BGH · IVb ZB 546/80 vom 25.02.1981
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Der IV b - Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch die Richter Lohmann, Knüfer, Dr. Seidl, Dr. Blumenrohr und Dr. Krohn am 25. Die weitere Beschwerde gegen den Beschluß des Oberlandesgerichts Nürnberg - Io. Zivilsenat und Senat für Familiensachen - vom 19. Januar 1979 hat das Amtsgericht - Familiengericht - die Ehe der Parteien geschieden und den Versorgungsausgleich dahin geregelt, daß es vom Konto des Ehemannes bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte auf das bei demselben Rentenversicherungsträger bestehende Konto der Ehefrau Rentenanwartschaften Die Beschwerde des Ehemannes, mit der dieser sich gegen die Durchführung des Versorgungsausgleichs gewandt hat, hat das Oberlandesgericht zurückgewiesen. 1. Die von der weiteren Beschwerde erhobenen verfassungsrechtlichen Bedenken sind nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 7^, 38) und des Bundesverfassungsgerichts (BVerfGE 53, 224) nicht gerechtfertigt. Die uneingeschränkte Durchführung des Versorgungsausgleichs ist im vorliegenden Fall schon deshalb nicht grob unbillig im Sinne dieser Vorschrift, weil die Ehefrau während der meisten Zeit des Getrenntlebens die Kinder der Parteien versorgt hat und dadurch gehindert worden ist, in größerem Umfang, als sie es getan hat, durch Erwerbstätigkeit eine eigene Altersversorgung aufzubauen. Für die Anwendung der Härteklausel des § 1587c BGB sind Gründe nicht ersichtlich.