BGH · IVb ZB 82/84 vom 17.09.1986
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Der IVb - Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Lohmann und die Richter Dr. Blumenrohr, Dr. Krohn, Dr. Macke und Dr. Zysk am 17. "Die Beteiligte zu 4) hat den Beteiligten zu 1) bis 3) die zur zweckentsprechenden Erledigung der Angelegenheit notwendigen Kosten zur Hälfte zu erstatten." Juli 1986 verhält sich nicht über die Frage einer Kostenerstattung nach § 13 a Abs. 1 Satz 1 FGG (i.V. Der Senat hält es in Anwendung der genannten Vorschrift für angemessen, die Beteiligte zu 4) zur teilweisen Erstattung der notwendigen außergerichtlichen Kosten der Beteiligten zu 1) bis 3) heranzuziehen. Allerdings sieht § 13 a Abs. 1 Satz 1 FGG eine Kostenerstattung nur vor, "wenn dies der Andererseits ist zu berücksichtigen, daß die Beteiligten zu 1) bis 3) zur Anrufung des Gerichts genötigt waren, weil die Standesbehörde die Eintragung eines Randvermerks über die Einbenennung des beteiligten Kindes aus Gründen abgelehnt hat, die sich letzten Endes nicht als durchschlagend erwiesen haben. Unter Abwägung dieser Gesichtspunkte und angesichts der Schwierigkeit der zu beurteilenden Rechtsfragen entspricht es nach Auffassung des Senats der Billigkeit, daß die Beteiligte zu 4) die notwendigen außergerichtlichen Kosten der Beteiligten zu 1) bis 3) zur Hälfte erstattet. Eines Ausspruchs über die Verpflichtung zur Tragung der Gerichtskosten, wie ihn die Beteiligten zu 1) bis 3) weiter anregen, bedarf es nicht.