et
aD 18« Dezember 1963
Hoeppe,Justisangestellte
als Urlcundsbeamter der
Geschäftsstelle
Im Hamen des Volkes
In dem Ent schädigungsrecht sstz*eit
des Landes Hordrhein«Y/estfalen; vertreten durch den Regierungspräsidenten in Köln,
- Prozeßbevollmächtigter:
Recht sanwalt
*
gegen
- Prozeßbevollmächtigter:
und Revisionsbeklagte,
Rechtsanwalt
hat der IV * Zivilsenat des Bundesgerichtshofs auf die mündliche
■
Verhandlung vom 11o Dezember 1963 unter Mitwirkung des Senats-
Präsidenten Ascher und der Öundesrichter Wüstenberg, Maaß, ür« Loev/enheim und Dr« Graf
für Recht erkannt:
Die Revision des beklagten Landes gegen das Urteil des 11o Zivilsenats des Oberlandesgerichts Köln
vom 19o Oktober 1962 wird zuriickgewiesen«
Die Entscheidung ergeht gebühren-* und auslagenfrei« Die außergerichtlichen Kosten der Revision trägt das beklagte Land«
Von Höchts wegen
2
Tatbestand:
Die Klägerin ist 1914 in Budapest geboren und jüdischer
Abstammung« Sie
hat seit
Anfang April 1944 in Budapest den
V
Judenstern tragen müssen und war vom 9° November 1944 bis
April 1945 in verschiedenen Gefängnissen und Lagern in
urüek
Hafte Nach ihrer Befreiung kehrte sie nach Ungarn 5 Während des ungarischen Aufstandes 1956 flüchtete sie nach
Österreich und wanderte im Februar 1957 nach Chile aus sic seitdem lebto
9
wo
Ihren Antrag-, ihr für den erlittenen Freiheitsschaden
eine Entschädigung nach dem BEG zu gewähren, hat die Ent-
schädigungsbehörde abgelehntc
Auf die hiergegen erhobene Klage hat das Landgericht, unter Abweisung im Vorigen, das beklagte Land zur Zahlung
o Die hiergegen gerichtete Berufung
von 1 650
verurteilt
des
sene
beklagten Landes hat das Oberlandesgericht zurückgewie Mit der vom erkennenden Senat zugelassenen Revision '
verfolgt das beklagte Lund seinen Klageabweisungsantrag wei
er
Die Klägerin bittet um Zurückweisung der Revision
Entseheidung3gründe;
I
Das Berufungsgericht hat ausgeführt, die Klägerin
sei Vertriebene
im Sinne der $$
n
50 BEG
$
Ab
ü o
2 Hr
3
BVFGo Sie gehöre dem an, §§ 150 Ab Go 1 Sat
deutschen Sprach- und Kulturkreis
z
2, 4 AbSo 2 BEGo Das habe das Land
gericht nach dem Inhalt der Akten, insbesondere auf Grund der Anhörung der Klägerin durch die Botschaft der Bundesre publik Deutschland in Santiago, in nicht zu beanstandender
«us, daß die Klägerin zu dem deutschen Sprach- und Kulturkreis
gehöre
Das
Berufungsgericht hat es offen gelassen
ob es genug
o
daß jemand als deutscher Staatsangehöriger oder deutscher Volkozugehöriger seine Heimat verlassen habe, oder ob es
erforderlich sei, daß er seine Heimat
seiner deutschen
Staatsangehörigkeit oder deutschen Volkszugehörigkeit verlassen habe«. Denn nach der im ersten Hechtszug überreichten glaubwürdigen eidesstattlichen Versicherung der Klägerin vom 20c September 1961 (Bio 29 GA), deren Inhalt vom be-
en Lande nicht bestritten werde und aiit deren Verwer
tung im vorliegenden Rechtsstreit es einverstanden sei
9
sei
der Senat davon überzeugt;, daß die besondere
Lage
9
m aer
eien aie
in als deutsche Volkszugehörige nach 1945 in
Ungarn befunden habe, wenn auch nicht die alleinige,, so doch
eine wesentliche Ursache
dafür gewesen sei, daß sie sich
während
des
Aufstandes in Ungarn entschlossen habe, ihre
Heimat
lassen» Nac
de
Rechtsprechung des ßundesge
richtshofs (RzW 1962, 416) sei es zwar erforderlich, daß auch der Aussiedler beim Verlassen des Vertreibungsgebietss unter einer irgendwie gearteten, mit seiner Lage als deut-
scher Volkszugehöriger im Zusammenhang stehenden Nötigung
gestanden habe, seine Heimat aufzugeben» An die Feststellung
dieses Nötigungstatbestandes dürften aber - nach Auffassung
des Bundesgerichtshofs
keine zu hohen Anforderungen ge
stellt werden
T?
s müsse genügen, daß der Verfolgte, ohne daß
ihm wegen seines Leutsehtums noch irgendwelche Schwierigkei
ton gemacht worden seien
, sich
als Deutsche
in seiner Umge
bung nicht mehr wohl gefühlt habe» In einer solchen Lage
habe sich die Klägerin befunden, v;ie sich aus ihren Angaben überzeugend ergebe» Dem stehe nicht entgegen, daß sie erst anläßlich des Aufstandes 1956 Ungarn verlassen habe» In die-
er Zeit seien zwar Tausende aus Ungarn geflüchtet, die nicht-
4
dem deut
Volkstum angehört hätten« A
es sei eine
allgemein bekannte Tatsache, daß Ungarn, ähnlich wie andere kommunistisch beherrschte Staaten, seinen Bürgern das Ver-
lassen seines Staatsgebietes sehr erschwert, zeitweilig
so
gar unmöglich gemacht habe« Wenn die Klägerin deshalb
die
Wirren des Aufstande
genutzt habe, um Ungarn zu verlassen,
so
könne aus dem Zeitpunkt und den Umständen
ihrer Flucht
nicht zu ihren Last
gefolgert werden? ihr deutsches Volks
tun habe für das Verlassen ihrer Heimat keine entscheidende
Rolle gespielt
Auch daß die Klägerin nach ihrer Flucht aus Ungarn nicht, wie der Großteil der Aussiedler, nach Deutschland
geko
sond
nach Chil
3gewandert sei, stehe der
Annahme ihrer Aussiedlereigenschaft nicht entgegen«
Sie
sei in Ungarn geboren und habe bis zu ihrer Flucht immer in Ungarn gelebt« Nach dem Schicksal, daß sie nach der
deutschen Besetzung Ungarns erlitten habe
9
sei
es allzu
verständlich, daß sie Deutschland nicht mehr habe betre
ten wollen, möge sie.vor 1933
auch
häufig zu Besuch in
wie
Deutschland geweilt höben« Außerdem habe die sie ’wiederholt vorgetragen habe, in Chile noch Angehörige,
die ihr bereits 1947 Einwanderungspapiere für Chile be
schafft hätten« Unter diesen Umständen
sei eö
o
begreiflich
9
daß 3ie sich nach geglückter Flucht aus Ungarn alsbald nach Chile begeben habe«
Ihr
pr
auf Entschädigung f
aus § 152 i
V
m
§§ 43
9
45
9
47
9
freiheitssebaden folge 48 BEG® Die zur Begrün-
dung dieses Anspruchs vom Landgericht getroffenen tatsäch
liehen Feststellungen gäben keinen Anlaß zur Beanstandung und wurden vom beklagten Land auch nicht angegriffen«
Die hiergegen gerichteten Angriffe der Revision haben keinen Erfolg*
Die Revision wendet sich gegen die Annahme des Berufungs
gerichts, dai3 die Klägerin als deutsche Yolkszugehörige an
Zusehen seio Sie meint* die Feststellung* daß die Klägerin
dem deutschen Sprach- und Kulturkreis angehöre* genüge hier-
■
für nicht * Die deutsche Volkszugehörigkeit setze vielmehr voraus., daß eine Gemeinschaft mit Angehörigen des deutschen Volkstums Vorgelegen* die Klägerin also mit diesen* und zvmr außerhalb des Judentums Verkehr gepflogen habe* Unter Hin-
weis auf die §§ V(6 BEG* ?39 2P0 rügt die Revision ferner
9
bei Ausübung des richterlichen Fragerechts hätte das
klagte Land vorgetragen, nach dem Zusarrmenbruch 1945
hat
>
ten sich alle verfolgten «luden in Ungarn mit Rücksicht auf
ihre Verfolgung
Deutschtum losgesagt und sich daher
bei ihrer Auswanderung nicht mehr als Deutsche fühlen können
Gemäß § 6 BVFG ist zwar deutscher Volkszugehöriger im
Sinne des Bundesvertriebenengesetzes, wer sich in seiner
Heimat zu dem deutschen Volkstum Gekannt hat, sofern dieses
Bekenntnis durch bestimmte Merkmale« wie Abstammung*
Sprache, Erziehung oder
Kultur, oes
wird« Rach
4
Ab
2 BEG, welcher
50 A
1 Satz 2 BEG für die
nt
Schädigung von Verfolgten aus den Vertreibungsgebieten für
anwendbar erklärt wird, hat der vertriebene Verfolgte aber
bereits dann Anspruch auf Entschädigung,
wenn sich seine
Zugehörigkeit zu dem deutschen Volk darauf gründet, daß er
■
dem deutschen Sprach- und Kulturkreis angehört hat; ein ausdrückliches Bekenntnis zu dem deutschen Volkstum ist nicht
Voraussetzung der Zugehörigkeit zu dem deutschen Sprach
und
kul
Wie sich aus der Amtlichen Begründung zu dem Re
Y1
ungsentwurf des BEG (Deutscher Bundestag, 2«> Wanlperi
ode
Drucksache 1949 S« 90) ergibt,
lat aiese Vor
schrift in das Gesetz
eingefugt worden? um für den Bereich dos 3EG etwa noch bestehende Zweifel Uber den Begriff der deutschen Volkszugehörigkeit? soweit er bei Vertriebenen eine Holle spielt? auszuschließenc Schon im Anschluß an
6 BVFG habe sich in der Praxis die Auffassung durchge-oetzt, daß dex* Begriff der deutschen Volkszugehörigkeit durch die Zugehörigkeit zu dem deutschen Sprach- und Kultur
kreis
drücklichen Bekenntnisses zu dem deutschen Volkstum bedürfe
bereits erfüllt sei* ohne daß es immer eines aus-
JL8 «
de
s
^ei angezeigt gewesen? diese Auslegung für den Bereich BEG auch gesetzlich festzulegen«. Auch für den Bereich
des
Hl
hat der erkennende Senat in den von der Re
vision angeführten Urteilen vom 21* Oktober 1959
IV ZR
34/59 - (RzW IV ZR 175/59
960
83 S
32) und vom 29« Janua
I960
I960, 218 Kr* 30) ausgeführt, für die
Anwendung dieser Vorschrift reiche es aus, wenn der Verfolgte vor der Verfolgung dem deutschen Sprach- und Kulturkreis ange
hört habe
4 Abso 2 BEG)
Das Berufungsgericht hat hinreichend und rechtlich unangreifbar festgestellt, daß die Klägerin dem deutsc
Sprach- und Kulturkreis angehöre
5?o
o -Oö
hat darauf hingewiesen,
da3 Landgericht habe nach dem Inhalt der Akt
5
besondere
auf Grund der Anhörung der Klägerin durch die Botschaft der
Jt'
Bundesrepublik Deutschland in Santiago (Chile), festgestellt.
die Klägerin nach Abstammung, Sprache, Erziehung und
und Kulturkreis zuzurechnen
Kultur dem deutschen Sprach sei* Weitere Feststellungen, wie die Revision sie fordert, waren nicht erforderlich, so daß weder weitere Ermittlun
gen
och die Au
des richterlichen
agerecht
Be
trächt kameno Die Forderung der Re\
nach
t
Feststellungen in der Richtung, daß die Klägerin Verkehr
$
sit deutschen Volkszugehörigen außerhalb des Judentums ge
pflogen und sich bewußt als Deutsche gefühlt habe, läuft
letzten Endes darauf hinau
die Entschädigung von dem vom
BEG gerade nicht geforderten ausdrücklichen Bekenntnis zu dem deutschen Volkstum abhängig zu machen«.
2
Zu
Berufungsgericht offen gelassenen Frage
ob
es genüge, daß rjemand im Sinne des
i
Abs
2 Kr
3 BVFG
als deutscher Staatsangehöriger oder deutscher Volkszuge höriger seine Heimat verlassen habe, oder ob es erforder
lieh sei, daß er seine Heimat
seiner deutschen Staats
angehörigkeit oder deutschen Volkszugehörigkeit verlassen habe, hat der erkennende Senat durch Urteil vom 2«. Oktober
1963 - IV ZR 297/62 - (zur Veröffentlichung bestimmt) in dem letztgenannten Sinne Stellung genommen* Er hat, im An
Schluß an seine Entscheidung vom 9«, Mai 1962 - IV ZR 13/62
(HzW 1962, 416 Hi
21)
ausgeführt
9
Lers stehe nicht als selbständi
O
der Begriff des Aussied Begriff neben dem des
Vertriebenen,
sor.de
n werde von letzterem als seinem Ober
begriff umfaßt«> Wesentlich für diesen umfassenden Oberbe
SS
aber
0
daß der Verfolgte beim Verlassen d
e s
Ve
ureibungsgebieteo unter einer irgendwie gearteten, mit
■
seiner Lage als deutscher Volkszugehöriger im Zusammenhang
drehenden Kötigung gestanden habe, seine Heimat aufzugeben*
All
die
Feststellung dieses Kötigungstatbestandes dürften allerdings keine hohen Anforderungen gestellt werden» Es müsse ZoBo genügen, daß der Verfolgte, ohne daß ihm wegen
seines Deutschtums noch irgendwelche Schwierigkeiten ge-macht woi'den seien, sich als Deutscher in seiner Umgebung nicht mehr wohlgefühlt habe und wieder unter Deutschen habe
leben wollen
Auch diese Voraussetzungen hat das Berufungsgericht in seinen Ausführungen hinreichend begründet* Es hat ausgeführt, nach der im ersten Rechtszug überreichten, - wie ausdrücklich (vgl* Urteil des erkennenden Senats vom 12* Api'il 1961
*•
■r
»
I
^ ■
- IV ZR ^9V60 Ez\Y 196% 4-0 Nr* 44) und von der Revision unangreifbar festgestellt - glaubwürdigen cidesstatt
lichen Versicherung der Klägerin vom 20« September 196? (Bl* 29 GA), mit deren Verwertung im vorliegenden Rechtsstreit das beklagte Land einverstanden sei* sei das Beruf ungsgericht davon überzeugt * daß die besondere Lage,
in der
ich die Klägerin als deutsche Volkszugehörige nach
1945 in Ung
b ef und
habe* wenn auch nicht die allei
nige,
da
sio
so doch eine wesentliche Ursache dafür gewesen sei
Ungarn entschlos-
9
ch während des Aufstandes in
c.
;en habe, ihre Heimat zu vei'lusser.o Die Revision verweist
ei'kennenden Senats vom 5® März
auf die Entscheidung des
1958
IV ZR 288/57 - (RzW 1958, 193 Nr
39)
9
wonach es
grundsätzlich ein Verstoß gegen Verfahrensvorschriften sei wenn die Entschädigungsorgane sich bei der Feststellung eines entschädigungsfähigen Tatbestandes mit der Vorlage von schriftlichen Erklärungen begnügten, selbst wenn diese an Eides Statt abgegeben worden seien, und die Erklärenden nicht entsprechend den Vorschriften der ZPO vernähmen„
9
Hierbei übersieht die Revision, daß
es
sich vorstehend nur
um einen
turgemäß Ausnahmen zulassenden - Grundsat
handelt und daß das beklagte Land sich mit der Verwendung der eidesstattlichen Versicherung im Prozeß ausdrücklich
einverstanden erklärt hatte® Sie
ist daher mit dieser Rüge
gemäß §§ 2o9 Abs
BEG
9
295 Abs«,
v
ZBO
ausgeschlossen*
3o Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats (Urteil
vom 27o September 1961 - IV ZR 81/61 RzW 1962, 37 Nr® 21,
■
mit Verweisungen) gehören Vertriebene im Sinne des § ?
Aba«, 2 Nr® % BVFG nur dann zu den in § 150 Abs«, 1 BEG be-zeichneton Entsehädigungsberechtigten, wenn sie bei ihrem Verbleiben ira Vertreibungsgebiot, also ohne die durch nationalsozialistische Maßnahmen bedingte Auswanderung, wegen ihrer deutschen Staatsangehörigkeit oder ihrer deutschen
hi
~ 9
Volkszugehörigkeit tatsächlich vertrieben worden wären*
■
Verfolgte, die beim Vei*bleiben in der Heimat von den gegen die Deutschen gerichteten Vertreibungsmaßnahmen nicht ergriffen worden wären« können daher nicht als Vertriebene
im Sinne des
i
Abs* 2 Nr«
k*
BVFG angesehen werden* D
liegt der Gedanke zugrunde, denjenigen die Rechtsstellung als Vertriebener und die damit verbundenen Rechtsvorteile
nicht zu versagen, die
sie
lediglich deshalb nicht erlangt
haben* weil sie vor der Vertreibung unt
dem Druck natio
nalsozialistischer Verfolgungsmaßnahmen ausgewandert sind
B
■
Revision meint, diese vom Sena
für
? A
o
2 Nr
<3
BVFG aufgestellte Voraussetzung müsse auch im Falle des
* *'
5
Abs
2 Nr
3 BVFG vorliegen, da zwei im maßgeblichen
:Ioil gleichlautende Bestimmungen einer Gesetzesvorschrift (hier Abs* 2 aaO) nicht verschieden ausgelegt werden darf
cen
des
Hierbei übersieht die Revision, daß der Auesiedler
1
Abs*
2 Nr
o
3 BVFG nach der allgemeinen Vertreibung
ausgewandert ist* Während bei
jemandem
der zur Zeit der
allgemeinen Vertreibung schon ausgewandert war, durchaus geprüft werden kann (und gegebenenfalls muß), ob er mangel Auswanderung vertrieben worden wäre, ist diese nicht möglich, wenn der Betreffende erst nach d
s
Prüfung
llgemei
nen Vertreibung ausgewandert ist, also während der Vertreibung da war und damit feststeht, daß er nicht vertrieben
worden ist
4o Schließlich kann der Ansicht der Revision, der For-aerungöverzicht in Art* 30 Abs« 4 des ungarischen Friedensvertrages vom IO« Februar 1947 stehe dem Entschädigungsanspruch der Klägerin entgegen, nicht beigetreten werden« Denn
■
diese Verzichtsklausel bezieht sich nicht auf Ansprüche aus dem Bundesentschädigungsgesotz (Urteil des erkennenden Senats vom 2« Oktober 1963 - IV ZR 297/62 zur Veröffent-
-f
lichung bestimmt0 auf das zur Vermeidung von Wiederholungen Bezug genommen \vird)„
III*
Da auch im übrigen3 insbesondere hinsichtlich der Höhe des zuerkannten Entschädigungsbetreges, rechtliche Bedenken gegen das angefocntene Urteil nicht bestehen und Revisionsrügen insoweit auch nicht ei'hoben sind? ist die Revision
des beklagten Landes mit der sich aus den §§ 2o9 Abs* 1,225 Abs BEG* 97 Abs<> 1 ZPO ergebenden .Kostenfolge zurückzuweiseno
Ascher
Y/üsfcenberg
Maaß
Br. Loewenheim
DroGraf