BGH · IVb ZB 187/82 vom 26.02.1986
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Der IVb - Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Lohmann und die Richter Dr. Blumenrohr, Dr. Krohn, Dr. Macke und Dr. Zysk am 26. § 1587 Abs. 2 BGB) haben beide Parteien Rentenanwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung erworben, die das Amtsgericht für die Ehefrau in Höhe von monatlich 251 DM und für den Ehemann in Höhe von monatlich 819,40 DM angenommen hat. Den Versorgungsausgleich hat es dahin geregelt, daß es von dem Versicherungskonto des Ehemannes bei der Landesversicherungsanstalt Oberbayern (LVA - weitere Beteiligte zu 1) Rentenanwartschaften von monatlich 284,20 DM - bezogen auf den 31. August 1981 - auf das Versicherungskonto der Ehefrau bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA - weitere Beteiligte zu 2) übertragen und den Ehemann - zu dem Ausgleich der Anwartschaften auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung sowi« aus der Lebensversicherung - verpflichtet hat, zur Begründung monatlicher Rentenanwartschaften von 30f90 DM - bezogen auf den 31. Hiergegen hat der Ehemann Beschwerde eingelegt, soweit er zur Einzahlung verpflichtet worden ist, und geltend gemacht, dal die der Entscheidung zugrunde liegende Vorschrift des § 1587b Abs.3 BGB verfassungswidrig sei. Gegen die Zurückweisung der Beschwerde durch das Oberlandesgericht hat der Ehemann - zugelassene - weitere Beschwerde eingelegt, mit der er unter Berufung auf das Inkrafttreten des Gesetzes zur Regelung von Härten im Versorgungsausgleich sein auf die Aufhebung der Beitragszahlungspflicht gerichtetes Begehren weiterverfolgt. Der Ausspruch über die Beitragszahlungspflicht zu dem Ausgleich der Anwartschaften aus der betrieblichen Altersversorgung sowie aus dem Versicherungsverhältnis des Ehemannes hat keinen Bestand. Diese Bestimmung ist in § 1 VAHRG durch eine neue Regelung ersetzt worden, wonach an die Stelle der Verpflichtung zur Beitragszahlung die Ausgleichsformen der Realteilung und des Quasi-Splittings sowie der schuldrechtliche Versorgungsausgleich getreten sind. Danach kann die Entscheidung über den Versorgungsausgleich der betrieblichen Altersversorgung und der Leibrentenversicherung des Ehemannes nicht bestehen bleiben, weil das Gesetz eine Von den an ihre Stelle getretenen Ausgleichsformen kommt diejenige der Realteilung zu dem Zuge, wenn die für das Anrecht des Ausgleichsverpflichteten maßgebende Regelung dies vorsieht (§ 1 Abs.3 VAHRG). Da die Versorgungsregelungen, die für die Anwartschaften des Ehemannes aus der betrieblichen Altersversorgung und aus der Leibrentenversicherung maßgebend sind, die Möglichkeit einer Realteilung nicht vorsehen und die Anwartschaften auch nicht gegen öffentlich-rechtliche Versorgungsträger gerichtet sind, kann der Ausgleich dieser Anwartschaften in dem hier zur Entscheidung stehenden öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleich nicht durchgeführt werden; vielmehr unterfallen die Anwartschaften dem schuldrechtlichen Versorgungsausgleich, der nach Maßgabe der Vorschriften der 1587g bis 1587k BGB durchzuführen ist. Damit führt die weitere Beschwerde des Ehemannes zur Aufhebung der angefochtenen Entscheidung über die Verpflichtung zur Beitragszahlung.