BGH · IVa ZR 296/87 vom 16.03.1988
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PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Der IVa-Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Hoegen und die Richter Rottmül-ler, Dr. Lang, Dr. Schmidt-Kessel und Dr. Zopfs am 16. Der Antrag der Beklagten, die Zwangsvollstreckung des Klägers aus dem Urteil des Oberlandesgerichts Bamberg vom 14. Der Antrag der Beklagten, die Zwangsvollstreckung aus dem Berufungsurteil einzustellen, ist nicht begründet. Eine einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung durch das Revisionsgericht gemäß § 719 Abs. 2 ZPO setzt in erster Linie voraus, daß die Vollstreckung dem Schuldner einen nicht zu ersetzenden Nachteil bringen würde. Abgesehen davon kann nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes auch deshalb nicht von einem unersetzlichen Nachteil ausgegangen werden, weil die Beklagten es versäumt haben, ihnen drohende Nachteile durch einen an das Berufungsgericht zu richtenden Antrag gemäß § 712 ZPO abzuwenden.