Abschrift zur Ent-Sammlung des Senats
BUNDESGERICHTSHOF
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Antragstellerin und Beschwerdeführerin»
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Der IV b - Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 29« Oktober 1980 durch den Vorsitzenden Richter Dr. Grell und die Richter Knüfer, Lohmann,
Dr. Seidl und Dr, Krohn
beschlossen*
Die Beschverde der Antragstellerin gegen den Beechlud des 16, Zivilsenats des Oberlandesgerichts Celle von 25. August 1930 wird als unzulässig verworfen.
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Gegen die Ablehnung der Ansenrechtsgesuche der Antragstellerin durch dem Oberlandesgericht 1st eine Beschwerde nicht statthaft» weil in Armenrechtsver-fahren kaln weiterer Rechtezug als ln der Hauptsache eröffnet sein soll (Jansem FGG 2, Aufl. § 14 Rdn. 80 m.w.tfachw.). Soweit es sich bei den Rechtsbehelfen• für die die Anträge tellerin das Araenreoht begehrt» um Anträge auf gerichtlich# Entscheidung nach §§ 23 ff EGGVG handelt» wie das Oberlandesgericht angenommen hat» wäre dessen Entscheidung Uber dieee Anträge nach § 29 Abs. 1 Satz 1 EGGVG endgültig. Falls sie als Rechtsmittel in der Yormundschaftssache der Antragstellerin aufzufassen wären» etwa - worauf ihre Sachdarstellung und das von ihr erstrebte Ziel hindeuten könnten - als weitere Beschwerde ($ 27 FOG) gegen die vormundschaftsgeriehtliche Genehmigung ihrer Unterbrin-
gung (§ 1800 i.V. »It § 1651 t) BOB* frUher § 1800 Ab«. 2 BOB)« wör« gegen «in« darüber ergehend« Entscheidung de« Oberlaadesgerlchts «in fteehtsttittel ebenfalls nicht vorgesehen (vgl« 1$ 27» 28 FOG). DeageaäB ist auoh gegen sein« Araenrechtsentachei-dung «ln« Beschwerde zun Bundesgerichtshof nicht eröffnet (vgl. Jansen a«0 Rdn. 85 a.E.f Keidel/Kuntse/ Winkler FG feil A 11. Aufl. § 14 Rdn. 44).
Br. Grell