BGH · IVa ZR 247/86 vom 05.12.1986
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Streithelfer auf Seiten der Klägerin : Rechtsanwalt Dr. Der IV a - Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat auf den Antrag der Beklagten vom 5. Dezember 1986 durch den Vorsitzenden Richter Dr. Hoegen und die Richter Rottmüller, Dr. Lang, Dehner und Dr, Schmidt-Kessel am 17. Der Antrag der Beklagten, die Zwangsvollstreckung aus dem Urteil des Oberlandesgerichts Zweibrücken vom 17. Eine Einstellung der Zwangsvollstreckung nach §719 Abs. 2 ZPO kommt regelmäßig nicht in Betracht, wenn der VollstreckungsSchuldner einen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO vor dem Berufungsgericht nicht gestellt hat, obwohl die geltend gemachten Nachteile - wie hier - bereits erkennbar waren (BGH Beschluß vom 25.8.1978 - X ZR 17/78 * LM ZPO § 712 Nr. 1; Beschluß vom 11.12.1979 - KZR 25/79 = RGUR 1980, 329; Da einer der Ausnahmefälle, in denen eine Einstellung der Zwangsvollstrekkung auch ohne einen vorhergehenden Antrag gemäß § 712 ZPO in Betracht kommt (BGH Beschluß vom 26.3.1980 - I ZR l/80 = LM ZPO § 719 Nr. 34), hier nicht vorliegt, muß der Antrag zurückgewiesen werden.