BGH · IVb ZB 79/83 vom 19.09.1984
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Der IVb - Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Lohmann und die Richter Portmann, Dr. Blumenrohr, Dr. Krohn und Dr. Macke am 19. Juni 1983, soweit er den Ausgleich der Anwartschaft des Antragsgegners auf Beamtenversorgung betrifft (Absatz 3 des Beschlußausspruchs), aufgehoben und das Urteil des Amtsgerichts Buxtehude vom 19. Zu Lasten der gegenüber dem Land NiederSachsen bestehenden Anwartschaft des Antragsgegners auf Beamtenversorgung werden für die Antragstellerin auf ihrem Versicherungskonto 50 290743 R 536 bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte Rentenanwartschaften in Höhe von monatlich 537,79 DM, bezogen auf den 31. Die Gerichtskosten des Verfahrens der weiteren Beschwerde werden der Antragsteller in und dem Antragsgegner je zur Hälfte auferlegt; außergerichtliche Kosten werden nicht erstattet. § 1587 Abs. 2 BGB) haben beide Parteien Rentenanwartschaften bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA, weitere in Höhe von Beteiligte zu 2) erworben, und zwar der Ehemann 367,20 DM und die Ehefrau in Höhe von 305,60 DM, jeweils monatlich und bezogen auf den 31. Für die Ehefrau besteht weiterhin bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL, weitere Beteiligte zu 3) eine ehezeitlich erworbene Anwartschaft auf die nicht dynamische Versicherungsrente (Mindestversorgungsrente) in Höhe von monatlich 29,41 DM, die einer dynamischen Rentenanwartschaft von 4,09 DM entspricht; die Voraussetzungen des § 1 Abs. 1 BetrAVG werden erst im Jahre 1986 erfüllt sein. Das Amtsgericht - Familiengericht - hat durch Verbundurteil die Ehe der Parteien geschieden und u.a. den Versorgungsausgleich in der Weise geregelt, daß es zu Lasten der Versorgungsanwartschaft des Ehemannes gegenüber dem Land NiederSachsen für die Ehefrau auf ihrem Versicherungskonto bei der BfA Rentenanwartschaften in Höhe von monatlich 559,92 DM, bezogen auf den 31. Dagegen hat das Land NiederSachsen Beschwerde eingelegt mit dem Ziel, den Versorgungsausgleich durch Übertragung und Begründung von Rentenanwartschaften durchzuführen. Es hat - auf der Grundlage der früheren, nach Geschlechtern unterschiedlichen Tabellenwerte, die nunmehr durch Art. 20 Nr. 6 bis 8 des Haushaltsbegleitgesetzes 1983 vom 20. Das Oberlandesgericht hat die Entscheidung des Amtsgerichts zu dem Versorgungsausgleich dahin geändert, daß es von dem Versicherungskonto des Ehemannes bei der BfA auf das ebendort geführte Versicherungskonto der Ehefrau Rentenanwartschaften in Höhe von 30,80 DM übertragen und zu Lasten der Anwartschaft des Ehemannes auf Beamtenversorgung auf dem Versicherungskonto der Ehefrau Rentenanwartschaften in Höhe von 501,32 DM begründet hat - jeweils monatlich und bezogen auf den 31. Aus dem sich ergebenden fiktiven Ruhegehalt nach der Anwendung von Kürzungsvorschriften ist sodann nach Maßgabe des § 1587a Abs. 2 Nr. 1 Satz 3 BGB der für den Versorgungsausgleich maßgebende Wert zu bestimmen. Statt aber das fiktive Altersruhegehalt um den Ehezeitanteil des Ruhensbetrages zu kürzen und aus dem Ergebnis nach Maßgabe des § 1587a Abs. 2 Nr. 1 Satz 3 BGB den für den Versorgungsausgleich maßgebenden Wert zu bestimmen, hat es den Ehezeitanteil des ungekürzten fiktiven Altersruhegehalts festgestellt und Mit den dieser Rechenweise zugrunde liegenden Erwägungen hat sich der Senat in dem Beschluß vom 6. Juli 1983 aaO bereits auseinandergesetzt und ist bei der in dem Senatsbeschluß vom 1. 3. Danach ist im vorliegenden Fall nach der zutreffenden Berechnung, die das Oberlandesgericht - neben der von ihm selbst für richtig gehaltenen - auf der Grundlage der Rechtsauffassung des Senats angestellt hat, die Anwartschaft des Ehemannes auf Beamtenversorgung mit einem Wert von monatlich 1 079,67 DM in den Versorgungsausgleich einzustellen.