BGH · IVb ZB 171/87 vom 18.01.1989
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und Dr. Der IVb - Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Lohmann und die Richter Portmann, Dr. Krohn, Dr. Zysk und Nonnenkamp am 18. Oktober 1975 bis 31, Januar 1986, § 1587 Abs. 2 BGB) haben beide Parteien Anwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung erworben, deren Werte für den Ehemann mit 398,06 DM bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA, weitere Beteiligte zu 1) und für die Ehefrau mit 314,90 DM bei der Landesversicherungsanstalt Berlin (LVA, weitere Beteiligte zu 2) festgestellt worden sind, jeweils monatlich und bezogen auf den 31. Für den Ehemann besteht außerdem eine Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL, weitere Beteiligte zu 3), aus der er während der Ehezeit als höchstes unverfallbares Anrecht eine Anwartschaft auf eine (statische) Versicherungsrente nach § 44 VBL-Satzung erlangt hat, deren Wert - bezogen auf das Ehezeitende - der Anwartschaft auf eine dynamische Rente von monatlich 20,20 DM entspricht. beim Deutschen Roten Kreuz; daraus hat sie in der Ehezeit eine Rentenanwartschaft erworben, deren dynamischer Wert mit monatlich 15,57 DM festgestellt ist, ebenfalls bezogen auf den 31. Das Amtsgericht - Familiengericht - hat durch Verbundurteil die Ehe der Parteien geschieden und den Versorgungsausgleich dahin geregelt, daß es gemäß § 1587b Abs. 1 BGB vom Versicherungskonto des Ehemannes bei der BfA auf das Konto der Ehefrau bei der LVA Rentenanwartschaften in Höhe von monatlich 41,58 DM (Hälfte der Wertdifferenz zwischen 398,06 DM und 314,90 DM), bezogen auf den 31. Januar 1986, übertragen hat; zu dem Ausgleich der Anrechte der Parteien in den übrigen Versorgungen hat es für die Ehefrau weitere Rentenanwartschaften in Höhe von monatlich 2,31 DM (Hälfte der Wertdifferenz zwischen 20,20 DM und 15,57 DM) - bezogen auf den 31. Mit der Beschwerde hat die VBL beanstandet, daß der Ausgleich der für den Ehemann bei ihr bestehenden Anrechte nicht gemäß § 3c VAHRG ausgeschlossen worden ist, obwohl der Wert der insoweit vom Amtsgericht begründeten Rentenanwartschaften mit 2,31 DM unter dem für das Ehezeitende maßgeblichen Grenzwert von 7,18 DM liege. 2. Für den Grenzwert des § 3c Satz 1 VAHRG ist nicht der Wert des auszugleichenden Anrechts maßgeblich, sondern der Ausgleichsbetrag, der sich bei Einbeziehung des Anrechts in den Versorgungsausgleich ergibt. Oktober 1988 (IVb ZB 186/87 -FamRZ 1989, 37) Bezug genommen, in dem sich der Senat bereits mit den für die abweichende Auffassung auch vom Kammergericht herangezogenen Gesichtspunkten auseinandergesetzt hat. Danach ist ein Ausschluß möglich, wenn nach der Saldierung mit Anrechten des ausgleichsberechtigten Ehegatten wie hier ein den Grenzwert nicht übersteigender Betrag auszugleichen ist (vgl. Das ist bei der ausgleichsberechtigten Ehefrau nicht der Fall. Das würde - bezogen auf das Ehezeitende - an sich einem Zuwachs von 20 Versicherungsmonaten entsprechen (§ 1304a Abs. 1 RVO); der Ehefrau können jedoch die durch die Übertragung gewonnenen Zeiten für die Erfüllung der Wartezeiten bis auf einen Monat nicht angerechnet werden, weil sie in der 124 Monate umfassenden Ehezeit schon 123 Monate mit eigenen Pflichtbeiträgen belegt hat (Abs.5 Satz 1 der Vorschrift). Dafür ist in erster Linie maßgeblich, daß es sich bei dem Anrecht des Ehemannes auf Versicherungsrente gegenüber der VBL ohnehin nicht um das werthöchste aus seiner Zusatzversorgung handelt, sondern nur um Es besteht eine große Wahrscheinlichkeit dafür, daß der Ehemann auch seine werthöhere Anwartschaft auf eine dynamische Versorgungsrente nicht mehr verliert, weil bei Ehezeitende seine am 23. In einem Abänderungsverfahren ist das Anrecht des Ehemannes aus der Zusatzversorgung wiederum mit dem Anrecht der Ehefrau gegenüber dem Deutschen Roten Kreuz zu saldieren; Wertveränderungen, denen die Anwartschaft aus der Zusatzversorgung möglicherweise unterliegt und die sich auf die Bewertung des ehezeitlich erworbenen Teils auswirken können, sind dabei auch auf ihrer Seite zu berücksichtigen.