BGH · IVb ZB 804/80 vom 14.07.1982
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Der IVb - Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Lohmann und die Richter Dr. Blumenrohr, Dr. Chr. Der im Jahre 1927 geborene Ehemann (Antragsteller) und die im Jahre 1929 geborene Ehefrau (Antragsgegnerin) haben am 3. Für den Ehemann besteht ferner eine Anwartschaft auf Zusatzversorgung bei der Zusatzversorgungskasse des Kommunalen Versorgungsverbandes Baden-Württemberg. Mai 1979 an das Familiengericht die ehezeitlich erworbene Anwartschaft des - seit 1963 bei ihr versicherten - Ehemannes auf die Versorgungsrente mit monatlich 164,77 DM und den auf die Ehezeit entfallenden Anteil der Anwartschaft auf die Mindesversorgungsrente mit monatlich Das Amtsgericht - Familiengericht - hat durch Verbundurteil die Ehe der Parteien geschieden und - unter anderem - den Versorgungsausgleich dahin geregelt, daß es von dem Versicherungskonto des Ehemannes bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA; weitere Beteiligte) Rentenanwartschaften in Höhe von 336,4o DM (Hälfte des Wertunterschiedes zwischen 69o DM und Außerdem hat es den Ehemann verurteilt, zur Begründung einer monatlichen Rentenanwartschaft von 16,42 DM (Hälfte der dynamisierten Anwartschaft von 115,2o DM) zugunsten der Ehefrau einen Betrag von 3 o77,87 DM an die BfA zu zahlen. Die weitere Beschwerde führt zur Aufhebung des angefochtenen Beschlusses und zur Zurückverweisung der Sache an das Oberlandesgericht. Demgemäß ist nur die ehezeitlich erworbene Anwartschaft auf die statische Versicherungsrente, allerdings mit dem jeweils im Einzelfall erworbenen höchsten Wert (nach der Satzung der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder gemäß § 44, 5 44 a oder § 92) in den öffentlichrechtlichen Versorgungsausgleich einzubeziehen und nach Dynamisierung mit Hilfe der Barwertverordnung durch Beitragsentrichtung gemäß § 1587 b Abs.3 BGB auszugleichen. Erwirbt der Versicherte später bei Eintritt des Versicherungsfalls den Anspruch auf die dynamische Versorgungsrente (nach der Satzung der VBL gemäß § 37 Abs. 1 a), dann ist die Differenz zwischen dem auf die Ehezeit entfallenden Anteil dieser Rente einerseits und der bereits im öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich ausgeglichenen - dynamisierten - Versicherungsrente andererseits gemäß § 1587 f Nr. 4 BGB nach den Vorschriften der §§ 1587 g Mit diesen Grundsätzen ist der angefochtene Beschluß, durch den das Oberlandesgericht die Anwartschaft des Ehemannes auf die dynamische Versorgungsrente ausgeglichen hat, nicht zu vereinbaren. Denn es bedarf zunächst einer ergänzenden tatrichterlichen Feststellung darüber, welchen Wert die höchste in der Ehezeit erworbene Anwartschaft des Ehemannes auf eine statische Versicherungsrente bei der Zusatzversorgungskasse des Kommunalen Versorgungsverbandes Baden-Württemberg hat. Nach dem Inhalt der Akten kann nicht ausgeschlossen werden, daß der im Jahre 1927 geborene Ehemann, der seit 1963 bei der Zusatzversorgungskasse versichert war, neben der Anwartschaft auf die Mindestversorgungsrente nach § 35 der Satzung der Zusatzversorgungskasse (ZVKS) auch eine Anwartschaft auf eine - ebenfalls statische - Versicherungsrente aufgrund des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung nach § 35 a ZVKS erworben hat. Falls der ehezeitlich erworbene Anteil einer Anwartschaft nach § 35 a ZVKS höher sein sollte als die in der Ehezeit erlangte Anwartschaft nach § 35 ZVKS (von monatlich 115,2o DM), müßte die Anwartschaft auf die qualifizierte Versicherungsrente ($ 35 a ZVKS) - nach Dynamisierung - gemäß § 1587 b Abs.3 BGB im öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich ausgeglichen werden Zur Klärung dieser Frage ist die Sache an das Oberlandesgericht zurückzuverwe isen.