BGH · IVb ZB 594/81 vom 07.10.1981
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Der IV b - Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch die Richter Lohmann, Portmann, Dr. Chr. Auf die weitere Beschwerde des Antragstellers werden der Beschluß des 4. Januar 1981 aufgehoben und die Beschwerde der Bundesrepublik Deutschland gegen das Urteil des Amtsgerichts - Familiengericht - Kempten/ Allgäu vom 12. Im Falle der Nachversicherung für die Dauer seines Dienstes als Zeitsoldat würden sich seine vorher erworbenen gesetzlichen Rentenanwartschaften, bezogen auf die Ehezeit, um den Betrag von 183,90 DM monatlich erhöhen. November 1980 hat das Familiengericht die Ehe der Parteien geschieden und den Versorgungsausgleich in der Weise geregelt, daß es in Ziffer 3a Rentenanwartschaften in Höhe von 66,15 DM auf das Konto der Ehefrau übertragen und in Ziffer 3 b wzu Lasten des Nachversicherungsanspruchs oder eines etwaigen Anspruchs auf Versorgung” des Antragstellers gegen die Bundesrepublik als Dienstherrin zugunsten der Ehefrau Rentenanwartschaften in Höhe von monatlich 91,95 DM begründet hat. Auf die Beschwerde der Bundesrepublik Deutschland hat das Oberlandesgericht das Urteil in Ziffer 3 b abgeändert und den Ehemann verpflichtet, zur Begründung einer Rentenanwartschaft von monatlich 91,95 DM einen Betrag von 17.^35,86 DM bei der Landesversicherungsanstalt Schwaben einzuzahlen. Hiergegen richtet sich die zugelassene weitere Beschwerde des Antragstellers, mit der er die Wiederherstellung des amts gerichtlichen Urteils begehrt. Juli 1981 - IV b ZB 659/80 - FamRZ 1981, 856 = NJW 1981, 2187, auf den Bezug genommen wird, entschieden hat, erwirbt der Soldat auf Zeit eine alternativ ausgestaltete Versorgungsaus-sicht, die dem öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich unterliegt und in entsprechender Anwendung des § 1587 b Der weiteren Beschwerde des Antragstellers war daher stattzugeben.