BGH · IVa ZR 208/84 vom 29.05.1985
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Der IV a - Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Hoegen und die Richter Dr. Lang, Dehner, Dr. Zopfs und Dr. Ritter am 29. Der Antrag des Beklagten, die Zwangsvollstreckung aus dem Urteil des 15. Der Umstand, daß der Schuldner nach fruchtloser Vollstreckung aus dem Berufungsurteil die Offenbarungsversicherung ablegen muß, begründet nicht stets und nicht ohne weiteres einen nicht zu ersetzenden Nachteil i.S. von § 719 Abs. 2 ZPO; es kommt vielmehr auf die Umstände des Einzelfalles an (BGH Beschluß vom 29. Nach den Angaben, die der Beklagte Uber seine Erwerbsverhältnisse gemacht hat (Erklärung vom 16. Selbst wenn ein nicht zu ersetzender Nachteil zu erwarten wäre, müßte dem Beklagten die erbetene Einstellung verweigert werden, weil er es versäumt hat, in der Berufungsinstanz einen Antrag gemäß § 712 Abs. 1 Satz 2 ZPO zu stellen (BGH Beschlüsse vom 25* August 1978 ” x ZR 17/78 - NJW 1979, 1208; vom 18.