht hat die Berufung tu Hecht eie unzulässig verworfen, Bit Berufungsfrist wurde durch die aa 11. Juni 1974 nach §§ 215» 175 ZPO erfolgte Zustellung de» land-gerichtliche» Urteil» durch Aufgabe nur Pest in Lauf gaaetst und wer «11, Dessnher 1974 afegelaufea« Me an 12« Betanker 1974 eingelegte Berufung wer eine verspätet« Dagegen wendet sich der diger auch nicht« Br beschränkt sich darauf» mtsctoldigungsp'llade für die Fri&tvereäuaung voraubringen. Biese vermeintlichen Wle-dsreinsetzungsgründa kdnnen eher» seihet wenn sie geeignet wiren» eine unverschuldete Fristversäumung darautun» der Beschwerde nicht zun Erfolg verhelfen. In Verfahren nach § 519 h ZPO lat nur Uber die Zulässigkeit der Bern-tmg zu befinden. Davon zu trennen let des Verfahren der Wiedereinsetzung in den vorigen Staad. Uber das Vorli«-gen von uf. mt»things g^fidttgt i» Beschwerdever- fahren nach $ 519 b Ab«. 2 2PQ nieht antoehledea werden. £in vt ederelnsetsungsgeauch bitte beiz Beruf ungagericht angebracht werden zUaeen. Des Berufungagericht bitte Ober dieeea Gesuch befinden süssen. Erat auf Beschwerde nach § 238 Aba. 2 ZPO hatte der BOB bei Versagung der Viedereinsetzuag zit dieser Frage befaBt werden können. Die Beschwerde gegen die Verwerfung der Berufung kann deshalb nicht darauf gestutzt werden, et lige ein fciedereinsetrimgagnaid vor (Baurt>aeb-I.a«t«r*aob, ZPO, 30. Aun., § 519 b Am. 3» BGH HJW 19«. 107>* VoraftiBQH Hai i*t dureb Kraakbait an dar Oatnr- HaabaX echrlft gehindert Fucb» Henkel 2b*. Laag