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BGH · IX ZA 17/04

Gericht: BGH · Aktenzeichen: IX ZA 17/04

auf Wiedereinsetzung in die Frist zur Erhebung der Anhörungsrüge gegen den Beschluss des Senats vom 22. Der Beschluss des Senats vom 22. 3 Die Anhörungsrüge des Antragstellers gegen den Beschluss des Senats vom 22. 3 Die Anhörungsrüge des Antragstellers gegen den Beschluss des Senats vom 22. September 2005 ist schon unzulässig, weil sie nicht in der Frist des § 321a Abs. 2 Satz 1 ZPO erhoben worden ist. weil der Senat die vom Antragsteller dargelegten Argumente ausnahmslos in Erwägung gezogen und in vollem Umfang geprüft hat.

Zitierte Normen: § 567 ZPO
FristAnhörungsrügeBundesgerichtshofs321aZPOLohmann

Volltext der Entscheidung

BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
IX ZA 17/04 IX ZA 24/04
1. Dezember 2005 in dem Rechtsstreit
-2-
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Fischer, die Richter Raebel, Vill, Cierniak und die Richterin Lohmann
 am 1. Dezember 2005 beschlossen:
Die Beschwerde des Antragstellers Dr. L. gegen den Beschluss des Senats vom 22. September 2005 wird als unzulässig verworfen.
Der Antrag des Antragstellers Dr. L. auf Wiedereinsetzung in die Frist zur Erhebung der Anhörungsrüge gegen den Beschluss des Senats vom 22. September 2005 wird zurückgewiesen.
Die Anhörungsrüge des Antragstellers gegen den Beschluss des Senats vom 22. September 2005 wird verworfen.
Die Kosten des Verfahrens hat der Antragsteller Dr. L. zu tragen.
Gründe:
1	Gegen	Beschlüsse	des	Bundesgerichtshofs ist das Rechtsmittel der Be-
schwerde nicht statthaft, § 567 ZPO.
2	Der	Antrag	auf	Wiedereinsetzung	in	die	versäumte	Frist	zur Erhebung
 der Anhörungsrüge gemäß § 321a Abs. 2 ZPO ist unbegründet, weil der An-
 
tragsteiler nicht ohne sein Verschulden verhindert war, die Frist einzuhalten. Der Beschluss des Senats vom 22. September 2005 musste weder nach einfachem Recht noch aus verfassungsrechtlichen Gründen mit einer Rechtsmittelbelehrung hinsichtlich der Möglichkeit einer Gehörsrüge gemäß §321a ZPO versehen werden (vgl. BVerfGE 93, 99, 107). Auch die juristisch nicht geschulte Partei hat sich vielmehr selbst rechtzeitig über Form und Frist eines Rechtsbehelfs gegen eine für sie nachteilige Entscheidung zu erkundigen (vgl. BGFI, Beschl. v. 19. März 1997 - XII ZB 139/96, NJW 1997, 1989).
3	Die	Anhörungsrüge	des Antragstellers gegen den Beschluss des Senats
 vom 22. September 2005 ist schon unzulässig, weil sie nicht in der Frist des § 321a Abs. 2 Satz 1 ZPO erhoben worden ist. Sie ist außerdem unbegründet,
 
weil der Senat die vom Antragsteller dargelegten Argumente ausnahmslos in Erwägung gezogen und in vollem Umfang geprüft hat.
Fischer	Raebel	Vill
 Cierniak
Lohmann
 Vorinstanzen:
LG Stuttgart, Entscheidung vom 07.07.2004 -70 405/04 -OLG Stuttgart, Entscheidung vom 17.08.2004 - 5 W 37/04 -