BGH · IVb ZB 174/86 vom 21.09.1988
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Der IVb - Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Lohmann und die Richter Portmann, Dr. Blumenrohr, Dr. Krohn und Dr. Zysk am 21. Juni 1984, § 1587 Abs. 2 BGB) hat die Ehefrau bei der BundesVersicherungsanstalt für Angestellte (BfA, weitere Beteiligte zu 1) unter Berücksichtigung von Kindererziehungszeiten Rentenanwartschaften der gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von monatlich 438,70 DM, bezogen auf den 30. Weil ihm für eine Zeit nach der Beendigung des Beamtenverhältnisses ein Unterhaltsbeitrag bewilligt wurde, ist die gemäß § 9 AVG durchzuführende Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung aufgeschoben (§ 125 Abs. 1 c aa, Abs. 2 AVG). Nach der Feststellung des Oberlandesgerichts ergäben sich bei ihrer Durchführung für die Ehezeit insgesamt, also unter Einschluß der zu Beginn der Ehezeit durch Beiträge erworbenen Anwartschaften, Rentenanwartschaften der gesetzlichen Rentenversicherung bei der BfA in Höhe von monatlich 749,30 DM, bezogen auf den 30. Das Amtsgericht hat unter Berufung auf § 1 Abs. 1 VAHRG den Versorgungsausgleich in der Weise geregelt, daß es "zu Lasten der für den Antragsgegner bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte unter der Versicherungs-Nr. 38 240741 G 025 bestehenden Anwartschaften auf eine Nachversicherung" auf dem Versicherungskonto der Ehefrau bei der BfA Rentenanwartschaften in Höhe von monatlich (749,30 DM -438,70 DM) : 2 = 155,30 DM, bezogen auf den 30. Gegen diese Entscheidung hat sich die BfA mit der Beschwerde gewandt und geltend gemacht, weil die Nachversicherung aufgeschoben sei, müsse der Versorgungsausgleich in entsprechender Anwendung des § 1587b Abs. 2 BGB durch Begründung von Rentenanwartschaften zu Lasten des Anspruchs auf Nachversicherung gegenüber der Deutschen Bundesbahn erfolgen. Dem von der weiteren Beschwerde - wie zuvor bereits vom Amtsgericht - eingenommenen Standpunkt, die Begründung von Rentenanwartschaften (Quasi-Splitting) habe zu Lasten der für den Ehemann bei der BfA "bestehenden Anwartschaften auf eine Nachversicherung" zu erfolgen, kann nicht beigetreten werden. Gegenüber der BfA stehen dem Ehemann keine Anwartschaften auf Nachversicherung zu. Bei ihr als dem Träger der gesetzlichen Rentenversicherung kann der Ehemann nur Rentenanwartschaften erwerben, die ihrer Art nach der Ausgleichsform des Rentensplittings (§ 1587b Abs. 1 BGB) unterliegen. Für das Rentensplitting als einen Fall der Realteilung kommen erst künftig (durch Nachversicherung) zu schaffende Rentenanwartschaften indes nicht in Betracht, weil diese Ausgleichsform bereits vorhandene Rentenanwartschaften der gesetzlichen Rentenversicherung voraussetzt (vgl.