BGH · IVb ZB 838/80 vom 29.09.1982
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Der IVb - Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Lohmann und die Richter Portmann, Dr. Seidl, Dr. Chr. Aus der Zusatzversorgung hat der Ehemann - bezogen auf das Ende der Ehezeit - eine Anwartschaft auf Versorgungsrente in vom Oberlandesgericht angenommener Höhe von monatlich 382,61 DM und eine Anwartschaft auf die Mindestversorgungsrente in Höhe von monatlich 94,65 DM erlangt. Zu den sonstigen Anwartschaften aus der Zusatzversorgung hat die Bayerische Versicherungskammer in einer - von dem Oberlandesgericht in Bezug genommenen - Auskunft an das Amtsgericht vom lo. Auf die Beschwerde des Ehemannes hat das Oberlandesgericht diese Entscheidung abgeändert und die dem Ehemann auferlegte Verpflichtung zur Beitragsentrichtung auf den zur Begründung einer Rente von monatlich 16,38 DM (Hälfte des auf 32,76 DM dynamisierten Betrages der Mindestversorgungsrente von 94,65 DM) für die Ehefrau erforderlichen Betrag von 2 937,98 DM ermäßigt. Die weitere Beschwerde führt zur Aufhebung des angefochtenen Beschlusses und zur Zurückverweisung der Sache an das Oberlandesgericht. Mai 1982 (IVb ZB 718/81 - zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt, FamRZ 1982, 899; NJW 1982, 1989) zu dem Ausgleich der betrieblichen Altersversorgung im Bereich der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes entschieden hat, ist - nach Erfüllung der satzungsmäßigen Wartezeit - nur die Anwartschaft des bei einer Zusatzversorgungsein-richtüng versicherten, noch im öffentlichen Dienst beschäftigten Ehegatten auf die (statische) Versicherungsrente, nicht hingegen die Anwartschaft auf die (dynamische) Versorgungsrente unverfallbar im Sinne von § 1587 a Abs. 2 Nr. 3 Satz 3 BGB. Demgemäß ist nur die ehezeitlich erlangte Anwartschaft auf die statische Versicherungsrente, allerdings mit dem jeweils im Einzelfall erworbenen höchsten Wert (nach der Satzung der VBL - VBLS - gemäß § 44, § 44 a oder § 92), in den öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich einzubeziehen und nach Dynamisierung mit Hilfe der Barwertverordnung durch Beitragsentrichtung gemäß § 1587 b Abs.3 BGB auszugleichen. 1 a), dann ist die Differenz zwischen dem auf die Ehezeit entfallenden Anteil dieser Rente einerseits und der bereits im öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich ausgeglichenen - dynamisierten - Versicherungsrente andererseits gemäß § 1587 f Nr. 4 BGB nach den Vorschriften der §§ 1587 g bis 1587 n BGB im schuldrechtlichen Versorgungsausgleich auszugleichen. Mit diesen Grundsätzen stimmt der angefochtene Beschluß zwar insofern überein, als das Oberlandesgericht zutreffend nur eine Anwartschaft des Ehemannes in Höhe einer nicht dynamischen Versicherungsrente als unverfallbar in den öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich einbezogen hat. Januar 198o dem Ehemann ebenfalls zustehende und werthöhere - Anwartschaft auf die Versicherungsrente aufgrund des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung nach § 35 a der Satzung der Zusatzversorgungskasse der Bayerischen Gemeinden nicht berücksichtigt. Mai 1982 müßte aber die ehezeitlich erworbene Anwartschaft auf die - gleichfalls statische und somit unverfallbare -qualifizierte Versicherungsrente nach § 35 a der Satzung in den öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich nach § 1587 b Abs.3 BGB einbezogen werden, wenn sie tatsächlich einen höheren Wert hat als die von dem Oberlandesgericht ausgeglichene Der Senat ist nicht in der Lage, selbst in der Sache zu entscheiden, da das Oberlandesgericht den Wert der ehezeitlich erworbenen Anwartschaft des Ehemannes auf die (qualifizierte) Versicherungsrente aufgrund des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung nicht - nach eigener Überprüfung - tatrichterlich festgestellt hat.