BGH · IVb ZB 17/85 vom 22.10.1986
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Der IVb - Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Lohmann und die Richter Dr. Blumenrohr, Dr. Krohn, Dr. Macke und Dr. Zysk am 22. Eine Anwartschaft des Ehemannes (jetzt Antragsgegner) auf betriebliche Altersversorgung bei der Firma T.-GmbH wurde nicht in den Ausgleich einbezogen, weil sie noch verfallbar war. Februar 1984 beantragt, den schuldrechtlichen Versorgungsausgleich in der Weise durchzuführen, daß der Ehemann zur Zahlung einer Abfindung in Form einer einmaligen Beitragsleistung zu einer für die Ehefrau abzuschließenden privaten Lebensversicherung verpflichtet wird. Das Amtsgericht hat den Antrag abgewiesen, da ein Anspruch auf Abfindung aufgrund des § 2 Satz 2 VAHRG ausgeschlossen sei. 1. Das Oberlandesgericht hat in Übereinstimmung mit dem Amtsgericht den Antrag der Ehefrau in der Annahme zurückgewiesen, der Ausschluß des Abfindungsanspruchs durch § 2 Satz 2 VAHRG enthalte einen allgemeinen Rechtsgrundsatz, der analog auch für die Fälle gelten müsse, in denen, wie hier, der schuldrechtliche Versorgungsausgleich auf §§ 1587 f Nr. 4 BGB beruhe und ein Abfindungsanspruch an sich aus § 1587 1 BGB Februar 1984 - IVb ZB 915/80 - FamRZ 1984, 668, 669) hat zwischenzeitlich dadurch ihre Grundlage verloren, daß das Bundesverfassungsgericht durch Urteil vom 8. Das BVerfG hat dabei u.a. gerade als gleichheitswidrig angesehen, daß nach § 2 Satz 2 VAHRG eine Abfindung nicht verlangt werden könne, während ein Berechtigter, der aufgrund des § 1587 f BGB einen Anspruch auf Durchführung des schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs habe, weiterhin eine Abfindung unter den Voraussetzungen des § 1587 1 BGB fordern könne (aaO S. Das Oberlandesgericht hat zutreffend dargelegt, daß seit dem Eintritt der Unverfallbarkeit der Betriebsrentenan-wartschaft des Ehemannes die Voraussetzung des "künftigen Ausgleichsanspruchs" im Sinne des § 1587 1 aIds. 1 BGB gegeben ist (vgl.