Volltext der Entscheidung
BUNDESGERICHTSHOF
IV ZR 95/89 BESCHLUSS
in dem Rechtsstreit
Versicherungen, Ring 7,
vertreten durch den Vorstand,
Beklagten und Revisionsklägerin,
- Prozeßbevollmächtigte:
Rechtsanwältin
gegen
die vertreten durch
den Geschäftsführer]R®l^Btraße 47,
Klägerin und Revisionsbeklagte,
Prozeßbevollmächtigte:
Rechtsanwälte Dr. und Dr. v.
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Der IV. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat durch den Vorsitzenden Richter Bundschuh und die Richter Rottmül-ler, Dehner, Dr. Zopfs und Römer
am 24. Januar 1990
beschlossen:
Die Revision der Beklagten gegen das Urteil des 12. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Koblenz vom 6. März 1989 wird nicht angenommen .
Die Beklagte trägt die Kosten des Revisionsverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO).
Streitwert: 43.427,29 DM
Gründe:
Die Rechtssache hat keine grundsätzliche Bedeutung. Die Revision hat im Endergebnis auch keine Aussicht auf Erfolg. Im Unterschied zu dem durch das Urteil vom 19. Dezember 1973 - IV ZR 109/72 - NJW 1974, 698 = VersR 1974, 546 entschiedenen Fall gilt hier nach § 3 Abs. 1 Satz 2 TA jede unfallbe-dingte Wiedererkrankung als neuer Leistungsfall. Mit der Wiedererkrankung des Mitglieds der Klägerin begann daher ein
neuer Leistungsfall bei dem auch hinsichtlich der das Abkom menslimit übersteigenden Ansprüche die Verjährungsfrist des § 852 BGB eingehalten ist.
Bundschuh
Rottmüller
Dehner
Dr. Zopfs
Römer