BGH · IVb ZB 869/80 vom 29.09.1982
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Der IVb - Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Lohmann und die Richter Portmann, Dr. Seidl, Dr. Chr. Juni 1979, die dem Amtsgericht erteilt worden sind, hat der Ehemann daraus eine auf die Ehezeit bezogene Anwartschaft auf eine (dynamische) Versorgungsrente in Höhe von monatlich 83,52 IM (wobei im gesamtversorgungsfähigen Entgelt Zuschläge für zwei Kinder berücksichtigt worden sind) und eine Anwartschaft auf eine (statische) Mindestversorgungsrente nach § 37 Abs.3 der VAP-Satzung in Höhe von monatlich 87,92 DM erworben. Das Amtsgericht hat durch Verbundurteil die Ehe der Parteien geschieden und - unter anderem - den Versorgungsausgleich dahin geregelt, daß es von dem Versicherungskonto des Ehemannes bei der Landesversicherungsanstalt (LVA) Oberbayern (weitere Beteiligte zu 1) Rentenanwartschaften in Höhe von monatlich 168,50 DM (Hälfte des Wertunterschiedes zwischen 342,80 DM und 5,80 DM) auf das bei der LVA Württemberg (weitere Beteiligte zu 2) geführte Versicherungskonto der Ehefrau übertragen hat. Außerdem hat das Amtsgericht den Ehemann verpflichtet, zur Begründung von Anwartschaften der gesetzlichen Rentenversicherung einmal in Höhe von monatlich 41,76 EM (Hälfte des Wertes der Anwartschaft auf Versorgungsrente) und zu dem anderen in Höhe eines Betrages von 0,31 DM (Hälfte des Mehrbetrages der Mindestversorgungsrente Mit der - zugelassenen -weiteren Beschwerde erstrebt er wie bisher, den Ausgleich der Zusatzversorgung dem schuldrechtlichen Versorgungsausgleich vorzubehalten, da die gesetzliche Regelung in § 1587 b Abs.3 BGB nicht verfassungsgemäß sei und im übrigen seine Anwartschaft auf die Versorgungs rente noch nicht als unverfallbar behandelt werden könne. Die weitere Beschwerde führt zur Aufhebung der in Ziff.2 des angefochtenen Urteils enthaltenen Entscheidung nebst der Kostenregelung und im Umfang dieser Aufhebung zur Zurückverweisung der Sache an das Oberlandesgericht. Der Senat teilt nicht die verfassungsrechtlichen Bedenken des Beschwerdeführers gegen die gesetzliche Regelung des Versorgungsausgleichs durch Beitragszahlung gemäß § 1587 b Abs.3 BGB. zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt) zu dem Ausgleich der betrieblichen Altersversorgung im Bereich der ZusatzVersorgung des öffentlichen Dienstes entschieden hat, ist nach Erfüllung der satzungsmäßigen Wartezeit nur die Anwartschaft des bei einer Zusatzversörgungs-einrichtung versicherten, noch im öffentlichen Dienst beschäftigten, Ehegatten auf die (statische) Versicherungsrente, nicht hingegen die Anwartschaft auf die (dynamische) Versorgungsrente unverfallbar im Sinne von § 1587 a Abs. 2 Nr. 3 Satz 3 BGB. Demgemäß ist nur die ehezeitlich erworbene Anwartschaft auf die statische Versicherungsrente, allerdings mit dem jeweils im Einzelfall erworbenen höchsten Wert (nach der Satzung der VBL gemäß § 44, § 44 a oder § 92, die den Bestimmungen der Satzung der VAP zu §41, § 41 a und § 89 ff. entsprechen) in den öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich einzubeziehen und nach Dynamisierung mit Hilfe der Barwertverordnung durch Beitragsentrichtung gemäß § 1587 b Abs.3 BGB auszugleichen. Erwirbt der Versicherte später bei Eintritt des Versicherungsfalls den Anspruch auf die dynamische Versorgungsrente (nach der Satzung der VBL gemäß § 37 Abs. 1 a, nach der der VAP gemäß § 34 Abs.1), dann ist die Differenz zwischen dem auf die Ehezeit entfallenden Anteil dieser Rente einerseits und der bereits im öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich ausgeglichenen - dynamisierten - Versicherungsrente andererseits gemäß § 1587 f Nr. 4 BGB nach den Vorschriften der §§ 1587 g bis 1587 n BGB im schuldrechtlichen Versorgungseusgleich auszugleichen. Mit diesen Grundsätzen ist das angefochtene Urteil insoweit nicht zu vereinbaren, als das Oberlandesgericht die Anwartschaft des Ehemannes auf die ZusatzVersorgung bei der VAP nach Werten der noch verfallbaren Versorgungsrente ausgeglichen hat.