BGH · IV ZR 86/63 vom 27.09.1963
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IIe Instanz Klägerin und Revisionsbeklagtc Rechtsanwalt Dr, hat der IV« Zivilsenat des Bundesgerichtshofs unter Mitwirkung des Senatspräsidenten Ascher und der Bundesrichter Wüstenberg, Wilden, Dr. Loewenheim und Dr. Graf in der Sitzung vom 27. Die Beschwerde des Beklagten gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 8. Nach § 546 Abs, 1 ZPO findet die Revision in Ehesachen, die zu den nicht Vermögensrechtliehen Streitigkeiten gehören, nur statt, wenn das Oberlandesgericht sie in dem Urteil zugelassen hat; ohne Zulassung gibt es eine Revision in Ehesachen nach § 547 Abs* 1 ZPO nur, soweit es sich bei einer auf § 48 EheG gestützten Klage darum handelt, ob der V/iderspruch dos beklagten Ehegatten zu beachten ist, Bas Revisionsgericht ist, wie der Senat mehrfach ausgesprochen hat, nach dem Gesotz nicht befugt, eine unterbliebene Zulassung der Revision nachzuholen (BGHZ 2, 16, IM ZPO § 546 Nr, 58); ein Rechtsmittel gegen die Nichtzulassung der Revision gibt ec mithin in Ehesachen nicht, Baran muß auch gegenüber den Ausführungen der Beschwerde festgehalten wordon, Bie für das Eheverfahren getroffene eindeutige gesetzliche Regelung verstößt nicht gegen Art, 5 Abs, 1 GG (Beschluß des Senats vom 6, Juli 1962 IV ZR 128/62), Auch ein Verstoß gegen Art, 19 Abs,: 4 GG oder andere Verfassungsgrundsätze liegt nicht vor, Bie Entscheidung des Oberlandesgerichts darüber, ob die Revision zuzulassen sei oder nicht, ist eine richterliche Entscheidung, Baraus,.