BGH · IVb ZB 754/80 vom 28.10.1981
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Der IV b - Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Grell und die Richter Lohmann, Dr. Blumenrohr, Dr. Macke und Dr. Zysk am 28. Auf die weitere Beschwerde des Antragsgegners werden der Beschluß des 4. Zivilsenats, zugleich Familiensenat, des Oberlandesgerichts München mit dem Sitz in Augsburg aufgehoben und die Beschwerde der Bundesrepublik Deutschland gegen das Urteil des Amtsgerichts - Familiengericht -Günzburg vom 13. Zu Lasten der bei der Bundesrepublik Deutschland bestehenden Versorgungsaussicht des Antragsgegners Hans H^JI^^auf Grund seines Dienstes als Zeitsoldat werden auf dem Konto Nr. 21 110754 G 502 der Antrags teil er in Helga H^p|^ bei der Landesversicherungsanstalt Schwaben in Augsburg monatliche Rentenanwartschaften in Höhe von 62,55 DM, bezogen auf den 31. Die Gerichtskosten des Verfahrens der weiteren Beschwerde tragen die Antragstellerin und der Antragsgegner je zur Hälfte; außergerichtliche Kosten werden nicht erstattet. Oktober 1977 monatlich 28,20 DM, Im Falle der Nachversicherung für die Dauer seines Dienstes als Zeitsoldat würden sich seine in der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften auf monatlich 153,30 DM erhöhen. Die Ehefrau hat in der Ehe monatliche Rentenanwartschaften in Höhe von 7,70 DM erworben. Juli 1978 hat das Familiengericht die Ehe der Parteien geschieden und unter anderem den Versorgungsausgleich in der Weise geregelt, daß es zugunsten der Ehefrau neben der Durchführung des Rentensplittings in Höhe von monatlich 10,25 OM im Wege der analogen Anwendung des Quasi-Splittings Rentenanwartschaften von monatlich 57,50 DM zu Lasten des Nachversicherungsanspruchs des Antragsgegners gegenüber der Bundesrepublik Deutschland begründet hat. Auf die Beschwerde der Bundesrepublik Deutschland hat das Oberlandesgericht das Urteil hinsichtlich des Quasi-Splittings abgeändert und den Ehemann insoweit verpflichtet, eine auszugleichende Rente von monatlich 62,55 DM durch Beitragszahlung in Höhe von 11.144,43 DM zu begründen. Juli 1981 - IVb ZB 659/80 - FamRZ 1981, 856 = NJW 1981, 2187, auf den Bezug genommen wird, entschieden hat, erwirbt der Soldat auf Zeit eine alternativ ausgestaltete Versorgungsaus-sicht, die dem öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich unterliegt und in entsprechender Anwendung des § 1587 b Abs. 2 BGB im Wege des sogenannten Quasi-Splittings auszugleichen ist. Diese Versorgungsaussicht ist mit dem Wert des Anspruchs auf Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung zu bewerten, was auch dann gilt, wenn der Ausgleichspflichtige nach dem Ende der Ehezeit Beamter oder Berufssoldat wird und daher keine Nachversicherung stattfin det, sondern die als Zeitsoldat verbrachte Dienstzeit sich