BGH · IX ZB 100/85 vom 13.02.1986
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Merz und die Richter Zorn/ Fuchs,rWinter und Dr. Graßhof am 13. Die gesetzlichen Voraussetzungen für die Zulassung der Revision gemäß § 219 Abs. 2 BEG liegen nicht vor. ' Hieran ändert der Umstand nichts, daß die Klägerin bereits 1940 Durch die Wiederverheiratung war die alte Ehe nicht fortgesetzt, 'sondern eine neue Ehe begründet worden; allein diese neue Eheschließung ist für den Anspruch auf Gewährung der Berufsschadenswitwenrente maßgeblich (vgl. Auf das bloße Zusammenleben ohne gültige Ehe kommt es nach § 85 Abs. 1 Satz 2 BEG nicht an. Nach § 19 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BeamtVG entfällt ein Anspruch auf Witwengeld, wenn die Ehe erst nach dem Eintritt des Beamten in den Ruhestand geschlossen ist und der Ruhestandsbeamte zur Zeit der Eheschließung das 65. Dezember 1967 geschlossenen Vergleichs eine Rente wegen Schadens im beruflichen Fortkommen, was dem Eintritt in den Ruhestand bei einem Beamten vergleichbar ist, und er hatte bei der zweiten Eheschließung bereits das 65. Die Frage, ob trotz des entgegenstehenden Wortlauts in § 85 Abs. 1 Satz 2 BEG in Anlehnung an das beamtenrechtliche Versorgungsrecht ein Anspruch auf die BerufsSchadenswitwenrente wenigstens dann bestehen würde, wenn der Anspruch auf Rente für Schaden im beruflichen Fortkommen erst nach der zweiten Eheschließung zuerkannt worden ist und der Verfolgte im Zeitpunkt der zweiten Eheschließung noch nicht das Eine dem Unterhaltsbeitrag gemäß § 22 Abs. 1 BeamtVG entsprechende Regelung enthält das Bundesentschädigungsgesetz nicht.