BGH · IVb ZB 58/84 vom 12.07.1984
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Der IVb - Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Lohmann und die Richter Dr. Blumenrohr, Dr. Krohn, Dr. Zysk und Nonnenkamp am 12. In dem zwischen den Parteien als Folgesache zu dem Scheidungsverfahren betriebenen Versorgungsausgleichsverfahren hat das Amtsgericht dem Antragsgegner eine Frist zur Erteilung einer Auskunft sowie zur Vorlegung von Unterlagen an den Rentenversicherungsträger gesetzt und zugleich für den Fall der Nichtbefolgung die Festsetzung eines Zwangsgeldes von bis zu 1.000 DM angedroht. Das Oberlandesgericht hat die vom Antragsgegner gegen die Zwangsgeldandrohung eingelegte Beschwerde als unbegründet zurückgewiesen. Die hiergegen vom Antragsgegner eingelegte weitere Beschwerde ist nicht statthaft, denn bei der Androhung eines Zwangsgeldes handelt es sich nicht um eine Endentscheidung im Sinne des § 621 e Abs. 1 ZPO, die nach Maßgabe des § 621 e Abs. 2 ZPO einer weiteren Beschwerde zugänglich wäre; An dieser Rechtslage hat sich durch die Erweiterung der Auskunftspflichten gemäß § 11 des am 1.