BGH · IVa ZR 301/80 vom 01.07.1981
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Der IV a - Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Hoegen und die Richter Rottmüller, Dehner, Dr. Schmidt-Kessel und Rassow am 1. Die Eingabe des Beklagten vom 21. Februar 1981 eingegangenen Schriftsatz suchte Rechtsanwalt GflMIV in FflBHHHBHÜIB für ihn um Prozeßkostenhilfe nach; er legte seinem Antrag eine formularmäßige Erklärung des Beklagten bei, in der dieser angab, daß er weder Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit noch sonstige Einkünfte habe. März 1981 wurde dem Beklagten aufgegeben, sich darüber zu erklären, wie hoch das aufgrund des Arrestbefehls gepfändete Arbeitseinkommen sei und weshalb dem Beklagten aus den Gehaltszahlungen vor November 1980 keinerlei Mittel mehr zur Verfügung stehen, obwohl das Arbeitseinkommen erst sei Ende Oktober 1980 gepfändet worden sei und der Beklagte infolge seines Aufenthalts in der Justizvollzugsanstalt keine Aufwendungen für seinen Lebensunterhalt gehabt habe. April 1981 von einer längeren Geschäftsreise aus dem Ausland zurückgekehrt sei und sich ohne weitere Information seiner Partei nicht in der Lage sehe, die gestellten Fragen fristgerecht zu beantworten. Über die Höhe des Gehalts des Beklagten machte er keine Angaben; er bemerkte lediglich, daß Mdie laufenden Einnahmen bis November 1978" (gemeint ist offenbar 1980) verbraucht gewesen seien. Juni 1981 dem Beklagten die Prozeßkostenhilfe verweigert, weil er die zur Klärung seiner wirtschaftlichen Verhältnis se erforderlichen Fragen nur unvollständig und unzulänglich beantwortet habe. Die hiergegen vom Beklagten erhobene Gegenvorstellung gibt dem Senat keine Veranlassung, die getroffene Entscheidung abzuändern. Solange er sich über die Höhe seiner Bezüge nicht äußert, ist eine Prüfung, ob die Voraus Setzlingen für die Bewilligung der Prozeßkostenhilfe vorliegen, nicht möglich. Daran ändert auch der Umstand nichts, daß sein Gehalt seit November 1980 ohne Belassung eines pfändungsfreien Betrages gepfändet worden ist. August 1980; denn bereits mit der Einlegung der Revision wurde die gerichtliche Prozeßgebühr für das Revisionsverfahren und der Anspruch seines Prozeßbevollmächtigten auf Zahlung eines Vorschusses in Höhe der voraussichtlich in dieser Instanz anfallenden Anwaltsgebühren fällig. Da sich der Beklagte auch in seiner Gegenvorstellung wiederum über die Höhe seiner Bezüge ausschweigt, kann ihm Prozeßkostenhilfe nicht gewährt werden.