BGH · IVa ZR 143/82 vom 05.10.1983
Originalentscheidung als PDF
PDF öffnen ↗Leitsatz / Zusammenfassung
Die Erinnerung der Klägerin zu 2) gegen den Kostenansatz vom 17. März 1983 hat der Senat die für die Klägerin zu 2) eingelegte Revision als unzulässig verworfen, weil diese nicht rechtzeitig begründet worden war. März 1983 gemäß §§ 11, 54, 61 GKG in Verb, mit Nr. 1030 des Kostenverzeichnisses gegen die Klägerin zu 2) eine Verfahrensgebühr nach einem Streitwert von 67.900,- DM in Höhe von 1.176,- DM angesetzt. MH und die Revision für die Klägerin zu 2) eingelegt, weil sie dazu von deren erstinstanzlichen Prozeßbevoll- liche Prozeßbevollmächtigte gemäß § 81 ZPO einen derartigen Auftrag wirksam erteilen können, muß die Klägerin zu 2) die für sie eingelegte Revision gegen sich gelten lassen. Ob die erstinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten, deren Vollmacht fortbestand, den Auftrag zur Einlegung der Revision hätten erteilen dürfen, oder ob sie sich zunächst des Einverständnisses der Klägerin zu 2) hätten versichern müssen, ist hier nicht zu entscheiden.