BGH · IVb ZB 25/83 vom 19.09.1984
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Der IVb - Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Lohmann und die Richter Portmann, Dr. Blumenrohr, Dr. Krohn und Dr. Macke am 19. Zu Lasten der für den Antragsgegner bei dem weiteren Beteiligten zu 2 unter der Personalnummer bestehenden Versorgungsanwartschaft werden für die Antragsteller in auf ihrem Versicherungskonto bei der Bundes- versicherungsanstalt für Angestellte Rentenanwartschaften in Höhe von monatlich 383,17 DM, bezogen auf den 31. Mai 1981, § 1587 Abs. 2 BGB) hat der Ehemann gegenüber dem weiteren Beteiligten zu 2 eine Anwartschaft auf Beamtenversorgung erworben. Für die Ehefrau sind in der Ehezeit Rentenanwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA, weitere Beteiligte zu 1) begründet worden. Das Amtsgericht - Familiengericht - hat durch Verbundurtei die Ehe der Parteien geschieden und u.a. den Versorgungsausgleich in der Weise geregelt, daß es zu Lasten der Anwartschaft des Ehemannes auf Beamtenversorgung gegenüber dem weiteren Beteiligten zu 2 auf dem Versicherungskonto der Ehefrau bei der BfA Rentenanwartschaften in Höhe von monatlich 389,60 DM, bezogen auf das Ehezeitende, begründet hat. Gegen die Regelung des Versorgungsausgleichs hat der weitere Beteiligte zu 2 Beschwerde eingelegt. Er hat gerügt, da das Amtsgericht bei der Bewertung der Beamtenversorgung den Weg fall des - ruhegehaltfähigen - örtlichen SonderZuschlags für Berlin ab 1. Es hat gemeint, die Bewertung der Anwartschaft auf Beamtenversorgung müsse sich nach der bei Ehezeitende bestehenden Gesetzeslage richten. HStruktG für die Fälle des gleichzeitigen Bezugs von Beamtenversorgung und Rente die früher geltende Anrechnungsregelung durch die Ruhensvorschrift des § 55 BeamtVG ersetzt worden ist, hat der Senat entschieden, daß diese Gesetzesänderung auch in den Fällen zu beachten ist, in denen das Ende der Ehezeit vor deren Inkrafttreten liegt (Beschluß vom 1. Für den Wegfall des örtlichen Sonderzuschlags für Berlin kann, wie der Senat bereits mit dem ebenfalls zur Veröffentlichung bestimmten Beschluß vom 12. August 1982 rechtlich zutreffend und rechnerisch unbedenklich mitgeteilt hat, der ehezeitlich er-diente Teil der Anwartschaft des Ehemannes auf Beamtenversorgung mit 1 055,94 DM zu bewerten. Dem stehen auf seiten der Ehefrau ehezeitlich begründete Rentenanwartschaften in Höhe von 289.60 DM gegenüber - jeweils monatlich und bezogen auf das Ehezeitende -.Für die Ehefrau waren danach zu Lasten der Anwartschaft des Ehemannes auf Beamtenversorgung in Höhe der Hälfte des Unterschiedsbetrages, also von (1 055,94 DM - 289.60 DM) : 2 = 383,17 DM, Rentenanwartschaften zu begründen.