BGH · IVb ZB 630/81 vom 05.10.1983
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Der IVb - Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Lohmann und die Richter Portmann, Dr. Blumenröhr, Dr. Zysk und Nonnenkamp am 5. Von den Versorgungsanrechten des Antragstellers bei der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte in Tübingen (Verw.-Nr.: § 1587 Abs. 2 BGB) haben beide Parteien Rentenanwartschaften bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA - weitere Beteiligte zu 1) erworben, die für den Ehemann mit monatlich 193,60 DM und für die Ehefrau mit monatlich 17,80 DM festgestellt worden sind. Der Ehemann, von Beruf Arzt, war zusätzlich Mitglied der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte (weitere Beteiligte zu 2). Das Amtsgericht hat durch Verbundurteil die Ehe der Parteien geschieden und den Versorgungsausgleich in der Weise geregelt, daß es von dem Rentenkonto des Ehemannes bei der BfA Rentenanwartschaften von monatlich 87,90 DM, bezogen auf den 31. Weiterhin hat es den Ehemann verpflichtet, zur Begründung von Rentenanwartschaften in Höhe von monatlich 241,20 DM auf das Konto der Ehefrau bei der BfA den Betrag von 43.267,68 Hiergegen hat die BfA Beschwerde eingelegt mit der Rüge, daß der in § 1587 b Abs. 5 BGB bezeichnete Höchstbetrag überschritten worden sei. Auch der Ehemann hat Beschwerde eingelegt mit dem Antrag, seine Einzahlungsverpflichtung aus verfassungsrechtlichen Gründen entfallen zu lassen, hilfsweise diese wegen § 1587 b Abs. 5 BGB auf einen Betrag zu beschränken, der zur Begründung einer Rentenanwartschaft von monatlich 188,40 DM erforderlich ist. Auf die Rechtsmittel hat das Oberlandesgericht die vom Ehemann zu begründende Rentenanwartschaft auf monatlich 188,40 EM und den Einzahlungsbetrag auf 36.640,70 Wegen eines Teilbetrages von monatlich 52,80 DM hat es die Ehefrau gemäß § 1587 f Nr. 2 BGB auf den schuldrechtlichen Versorgungsausgleich verwiesen. April 1983 ist an die Stelle der Ausgleichsform des § 1587 b Abs.3 BGB die Neuregelung des Gesetzes zur Regelung von Härten im Versorgungsausgleich vom 21. Es hat daher dabei sein Bewenden, daß die Ehefrau wegen eines Teilbetrags von monatlich 52,80 DM auf den schuldrechtlichen Versorgungsausgleich verwiesen ist. Auch eine Verminderung des Ausgleichsbetrages ist nicht gerechtfertigt - die weitere Beschwerde bittet insoweit um eine Überprüfung der Berechnung der Versorgungsanwartschaft des Ehemannes bei der Beteiligten zu 2). Das Oberlandesgericht hat sich ausführlich mit dieser Frage befaßt und die durchgeführten Berechnungen in der Auskunft der Beteiligten zu 2) vom 3. Nach alledem war unter teilweiser Aufhebung des angefochtenen Beschlusses auszusprechen, daß von den bei der Beteiligten zu 2) erworbenen Versorgungsanrechten des Ehemannes ein Teilbetrag von monatlich 188,40 DM, bezogen auf das Ende der Ehezeit, auf die Ehefrau übertragen wird. Hierbei kommt es nicht auf die vom Oberlandesgericht erörterte Frage an, ob die Versorgungsanwartschaften der Beteiligten zu 2) volldynamischen Charakter haben, weil im vorliegenden Fall eine aystemangleichende Umrechnung zur Feststellung des Ausgleichsbetrages nicht erforderlich ist und für die Ehefrau eine Anwartschaft in der gleichen Versorgung begründet wird.