BGH · IVb ZB 165/87 vom 14.12.1988
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Der IVb - Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Lohmann und die Richter Portmann, Dr. Blumenrohr, Dr. Krohn und Nonnenkamp am 14. Der Ausgleich des Anrechts des Antragsgegners auf Versicherungsrente nach § 44a VBL-Satzung wird ausgeschlossen. § 1587 Abs. 2 BGB) haben beide Parteien Anwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung bei der Landesversicherungsanstalt Rheinprovinz (LVA, weitere Beteiligte zu 2) erworben, deren Werte mit 328,30 DM für den Ehemann und mit 93,60 DM für die Ehefrau festgestellt worden sind, jeweils monatlich und bezogen auf den 31. Für den Ehemann besteht außerdem eine Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL, weitere Beteiligte zu 1), aus der er während der Ehezeit als werthöchstes unverfallbares Anrecht die Anwartschaft auf eine sogenannte qualifizierte Versicherungsrente (aufgrund des Betriebsrentengesetzes gemäß § 44a VBL-Sat-zung) in Höhe von monatlich 111,18 DM erlangt hat. Das Amtsgericht - Familiengericht - hat durch Verbundurteil die Ehe der Parteien geschieden und den Versorgungsausgleich dahin geregelt, daß es gemäß § 1587b Abs. 1 BGB vom Rentenversicherungskonto des Ehemannes bei der LVA auf das dort geführte Konto der Ehefrau Anwartschaften in Höhe Außerdem hat es die Anwartschaft des Ehemannes auf die (statische) Versicherungsrente unter Anwendung der Barwertverordnung in einen dynamischen Wert von monatlich 12,36 DM umgerechnet und zu dem Ausgleich dieses Anrechts für die Ehefrau weitere Rentenanwartschaften in Höhe von monatlich 6,18 DM gemäß § 1 Abs.3 VAHRG durch Quasi-Splitting zu Lasten der bei der VBL bestehenden Versorgung des Ehemannes begründet. Mit der Beschwerde hat die VBL beanstandet, daß der Ausgleich des bei ihr bestehenden Anrechts des Ehemannes nicht gemäß § 3c Satz 1 VAHRG ausgeschlossen worden ist, obwohl der Wert der dafür zu begründenden Rentenanwartschaften mit 6,18 DM unter dem für das Ehezeitende maßgeblichen Grenzwert von 7,18 DM liege. Die VBL kann mit Rechtsmitteln geltend machen, der Ausgleich eines bei ihr bestehenden Anrechts sei zu Unrecht nicht gemäß § 3c VAHRG ausgeschlossen worden (vgl. Die der Entscheidung des Oberlandesgerichts zugrundeliegende Rechtsauffassung, nach der sich der Grenzwert des § 3c Satz 1 VAHRG auf das auszugleichende Anrecht beziehe, teilt der Senat nicht. 3. Einem danach hier zulässigen Ausschluß des Ausgleichs der gegenüber der VBL erworbenen Anwartschaft des Ehemannes auf eine qualifizierte Versicherungsrente steht das Verbot des § 3c Satz 2 VAHRG nicht entgegen. Da die Ehefrau in der 108 Monate umfassenden Ehezeit lediglich 54 Monate eigene Versicherungszeit zurückgelegt hat, können ihr von den durch Übertragung gewonnenen 56 Monaten noch 54 Monate auf ihre Wartezeit voll angerechnet werden. Die nächste in Betracht kommende Wartezeit von 240 Monaten wird durch einen Ausgleich der gegenüber der VBL bestehenden Anwartschaft des Ehemannes daher nicht erreicht . 4. Aufgrund der getroffenen Feststellungen sieht sich der Senat in der Lage, die vom Tatrichter - aufgrund anderer Rechtsauffassung folgerichtig - unterlassene Ermessensabwägung dahin auszuüben, daß der Ausgleich des Anrechts des Ehemannes auf Versicherungsrente ausgeschlossen wird.