BGH · IVb ZB 131/83 vom 12.07.1984
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- Verfahrensbevollmächtigter: Rechtsanwalt Der IVb - Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Lohmann und die Richter Dr. Blumenrohr, Dr. Krohn, Dr. Zysk und Nonnenkamp am 12. Auf die weitere Beschwerde des Polizeipräsidenten in Berlin wird der Beschluß des 15. Auf die Beschwerde der Antragsgegnerin wird der Beschluß des Amtsgerichts Charlottenburg vom 19. Zu Lasten der Anwartschaft des Antragstellers auf Beamtenversorgung gegenüber dem Polizeipräsidenten in Berlin werden für die Antragsgegnerin auf ihrem Versicherungskonto bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte Rentenanwartschaften in Höhe von monatlich 17,12 DM, bezogen auf den 31. § 1587 Abs. 2 BGB) hat der Ehemann bei der Landesversicherungsanstalt Berlin (LVA, weitere Beteiligte zu 2) Rentenanwartschaften in Höhe von 64,80 DM erworben. Ehezeit entfallenden Anteil der Polizeipräsident in Berlin (weiterer Beteiligter zu 3) unter Einschluß des örtlichen Sonder Zuschlages für Berlin mit 184,53 DM, ohne diesen Zuschlag mit 180,49 DM beziffert hat - jeweils monatlich und bezogen auf das Ehezeitende Die Ehefrau hat in der Ehezeit Rentenanwartschaften bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA, weitere Beteiligte zu 1) in Höhe von monatlich 206,10 DM, bezogen auf den 31. Außerdem besteht für sie bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL, weitere Beteiligte zu 4) eine ehezeitlich begründete Anwartschaft auf Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes, und zwar neben einer Versorgungsrente auf eine Mindestversorgungsrente von monatlich 49,43 DM. Das Amtsgericht hat den Versorgungsausgleich in der Weise geregelt, daß es der Ehefrau aufgegeben hat, auf das Versicherungskonto des Ehemannes 2 980,75 DM zur Begründung von Rentenanwartschaften in Höhe von monatlich 16,73 DM einzuzahlen. Auf die Beschwerde der Ehefrau hat das Kammergericht die amtsgerichtliche Entscheidung abgeändert und zu Lasten der Anwartschaft des Ehemannes auf Beamtenversorgung für die Ehefrau auf ihrem Versicherungskonto bei der BfA Rentenanwartschaften in Höhe von monatlich 19,16 DM, bezogen auf den 31. Dagegen richtet sich die - zugelassene - weitere Beschwerde des Polizeipräsidenten in Berlin, mit der dieser eine Verringerung des Ausgleichsbetrages erstrebt; der örtliche Sonderzuschlag für Berlin soll bei der Bewertung der Anwartschaft des Ehemannes auf Beamtenversorgung außer Ansatz bleiben. Bei der Bewertung der Anwartschaft des Ehemannes auf Beamtenversorgung hat das Kammergericht den ruhegehaltfähigen örtlichen SonderZuschlag für Beamte in Berlin noch berücksichtigt, obwohl dieser Zuschlag nicht mehr gezahlt wird. Danach sind hier die folgenden, vom Kammergericht im übrigen aufgrund der Auskünfte des Polizeipräsidenten, der BfA, der LVA und der VBL rechtlich zutreffend und rechnerisch unbedenklich angegebenen Versorgungsanrechte in den Versorgungsausgleich einzustellen: In Höhe der Hälfte dieses Betrages, also von 17,12 DM, waren zu Lasten der Anwartschaft des Ehemannes auf Beamtenversorgung für die Ehefrau Rentenanwartschaften zu begründen.